Warnschüsse und Geschrei: Übergriffige Wölfe erzwingen Änderung der Jagdstrategie

Bedenkliche Entwicklung: Auf Bewegungsjagden in Brandenburg kommen Wölfe den Stöberhunden bedrohlich nahe und lassen sich weder durch Geschrei und Händeklatschen, ja nicht einmal durch Warnschüsse vertreiben.

Auf einer Drückjagd, die am 25.10. auf Flächen des Stifts Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) stattfand, spielten sich Szenen ab, die jedem Hundeführer nachdenklich stimmen werden: Mehrfach hetzten Wölfe die eingesetzten Stöberhunde, in einem Fall verfolgten vier Wölfe einen Hund und kamen diesem dabei bedrohlich nahe. Vier weitere Fälle wurden beobachtet, in denen Einzelwölfe einen Jagdhund verfolgten. Mindestens sieben, möglicherweise elf Wölfe wurden in dem ca. 1.600 ha großen Revier an dem Tag gesichtet. Mit Schreien und In-die-Hände-klatschen versuchten die durchgehenden Hundeführer und Jagdgäste die Wölfe zu vertreiben, zwei Mal mussten gar Warnschüsse in die Luft abgegeben werden – ohne großen Erfolg. “Um Konflikte zu vermeiden haben wir die Hundeführer telefonisch gebeten, ihre Hunde nach Möglichkeit an die Leine zu nehmen”, berichtet der Forstbetriebsleiter Boris Schnittker auf Anfrage von JAWINA.

Für Schnittker sind auffällige Wölfe, die mit wenig Scheu in den Jagden unterwegs sind, nichts Neues: “Wir haben seit zwei Jahren regelmäßig Wölfe in den Treiben, für uns ist das grundsätzlich nicht Ungewöhnlich”, sagt Schnittker, “Aber die inzwischen ersichtliche Hartnäckigkeit hat eine neue Qualität. Zumal sich die Wölfe aktiv in die Kernzonen der Jagd, zwei Abteilungen von ca. 70 ha, begeben haben und dort trotz intensivem Jagdbetrieb und der Präsenz von Hundeführern und Treibern sehr lange geblieben sind. Die Reaktion der Wölfe auf Anschreien und sogar Warnschüsse war geringer, als wir erwartet haben. In zwei Fällen haben die Wölfe nur kurzzeitig von der Verfolgung abgelassen, die Fläche kleinflächig umschlagen und sich wieder an den Hund heran gearbeitet. Wir erkennen mit Sorge, dass wir die Wölfe gewissermaßen trainieren”.

Für das kommende Jagdjahr plant Schnittker einige strategische Änderungen. „Wir werden uns auf die neue Situation anpassen. Es ist entscheidend, während der Jagd die Kontrolle über die Fläche zu behalten.“ Grundsätzlich wird künftig auf kleinflächiger gejagt, um den Wölfen die Chance zu geben, das Gebiet zu verlassen – wenn sie das denn wollen. Statt revierübergreifende Jagden mit den Nachbarn auf mehreren 1.000 ha durchzuführen, werden voraussichtlich zwei Treiben am Tag mit 30-35 Jägern auf kleineren Revierteilen geprüft. “Wir können aber nicht auf 20 kleinen Flächen jagen”, schränkt Schnittker ein, “In der Hauptsache geht es hier um Rot- und Schwarzwild in weitläufigen Revieren, da geht das nicht.” Rotwild ist bekannt dafür, bei Beunruhigung im Wortsinn das Weite zu suchen, das Jagdgebiet also weiträumig zu verlassen.

Fraglich ist auch, ob sich künftig noch eine ausreichende Anzahl von Hundeführern bereit findet, ihre Hunde in den Wolfsgebieten einzusetzen: “Da ist Angst im Spiel”, weiß Schnittker, „und dafür habe ich als Hundeführer volles Verständnis.” Durch überlegte Auswahl der Hunde will Schnittker das Risiko begrenzen: “Weit jagende Hunde vom Stand zu schnallen – das funktioniert bei uns nicht mehr: Das ist zu gefährlich.” Das Ziel ist auch hier: Mehr Kontrolle über die Hunde während des Jagdgeschehens.

