Wildbretverwertung: Die sieben besten Tipps

Es gibt erstaunlich viele Jäger, die kein oder kaum Wildbret verspeisen, während andere – darunter der Verfasser dieser Zeilen – einen Selbstversorgungsgrad bei Fleisch von 100 Prozent anstreben. Ich muss aber zugeben, dass ich es zu Beginn meiner Jägerlaufbahn schwierig fand, das selbst gewonnene, ökologisch und ernährungsphysiologisch so wertvolle Protein auch möglichst vollständig zu verwerten. Das geht vermutlich vielen so, zumindest (Jung-)Jägern aus einem eher städtischen Umfeld, denen jede Erfahrung im Umgang mit Praktiken der Selbstversorgung gründlich abhanden gekommen ist. Im folgenden daher die besten Tipps, wie sich der Industriefleisch-Boykott in die Tat umsetzen lässt:

Die Menge macht’s

Die meisten Jungjäger sind froh, wenn sie das erste Stück Schalenwild in etwa so zerwirkt – zerwürgt dürfte in vielen Fällen zutreffender sein – haben, wie es im Jägerkurs gelehrt wurde. Die auf diese Weise gewonnenen Fleischbrocken – Keulen, Rücken, Blätter und einige weniger ansehnliche Teile – werden dann eingefroren. Und das bleiben sie dann oft sehr lange, weil für das Riesenbratenstück für zehn Personen höchstens ein-, zweimal im Jahr Bedarf besteht. Und das Teil ständig aufzutauen, ein passendes Stück abzusäbeln und den Rest wieder einzufrieren ist auch keine Lösung.

Daher Tipp Nr.: 1: Gleich Portionieren

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Es ist viel besser, gleich beim Zerwirken noch einen Verarbeitungsschritt weiterzugehen und bedarfsgerechte Portionen herzustellen: Filets auslösen, Schnitzel und Gulasch schneiden und portionieren, ein paar Bratenstücke sind auch nicht verkehrt und so weiter. Je nach Haushaltsgröße packt man das Fleisch dann so ab, wie es gebraucht wird – und ihr werdet sehen, das verwendet man dann auch. Natürlich ist das dann ziemlich zeit- und arbeitsaufwändig. Hier greift Tipp Nr.2:

Ein Gedanke zu „Wildbretverwertung: Die sieben besten Tipps

  1. Frank Martini

    Hi,

    ich nochmal – wirklich gut gemacht. Wenn’s zu diesem Thema noch Bedarf gibt, böte sich eine Kooperation noch weiter an.
    Verlinkung sowieso – sofern von Dir gewünscht. Eine diesbezügliche Anfrage habe ich auch von Landig übrigens vorliegen…
    LG Franky

    Antworten

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