Was beim Schalldämpfer-Einsatz auf Waldschutzjagden zu beachten ist

Haben auch Sie sich der Dezimierung der bösen Knospenfresser mit Herz und Seele verschrieben? Freuen auch Sie sich schon auf den Beginn der Waldschutzjagdsaison? Wir wünschen Weidmannsheil – bitten Sie jedoch, die Sicherheitshinweise in obigem Video zu beachten, damit es auch morgen wieder heißen kann: GIB KETTE! red.

Video: West Coast Armory / YouTube

Ein Gedanke zu „Was beim Schalldämpfer-Einsatz auf Waldschutzjagden zu beachten ist

  1. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Beim bevorstehenden Waldschutzjagdsaisonbeginn werden besondere Glücksgefühle sich unausweichlich bei der Schar der Forstbeflissenen Brandenburgs Bahn brechen, wird doch in der neuen Durchführungsverordnung zum Landesjagdgesetz (DVO) endlich der definitiv unhaltbare Zustand beendet, nach dem bereits der 31. Dezember letzter Jagdtag auf Rehböcke war. Man hatte diesen widerwärtigen Waldschädlingen, die den raschen Umbau der Brandenburger Wälder in Richtung klimastabil durch Auffressen der gesamten Naturverjüngung permanent torpedieren, doch in der letzten DVO glatt den ganzen Januar Schonzeit verordnet. Mit dieser Gefühlsduselei ist jetzt ein für alle mal Schluss. Sollen die doch fressen, was sie wollen, diese ekelhaften Viecher. Unseren Deutschen Wald jedenfalls nicht. Man munkelt übrigens, dass die Verlängerung der Jagdzeit auf den Rehbock von Mitte Oktober bis Ende Dezember seinerzeit auf einem Irrtum beruhte. Naturromantische Schwärmerei vom Deutschen Reh im Deutschen Wald wird es wohl kaum gewesen sein. Man wollte gleich bis Ende Januar gehen. Warum wird mit diesen Schädlingen überhaupt so viel Federlesens gemacht? Karnickel können auch das ganze Jahr bejagt werden. Und dieser antiquierte Paragraph 22 Abs. 4 des Bundesjagdgesetzes, wonach zur Aufzucht notwendige Elterntiere generell geschont werden müssen, der muss doch endlich mal fallen, wenn wir unseren Enkeln auch noch ein Stückchen Deutschen Wald zeigen wollen. Mit dieser Mutter-Kind-Bindung ist es ja wohl wirklich nicht so weit her, wie uns die hartleibigen Jagdfunktionäre weismachen wollen. Die Amis zeigen uns, wie das jagdlich zu machen ist. Ein paar hundert Schuss rausräuchern, einfach in das Unterholz, wo sich die Knospenfresser wegen Platzmangel gegenseitig mit dem Arsch aus der Deckung drücken! Das schafft was. Und mit Deutschem Stahl wäre diese peinliche Geschichte mit der Flüstertüte ganz sicher nicht passiert. Ich empfehle JAWINA, bei der ersten Waldschutzjagd ein Video zu drehen, damit jeder die Freudenhopser der Waldschutzjäger sehen und das nämliche Geheul und vor allem die Waldschutzsalven hören kann. Ein Bild dessen, was auf der Strecke liegt, würde ich den Stadtjappeln allerdings eher weniger zumuten.
    Weidmannsheil!

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