Kein Wunder, dass Schnittker und viele andere Forstleute in den Wolfsgebieten mittlerweile mit Sorge die Entwicklung betrachten. Die landläufige Behauptung, Isegrimm werde die Wildschäden im Wald deutlich senken, kann Schnittker so nicht bestätigen: “Wir haben zum Teil steigende Wildschäden, vor allem im Bereich von Straßen – trotz der Wölfe. Damit verbunden sind zunehmend Wildunfälle unter Beteiligung von Rotwild. Im Ergebnis zeichnet sich ab, dass die Jagden unkalkulierbarer und ineffizienter werden.” Es sei “jede Menge Druck auf der Orgel”, meint Schnittker, aber er macht sich wenig Hoffnung, dass sich an der Situation etwas ändert, denn: “Unsere schärfste Waffe ist Geschrei – und das beeindruckt den Wolf nicht mehr.” SE

Beitragsbild: Zwei Stöberhunde der Rasse Kopov am Drückjagdstand – weit jagende Hunde vom Stand aus zu schnallen, gilt in Neuzelle mittlerweile als zu gefährlich. Foto: SE

55 Gedanken zu „Warnschüsse und Geschrei: Übergriffige Wölfe erzwingen Änderung der Jagdstrategie

  1. Ralf Begerad

    Das wird immer besser. Die Wölfe jagen die Jagdhunde während der Jagd. Wir brauchen mehr Treiber aus dem Raum der Grünen… Sie Schützen uns zu Tode zum Wohl des Wolfs. Ein großes Dankeschön an dem B U N DSchnittlauchpartei

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    1. H.-. Graack

      Habt ihr mal an Tollwut gedacht? Der Verlust der Scheu vor dem Menschen gilt als
      eines der Anzeichen hierfür. Bei Verdacht müssen die Kreistierärzte daraufhin reagierien. Bei mehreren Anzeigen verliert Deutschland den Status als tollwutfreies Land – mit allen Folgen beispielsweise für den Tourismus. Der Nachweis oder der Nichtnachweis ist nur aus dem getöteten Wolf möglich. Unterdiesem Gesichtspunkt ist auch das Erlegen eines Wolfes zur eigenen Sicherheit (Gefahrenabwehr) neu zu überdenken ☺

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        1. Fuschi

          Ich weiss ja nicht ob du auch so schreiben würdest weñ deine Kinder mit ihrer Gruppe nur 2 km wöchentlich einen walfspaziergang Unternehmen. Also wer nichts konstruktives zu sagen hat sollte lieber nichts sagen…

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        2. Fuschi

          Ich weiss ja nicht ob einige hierauch so schreiben würden weñn ihre Kinder mit ihrer Gruppe nur 2 km weiter, wöchentlich einen Waldspaziergang Unternehmen. Also wer nichts konstruktives zu sagen hat sollte lieber nichts sagen…

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      1. Annegret Sproesser

        Der Abschuss eines Wolfes aus diesem Grund müsste vom Veterinäramt oder der Ordnungsbehörde angeordnet werden.
        Er ist auch sachlich nicht gerechtfertigt. Es ist unwahrscheinlich, dass mehrere Tiere, die sich koordiniert bewegen, tollwütig sind. Wenn tollwütige Tiere die Scheu verlieren, sind sie bereits im Stadium der rasenden Wut, dem akut neurologischen Stadium. In diesem bewegen sich die Tiere nicht mehr koordiniert.
        Ansonsten würde sich in meinen Augen solch vorauseilender Gehorsam als Bumerang für Jäger erweisen. Zur wirksamen Reduzierung der Wolfsbestände würde dieser eine Abschuss nicht wirklich beitragen, aber der gedankenlosen Pro Wolf Fraktion Wasser auf ihre Mühlen liefern.
        Wir müssen die Reduzierung der Wolfsbestände in Deutschland auf legalem Weg erreichen. Das allerdings bitte bald, bevor die Landbewohner sich nicht mehr aus Ihren Häusern trauen und die Weidetierhaltung in Deutschland noch weiter Schaden nimmt.
        Meine Damen und Herren Politiker, packen Sie’s an!

