Waidmannsheil! Grünen-Politikerin fängt Nachbarskatze in Totschlagfalle

Der bayerischen Grünen-Politikerin und stellvertretenden Landrätin des Landkreises Regensburg, Maria Scharfenberg, ist ein etwas zweifelhaftes Waidmannsheil zuteil geworden. In einer in ihrem Garten aufgestellten Totschlagfalle fing sich die Katze eines Nachbarn. Die wertvolle Rassekatze war sofort tot. Wie der Münchner Merkur berichtet, hatte Scharfenberg die Falle in ihrem Garten wegen der Vielzahl von Mardern und Ratten dort aufstellen lassen. Die Politikerin der Grünen (die Partei setzt sich bekanntlich für ein Verbot der Fallenjagd ein…) will die Falle aber nicht selbst aufgestellt haben. Eine dritte Person, die Scharfenberg aber nicht benennen wolle, habe das getan.

Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (Töten eines Wirbeltiers ohne vernünftigen Grund) akzeptierte Scharfenberg ein Bußgeld im mittleren vierstelligen Bereich. Dafür stellte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren ein. Maria Scharfenberg bereut dem Merkur zufolge alles und hat sich bei der Nachbarin bereits entschuldigt. SE

Beitragsbild: Bildschirmfoto der Internetseite von Maria Scharfenberg.

2 Gedanken zu „Waidmannsheil! Grünen-Politikerin fängt Nachbarskatze in Totschlagfalle

  1. FRank

    Totschlagfallen in grünen Gärten, Kastenfallen und Roundup auf NABU-Flächen…schöne Beispiele eines noch viel zu wenig zur Kenntnis genommenen Pharisäertums.
    Wasser predigen, aber Wein saufen…

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  2. Ein Landmensch

    Macht doch die ganze Scheinheiligkeit der Grünen deutlich. Notfalls kann man ja sich noch bei den Bürgern und Wählern entschuldigen, wenn Vorschläge und Handlungen bei den Bürgern nicht ankommen. Gute Beispiele gibt es ja bei den Grünen genug.

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