Wolf in Rheinland-Pfalz gesichtet

Am 5. September 2016 hat ein Jäger bei Neustadt/Wied (Landkreis Neuwied) einen Wolf fotografiert. Der Jäger hat das Bild unmittelbar an die Experten des Landes Rheinland-Pfalz übermittelt. Dort wurde bestätigt, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt. Das gab Umweltministerin Ulrike Höfken heute bekannt. Höfken lobte die konstruktive Zusammenarbeit der Jägerschaft mit den Fachleuten des Landes: „Hier hat sich erneut gezeigt, wie engagiert sich die Jäger am Wolfsmonitoring im Land beteiligen und wie wichtig das ist. Die Jäger sind geschult darin, Tiere zu beobachten und zu erkennen.“ Zuständig für das Wolfsmonitoring im Land sei die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt. Das Ministerium werde den Wolfsnachweis aufmerksam verfolgen und mögliche weitere Hinweise aufnehmen, sagte Höfken.

Gemeinsam mit Schäfern, Tierhaltern, Jägern und Naturschützern hat sich das Land auf die Rückkehr des Wolfes vorbereitet und einen Wolfsmanagementplan erarbeitet. Dazu gehört, dass in jedem Landkreis ein Ansprechpartner ausgebildet ist, um Hinweisen nachzugehen. Auch im aktuellen Fall wurden die Meldewege aus dem Managementplan erfolgreich genutzt, so Höfken. Der Plan enthalte zudem Informationen über die natürliche Ausbreitung von Wölfen in Deutschland sowie Maßnahmen zur Akzeptanzbildung und zur Unterstützung von Landwirtschaft und Schafshaltern. PM MUEEF RLP

Für alle Fälle im Umgang mit Wölfen hat das Umweltministerium eine zentrale Hotline eingerichtet: Telefonnummer 06306 911 199 oder E-Mail wolf(at)snu.rlp.de.

Den Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Rheinland-Pfalz finden Sie hier.

Beitragsbild: Der Wolf, der bei Neustadt/Wied gesichtet wurde.; © M. Nell

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