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  2. Frank Röhling

    Es ist traurig das es soweit kommen musste, und es wird noch viel schlimmeres passieren, erst wenn der erste Mensch den Wölfen zum Opfer fällt wird man wach werden. Die Entwicklung zeigt eindeutig das die von der Natur gegebene Scheu beim Wolf in zunehmendem Maße verschwindet. Was passiert wenn ein Familienmitglied unter Lebensgefahr angegriffen wird, man beschützt es. Mein Hund ist ein Familienmitglied und wenn klatschen und schreien nicht mehr hilft dann muß man zu drastischeren Mitteln greifen. Im deutschen Gesetz nennt man das “Notwehr”.Wir lieben alle unsere Hunde und niemand möchte das ihm sowas widerfährt. Wo die Verantwortung liegt wissen wir alle, sollen diese “Organisationen “dann auch zur Verantwortung gezogen werden. In diesem Sinne und Weidmanns Heil.

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        1. Dirk

          Die provokanten Bemerkungen von Faxe zeugen von sehr viel Verständnis für Hundebesitzer.
          Rein sachlich kann sich dieser Mensch dazu anscheinend nicht äußern.
          Halt vermutlich eben wieder nur ein [Kommentar gekürzt, bitte Netiquette beachten, admin.] Mensch der anscheinend nicht in der Lage ist konstruktive Beiträge erstellen zu können.
          Armer Mensch.

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    1. Carmen

      Zitat von Frank Röhling: “Es ist traurig das es soweit kommen musste, und es wird noch viel schlimmeres passieren, erst wenn der erste Mensch den Wölfen zum Opfer fällt wird man wach werden.”
      Was ist denn mit all den Todesopfern durch Jagdunfälle durch unfähige Jägerhand? Bis zu 40 Tote jährlich durch Jagdunfälle stehen 0 Toten durch Wölfe gegenüber! Wer ist die eigentliche Gefahr? Der Wolf oder der Jäger? Vor 2 Tagen ist in unserem Nachbardorf ein Geschoss von einem Jäger, der auf ein Wildschwein schoss, in einem Kinderzimmer gelandet (in Fuchstobel/Bitzenhofen https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/oberteuringen_artikel,-schuss-auf-wildschwein-schlägt-in-wohnhaus-ein-_arid,10956392.html )!
      Man sollte sich lieber mal darüber Gedanken machen!

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  3. Luzi Ver

    Alles Jägerlatein werden die aus der “Schnittlauch-Partei” sagen…
    Wölfe sind geschützt, Jagdhunde sind ersetzbar.
    Warum muss ich bei der Wolfsproblematik immer an die Asyldebatte denken…???

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  4. Dr.med.Thomas Vahldieck

    Es gibt „Notwehr“ und „Nothilfe“.

    Wenn ein Mensch oder ein wertvolles Haustier angegriffen wird, ist nach meinem Kenntnisstand NOTHILFE erlaubt.
    In der o.g. Situation reagiert drr Wolf nicht auf Lärm, nicht auf den Warnschuß. Er setzt seinen Angriff auf den Jagdhund fort mit dem Ziel, diesen zu töten.

    Darf in dieser Situation der Wolf gezielt beschossen werden?

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    1. Eric

      Wenn mein DK von einem Wolf angegriffen werden würde , glaube ich schon das ich meinem Hund zu Hilfe kommen würde und einen gezielten Schuss antragen .
      Auch wenn es mich meinen Jagdschein kosten könnte , denn er ist für uns ein Familienmitglied .Sie lag schon mal unter einem Auto ,Not-OP , da haben wir Qualen durch lebt , die wir niemanden wünschen .
      Ohne Hund , da kann ich mir ein neues zu Hause suchen .
      Aber danke an die Politik !!!!!
      Wir schaffen das !!!!!!

