Weidmannsunheil: Ein Schuss, ein toter Fuchs, drei Verletzte

Jagdunfall in Bayern: Rentner und zwei Kinder bei der Fuchsjagd verletzt

Ein 65jähriger Jäger aus Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) wollte einen Fuchs, der in einer Röhrenfalle saß, erlösen. Ein 70jähriger Bekannter assistierte ihm dabei. Nachdem der Jäger den Fuchs in der Röhre erlegte, zog er seine doppelschüssige Flinte wieder heraus. Dabei löste sich unbeabsichtigt ein zweiter Schuß, der den in unmittelbarer Nähe stehenden Begleiter in den Fuß traf. Die Schrotgarbe durchschlug den Fuß, die weiterfliegenden Schrotkugeln trafen anschließend zwei sieben und elf Jahre alte Jungen, die das Geschehen aus – vermeintlich sicherer – Entfernung von ca. 20 Metern verfolgten.

Der 70jährige Begleiter des Jägers erlitt einen Fußdurchschuss und wurde per Helikopter in ein Münchener Klinikum geflogen. Die getroffenen Kinder wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt und wurden durch den Rettungsdienst ins Klinikum Rosenheim gefahren. Den Jäger erwartet nun ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung, die Schrotflinte wurde sichergestellt. PM Polizei Rosenheim

Foto: Falle für den Lebendfang, Copyright: SE

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