Zwei Wölfe in Sachsen besendert

In den vergangenen Tagen konnten im sächsischen Wolfsgebiet zwei Wölfe durch die Biologinnen vom Wildbiologischen Büro LUPUS im Rahmen des Projektes „Wanderwolf“ besendert werden. Am Donnerstag, den 09.05.2013, wurde die Fähe (weibliches Elterntier) des Nieskyer Rudels gefangen und mit einem Halsbandsender ausgestattet. Die Wölfin hat die wissenschaftliche Bezeichnung FT8 („Greta“) erhalten. Am frühen Dienstagmorgen, den 14.05.2013, konnte auch die Fähe des Daubaner Rudels besendert werden, sie trägt die Bezeichnung FT9 („Frieda“).

Die GPS-GSM Sender sollen Daten zur Raumnutzung der Wölfe in Sachsen aber auch zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten von Wölfen in Deutschland liefern.

Foto 2_20130514SN_DN_FT9_LUPUS

Besenderte Wölfin Frieda, Fähe des Daubaner Rudels.
Foto oben: Besenderung der Fähe Greta aus dem Nieskyer Rudel.
Fotos: Copyright Wildbiologisches Büro Lupus

 

Die Fangaktion erfolgte im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) mit der Projektgruppe „Wanderwolf“, die aus der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW), dem Internationalen Tierschutz-Fonds gGmbH (IFAW), dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und dem World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) besteht.

Aktuell senden nun vier Wölfe Daten an die Biologinnen von LUPUS. Im letzten Jahr wurden zwei Wölfe (eine Jährlingsfähe aus dem Milkeler Rudel, FT7, „Marie“) und ein männlicher Welpe des Nochtener Rudels (MT5, „Timo“), mit einem Halsbandsender versehen (das Kontaktbüro berichtete). PM Kontaktbüro “Wolfsregion Lausitz”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.