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    2. Dirk

      Das Problem ist die Beweislast Umkehr.
      Wenn ich ein besonders geschütztes Tier in Notwehr verletze oder töte, muss ich nachweisen, dass ich vorher alles mögliche versucht habe umden Angriff abzuwehren.
      Verhältnismöglichkeit der Mittel.
      Das zweifelsfrei nachzuweisen kannim Jagdbetrieb ein Problem werden.
      Da höre ich dann schon
      ” Die stecken alle unter einer Decke” usw.
      Meiner Ansicht nach in solchen Gebieten dem Landesbetrieb Forst keine Hunde mehr zur Verfügung stellen.
      Forst ist dem Jeweiligen Bundesland. Das muss dementsprechend in der Konsequenz ohne Hunde auf politischer Ebene dann reagieren.
      Diese Aussage geht nicht persönlich gegen Förster oder Forstbedienstete. Es soll lediglich auf legalem Weg und zum Schutz unserer ausgebildeten Jagdhunde Druck auf die Politik ausüben.

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  5. montero

    Ich dachte zunächst, ich habe falsch gelesen!
    Im ersten Absatz steht, dass zwei Mal Warnschüsse in die Luft abgegeben worden sind.

    Haben die Jäger vor den versuchten Vergrämungsschüssen die Büchse vorher mit Platzpatronen umgeladen? Oder wurde mit Flinten oder kombinierten Waffen gejagt und mit Schrot in die Luft geschossen?

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  6. Ralf Hempel

    Ich Frage mich ob Herr Schnitzler sich über verhalten von Wölfen aus kennt . Das ist ein ganz natürliches Verhalten, wenn in ein Wolfsrevier eine Meute von Hunden eindringt wird es von den Wölfen verdeiitigt . Ein ganz normales Verhalten was von einem Jäger als vorhandenen Wissen Voraussetzung zu verlangen ist . Da stellt sich die Frage ,ist so eine Methode der Jagd noch erforderlich, vor allem in Wolfsrevier .

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    1. Tobias S.

      Ob sie etforderlich ist, ist die falsche Frage. Ob diese Art Bejagung sinnvoll ist trifft es besser. Denn erforderlich ist diese in jedem Fall.
      Anders bekommt man Schwarzwild nicht.

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  7. DJT

    Viele Menschen nutzen den Wald.
    Z. B.: Pilze sammeln, Fahrrad fahren, Wandern,
    Nordicwalking, Geocoachen usw..
    Niemand ausser den Jägern bezahlen für dieses
    Vergnügen. Bezahlen bzw. pachten leisten Jäger
    um das Wild zu hegen, zu pflegen, zu bejagen und zu verwerten. Hierzu bedarf es einer umfangreichen Ausbildung wie auch die nicht zu unterschätzenden
    Hundeausbildungen. Mit viel Verantwortung , Mühen und Sorgfalt war den Jägern ein artenreicher gesunder Wildbestand gewiss. Nun wird ein Prädator vor all diesen Bemühungen und Einsätzen
    gestellt. Welchen Stellenwert haben wir Jäger?
    Kommen wir nach dem Wolf?
    Einige Nutztiere waren zuerst gefährdet, dann wird immer wieder von nicht scheuen Wölfen berichtet,
    Wachhunde werden gerissen, Jagdhunde
    werden angegriffen, Besuche der Wölfe in Urbanisationen……… . Werdet endlich wach ihr
    Wolfsgutmenschen! Wann ist der Mensch an der Reihe. Alle Verharmlosungen und Vergrähmtricks
    werden nicht helfen weil auch hier der Wolf völlig unterschätzt wird.

