Wegen Wolfsabschuss: Tierschützer zeigen Minister an

Wegen des Abschusses des Problemwolfs Kurti hat die Vorsitzende der Tierschutzpartei Ethia, Bettina Jung, Strafanzeige gegen den verantwortlichen niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) gestellt. Laut einer Pressemitteilung der Partei bestehe Verdacht auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz. Bei dem getöteten Tier handele es sich weder um ein gebrechliches, krankes oder altes Tier, sondern um ein gesundes Wildtier, das zudem mit einem Sender versehen war, heißt es in der Pressemitteilung der Tierschutzpartei.
Es sei “nichts darüber bekannt, dass dieses Tier jemals einem Menschen gegenüber aggressiv auftrat.” Auch die erhobenen Geometriedaten lassen nach Ansicht der Tierfreunde  “keinen Schluss auf aggressives Verhalten gegenüber Menschen zu.”
Bei einem “angeblichen Vorfall, bei dem ein Hund bei einem Zusammenstoß angeblich mit „MT6“ verletzt wurde,” habe der Wolf abgewehrt werden können, “so dass der Hund nicht weiter zu schaden kam.”

Der “absolute Experte” Jens Karlsson, der das Tier vergrämen sollte, habe Kurti für ungefährlich erklärt, führt die Tierschutzpartei desweiteren an. Außerdem sei der Abschuss in der Brut- und Setzzeit erfolgt. Die Pressemitteilung endet mit einem Spendenaufruf. SE

Beitragsbild: Internetseite der Tierschutzpartei Ethia mit der zitierten PM (Ausschnitt, Bildschirmfoto)

Ein Gedanke zu „Wegen Wolfsabschuss: Tierschützer zeigen Minister an

  1. Sybille Schwarz und Manfred Schwarz

    Wir möchten uns Ihrer Meinung anschließen.Wir sind auch mit der gestellten Strafanzeige einverstanden,denn es ist nicht zu verstehen warum dieser Wolf sterben mußte.
    MfG
    Familie Schwarz

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