Wolfsburg: Jäger bei Treibjagd lebensgefährlich verletzt

Am Samstagvormittag wurde ein 34 Jahre alter Jäger bei einer Treibjagd in einem Jagdbezirk nördlich des Wolfsburger Ortsteils Heiligendorf lebensgefährlich verletzt. Während Rettungssanitäter den Wolfsburger ins Klinikum brachten, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Den bisherigen Ermittlungen nach schoss ein 44-jähriger Wolfsburger mit seinem Jagdgewehr während der Schwarzwildjagd um 10.55 Uhr auf einen aus einem Gehölz kommenden Frischling. Danach sei der in der Nähe stehende 34-Jährige von einem Geschoss im Oberkörper getroffen umgefallen, so ein Ermittler. Außerdem durchschlug ein Geschoss in die Heckscheibe eines ebenfalls in der Nähe befindlichen Ackerschleppers ein.

Der 34-Jährige sei sofort nach der Schussabgabe zu dem Verletzten gelaufen, um erste Hilfe zu leisten. Inzwischen wurde der Wolfsburger notoperiert, in eine Braunschweiger Klinik verlegt. Er befindet sich außer Lebensgefahr. Experten des 1. Fachkommissariates der Wolfsburger Polizei haben die Ermittlungen zum Ablauf der Drückjagd aufgenommen. PM Polizei Niedersachsen

Beitragsbild: Saugefährlich – ebenerdiger Drückjagdstand. Copyright: SE

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