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    1. Angel

      Wer ist denn nun in welchem Revier? Eure Hunde und ihr seid nichts anderes als Eindringlinge. Warum haben die Wölfe nicht das recht, eure Hunde aus ihrem Revier zu hetzen? Mit euren Treibjagden ist schon selbsterklärt warum ein Wolf euch nicht wirklich freudig in empfang nimmt. Schliesslich treibt ihr seine potenzielle Beute aus seinem Areal. Je nach Dichte und Besatzung der Wolfsreviere können sie nicht einfach mal schnell das Revier wechseln wenn die Beute fehlt. Ich würde auch lieber euch und eure Hunde zu vertreiben versuchen als mich auf leben und tot mit anderen Rudeln anlegen. Eine falsche Verletzung kann den Verendung für den Wolf bedeuten….

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  8. Martin Roeske

    Ich kann solche Sätze wie der Wolf gehört hier her schon nicht mehr hören. Diese Leute kommen doch garantiert aus der 9ten Etage des Hochhauses. Dìe haben doch gar keine Ahnung vom schönen aber harten Landleben. Bei denen kommt die Milch aus der Flasche und das Fleisch von Edeka. Anstatt die v alten Leute die eh auf dem Lande viel weniger Rente bekommen zu unterstützen wird verlangt von dem bisschen Geld die einzigen drei Schafe 2meter hoch einzuräumen. Armes Deutschland!!!

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    1. Angel

      Lebe auf dem Lande, Fuchs und Hase und Wolf sagen sich hier gute Nacht. Manchmal sogar der scheue Luchs. Hier hat es schon viele Jahre Wölfe. Bin mit meinen Hunden sehr viel Nachts unterwegs, mitten im Wald, mitten im Wolfshauptrevier. Und stellt euch vor, ich und alle Hunde leben noch!!!!
      Vor 2 Jahren hat ein Wolf unsere 5 von Hand augezogenen Schafböcke gerissen. Nicht seine Schuld sondern unsere. Wir haben eine Schwachstelle übersehen und somit nutzte er seine Chance. Trotzdem getraue ich mich noch vor die Haustüre. Ohne weit und breit andere Häuser in der Nähe. Komisch, bei uns funktionierts seit Jahren bestens. Trotz das wir immer wider Wölfe sehen dürfen.

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      1. Ralf

        Na dann viel Spaß beim weiter durch die rosarote Brille schauen…
        Gegen Ideologien hilft halt auch der liebe Gott nicht weiter…

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      2. Hanf

        Nehmen wir mal an, es sei so wie Du schreibst. Abgesehen davon, dass nächtliches umherstreifen im Wald mit Hunden etwas ungesetzlich scheint.
        Was ist, wenn die Wölfe in unser Revier kommen? Unsere Nutztiere von unseren Weiden holt? Das ist nicht sein Revier.
        Ich empfehle Dir mal bei lebendigem Leibe angefressene Tiere anzusehen. Wo ist da der Tierschutz?

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      3. Andi

        Angel
        So sachlich darfst Du hier nicht schreiben, dann kann Dir ja kein grünguter Stadtbewohnerhintergrund vorgeworfen werden.
        Nun bleibt nur die Alternative, dass Du ein Rosarot-Brillenträger-Ideologe bist.

        Antworten
  9. Martin Roeske

    Der Wolf passt hier einfach nicht mehr rein. Deutschland ist einfach zu dicht besiedelt. Und seihen wir doch mal erlich. Er ist absolut nicht vorm Aussterben bedroht sondern wird im östlichen Europa als Schädling angesehen. Wir können doch auch keinen Tiger aussetzen nur weil es vor Millionen Jahren hier säbelzahntiger gab. Er ist absolut ein edeles und schönes Tier aber leider das Land ist für den Wolf nicht mehr passend so wie vor 100jahren. Ich bin fleischesser und stehe voll hinter den deutschen Bauern und viehzüchter.

