“Verwirrte Behörden”

In einem Kommentar zum JAWINA-Beitrag “Bundesverwaltungsgericht verbietet Halbautomaten, die mehr als zweischüssige Magazine aufnehmen können” schrieb Sebastian K. am 12. April folgenden Kommentar:

“Ich habe in der woche vor ostern eine selbstladebüchse auf jagdschein erworben. Ohne über dieses Gerichtsurteil informiert gewesen zu sein.
Antrag plus wbk auch sofort an die zuständige kreispolizeibehörde geschickt. Hab heute mal drei wochen später bei der Behörde nachgefragt wie lange dann der Eintrag noch dauert.
Antwort war das Gerichtsurteil. Und die Behörde weiss auch nicht wie sie jetzt genau handeln soll.
Warscheinlich laut Sachbearbeiterin:
Kein Eintrag in die wbk. Und ich muss die erworbene Waffe wieder abgeben.
klingt für mich nach Zwangsenteignung.
Es kann doch in unserem Rechtsstaat nicht sein das einem ehrlichen, aufrichtigen Bürger sein Eigentum weggenommen werden kann.”

Jetzt hat er auf unsere Bitte einen Zwischenbericht über den weiteren Fortgang der Angelegenheit gepostet:

 “Vor einigen wochen habe ich über die Schwierigkeiten der Eintragung meiner neuen halbautomatischen Büchse berichtet. Hier ein Zwischenstand der Sachlage:
Habe mehrmals bei meiner zuständigen Polizeibehörde angerufen und höflich nach der aktullen Lage gefragt. Nach dem dritten Anruf schickte man mir meine WBK ohne Eintrag wieder zurück. Zusammen mit einem kurzen anschreiben. Inhalt: Alle Behörden sind verwirrt. Eintragungen werden bis auf weiteres nicht vorgenommen. Ich sollte auf weiteres warten und die Büchse im Schrank lassen.

Bin gespannt wie das ausgeht.”

JAWINA dankt für den Bericht und wünscht viel Glück…

Beitragsbild: Halbautomat. Foto: SE

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