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  10. Gunther

    Es wird Zeit, dass die Wölfe mir Gummigeschossen befeuert werden, einfach hh nur damit sie die Gefahr für die erkennen und den Menschen meiden. Übrigen gab es gerade wieder in Rumänien ein menschliches Wolfsopfer. Aber unsere tollen Politiker träumen weiter. Ich kotz auf diese Regierung.

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    1. HW

      Ach, das wird bestimmt nur ein “Einzelfall” gewesen sein, den “jagdpopulistische Kreise” ungeniert jetzt ausnutzen, um “Hetze” gegen die “Mehrzahl der in redlicher Absicht zu uns gekommenen Wölfe” zu betreiben. Ich hoffe auf baldigen Auftritt von Feine Soße Wolfsfilet, damit die Welt wieder ein bisschen besser wird.

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    2. Andi

      Diese, Gummigeschoß-Vergrämungstaktik, halte ich für eine gute Lösung.
      In Kombination mit dem im Text vorgeschlagenen Maßnahmen wäre das ein sehr guter Weg.
      Leider werden aber die oft naturfernen Urwaldanhänger genau so dagegen sein, wie die selbst ernannten Loden-Waldpolizisten.

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  11. Jürgen

    Dem hoheitlich geschützten Wolf ist mit Emotionen und Polemik nicht beizukommen. Hier ist subtile Vorgehensweise gefragt, denn die “große” Politik läßt wenig Hoffnung auf baldige Änderung der Gesetzgebung zu. Wie bekommt man z.B. Wölfe nach Berlin-Innenstadt um die Sauen dort zu reduzieren ? Und nebenbei könnten sie sich auch an den niedlichen Fiffies bedienen. Jedenfalls sind neue, intelligente Strategien zu suchen, die den Wölfen das Leben in D nicht so paradiesisch machen.

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  12. Walter Lücking

    Der Wolf ist frei!
    Er kann sich frei entwickeln.
    Der Mensch ist nicht frei.
    Er hat sich dem Naturschutz zu unterwerfen!
    Walter Lücking

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  13. Frank

    Unser Land ist keine Naturlandschaft. Hätten wir diese, dann gehörte das Wisent, der Elch, der Bär der Luchs und das Reh hierhin. Und natürlich auch der Wolf. Unsere Ur ur ur Urgroßväter haben begonnen, dieses Land zu bewirtschaften, zu kultivieren. Jeder Winkel Deutschlands wird bewirtschaftet. Forst, Ackerbau oder Viehzucht werden auf dem einst zu 100% bewaldeten Deutschland betrieben. In dieser Kulturlandschaft ist somit kein Platz für den Wolf. Es geht einfach nicht mehr.
    Und was unser BUND als Naturschutz verkauft, ist in Wirklichkeit ein Schutz der Kulturlandschaft, von Menschenhand geschaffen. Wird das Land in Ruhe gelassen, verbuscht es erst um dann zu Wald zu werden. Das ist Natur. Und nicht die Schafherde der ANTL oder wie die auch immer heißen. Diese Herden bewirtschaften Flächen, die der Mensch geschaffen hat. Sie Pflegen eine Kultur. Nicht die Natur.
    Der Wolf gehört in die Natur. Diese ist vor 100 Jahren abgeschafft worden. Und somit folgerichtig auch der Wolf. Dabei sollte es bleiben.

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    1. Andi

      Genau.
      Und weil die Jagd auch einmal ausschließlich der Nahrungdbeschaffung galt, für die sie nicht mehr nötig ist, gehört sie auch abgeschafft.
      Mit solchen Argumentationen ist ja nun keinem geholfen.

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  14. Ullrich Meissner

    Liebe Landnutzer lasst euch nicht provozieren.Allein die Überschrift ist polarisiert. Jeder Beitrag von pro Wolf wartet auf dein Beitrag. Lass diese dummen Schwätzer. Die Zeit ist auf unserer Seite.

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  15. Gerth

    Auskunft eines EU Kommissar (Mastbullenzüchter)Wildbestände zu hoch machen in Europa die Fleischpreise kaputt es geht eigentlich nur um Profit der Wolf soll das richten das der Rubel rollt für die großen (Stallhaltung)Ps.Auf die Jägermeisterflasche steht eigentlich des Jägers Berufung WH

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  16. Volker Einhäuser

    Wie arrogant oder dumm muss man sein um nicht verstehen zu wollen oder zu können, warum in ganz Europa der Wolf bejagt wird. Der Wolf versteht sofort das es gefährlich ist sich dem Mensch zu nähern und es kommt nur selten zu Übergriffen auf Hund oder den Menschen. Das läuft seit Generationen so und wird auch in der Zukunft funktionieren. Es sei den, dass sich total verplödete Biologen oder moderne Weltvebessere einschalten um Naturgesetze zu verändern. Eine geregelte Jagd hat schon immer der Natur, den Tieren und dem Menschen geholfen
    Gruß
    VE

    Antworten
  17. Jan Schöne

    Eine nicht ganz ernst gemeinte Frage @ jawina: Wie sieht die Statistik Antwortenanzahl pro Beitrag aus? Auf Platz eins der Wolf, dicht gefolgt vom Geländewagen? Danke für die Seite und viele Grüße

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Wie heißt es immer so schön: Zu dieser Frage liegen uns keine statistischen Erhebungen vor – danke für den Kommentar und Gruß zurück. SE

      Antworten
  18. waufzibär

    Auf dieser Welt ist eurer Meinung nach kein Platz für den Wolf!
    Dann ist auf dieser Welt noch weniger Platz für den “zivilielierten Menschen!”
    Denn das zweit genannte Lebewesen ( Ziviliesierte Mensch!) , sollte endlich mal begreifen das es auf diesem Planeten Gesetze gibt, über die er sich einfach nicht darüber hinweg setzen kann!
    Und dieses lautet, ” Der Mensch braucht die Natur, hingegen braucht die Natur den Menschen nicht!!!
    Nur weil sich der Mensch einbildet “Intelligent” zu sein, gibt es ihm noch lange nicht das Recht über sein oder nicht sein anderer Lebewesen auf diesem Planeten zu entscheiden!
    Die Natur rottet selbst keine Arten aus, da werden immer welche übrig bleiben die Überleben, nur wo der “Intelligente Mensch” die Finger im Spiel hat werden Arten ausgerottet!
    Der Tag wird kommen an dem sich die Evolution rechen wird und die Natur wieder die Oberhand gewinnt und den Menschen auf ein erträgliches Mass reduziert, nämlich dann, wenn dem Menschen der Verstand und das Wissen über sein oder nicht sein, bzw. das wissen über Sinn des Lebens verloren geht, was ja schon sehr weit Fortgeschritten ist überhand nimmt! ! !
    Haltet euch immer vor Augen was geschieht wenn die Natur hin und wieder zeigt wie Stark sie ist wenn sie Regen, Sturm und Naturgewalten entfesselt um Hunderte wenn nicht sogar Tausende “intelligenter Menschen ” mit sich reißt!
    Denkt alle einmal darüber nach bevor ihr in diesem Tempo weiter auf euren Untergang zu rast! Es wird die Mauer kommen an der der Mensch zerschellen wird!

    Antworten
  19. Walter Lücking

    Das Wild ist Eigentum des Grundbesitzers.
    Er hat das Recht der Jagd!
    Der momentane Schutz des Wolfes ist Hip.
    Der Zeitgeist ist kurzlebig!

    Antworten
  20. any

    Im Hinblick auf den ursprünglichen Artikel kann ich die geschilderte Situation nur bestätigen. Ich war 1 Woche vorher auf 2 Stöberjagden ca. 10 km nördlich. An beiden Tagen war die Jagdstrecke jeweils unter 10 Stücken erlegtem Wild. Aber dafür waren an einem Tag anfänglich 8 und bis zum Jagdende noch 6 Wölfe im Treiben. Die so oft zitierten “scheuen” Wölfe näherten sich den Hunden, den Treibern, auch ich hatte auf ca. 15 m Entfernung beeindruckenden Wolfsanblick. Die Hunde wurden nicht mehr geschnallt, da es zu gefährlich war.
    Wir haben eine klare Gesetzeslage und klare Interessen der unterschiedlichen Gruppierungen (Wirtschaftsfaktor Wald und Wild, Finanzierungsgelegenheiten durch Patenschaften und hochwertige T-Shirts der Wolfslobby etc…)
    Aber belegbare Fakten wie Wolfsrisse an Nutztieren können wir nicht ignorieren. Wir können auch die Annäherung des Wolfes, der uns als harmlosen Bestandteil des von ihn zurückeroberten Regionen sieht, an den Menschen nicht ignorieren. Ich führe selbst 2 Vierläufer jagdlich und diese sind für mich Familienmitglieder und ich möchte keinen verlieren. Die Frage ist: Wieviel Wolf verträgt unsere dicht besiedelte Zivilisation und auch der Lebensraum Wald und Feld mit seinem Artenreichtum am Wild. Spannend wird es wenn die ersten Übergriff auf Menschen erfolgen.

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  21. Andi

    Wir werden alle sterben!
    Meine Güte, ihr Naturschöngeister auf der einen und ihr Lodensoldaten auf der anderen Seite, zwischen Euren Schwarz-Weiß-Ideologien gäbe es so viele interessante Grautöne; dafür müsste man nur nicht immer im – eigenen- Kreis denken.

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  22. Maik

    Das Meiste ist Polemik. Die Evolution wird gar nichts tun. Sie ist ohne Sinn Aufgabe oder Ziel. Dies ist allein menschlich.
    Wir werden auch den Wolf erschießen und niemand wird dafür Schaden nehmen.
    Niemanden wird er fehlen. Lebendig oder tot.
    Das Verschwinden der Insekten sollte und erwachen lassen und das ungenießbare Wasser in Flüssen und Seen.
    Der Wolf ist aktuell mehr Ikone für Dekadenz und Dummheit.

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  23. Josef

    Warum wohl hatte man dafür gesorgt, dass Isegrim hier in DE nicht mehr existierte?
    Und warum kommt man auf die Idee, das der Wolf heute, im dichtbesiedelten Deutschland, wieder hier hin gehört?
    Bislang sehe ich keine Vorteile vom Vorhandensein der Wölfe. Nachteile im Sinne von Kosten und Aufwand sind aber durchaus beachtlich. Hinzu kommt das nun diverse Einschränkungen hinzunehmen sind.

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  24. Frank

    Die Erfahrungen über die Jahre hinweg, die Boris Schnittker im Beitrag schildert, decken sich sehr mit den Beobachtungen der Wolfsforscher der Univerität Calgary, die Wolfsverhalten in der Nähe menschlicher Siedlungen untersucht und sieben unterschiedliche Entwicklungsschritte festgestellt haben, die das Wolfsverhalten durchlaufen muss, ehe es zu einem Übergriff auf Menschen kommt.
    Diese Kette ist nach Angaben der Wissenschaftler nur dadurch zu unterbrechen, dass der Wolf den Menschen wieder als Gefahrenquelle erlebt – also einzelne Tiere aus auf Nutztiere – wie es nun mal auch Jagdhunde sind – übergriffigen Rudeln herausgeschossen werden. Dass selbst Warnschüsse bei den geschilderten Jagden nicht mehr geholfen haben, zeigt, wo wir in dieser Kette der sieben Schritte inzwischen angekommen sind. Und dass es demnächst der Jagdleitung vllt. geboten scheinen sollte, dass einzelne Personen keine erlegten Stücke mehr allein bergen oder versorgen dürfen, sondern der/die jeweils mit der Arbeit befassten eine bewaffnete Rückendeckung benötigen.

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