Usedom: Elch als Gefahr für die Öffentlichkeit” eingestuft

Der junge Elch, der seit einigen Wochen über die Ostseeinsel Usedom streift, ist von der Ordnungsbehörde des Kreises Vorpommern-Greifswald als “Gefahr für die Öffentlichkeit” eingestuft worden. Die Behörde erwägt, das Tier zu betäuben und in ein Gehege oder einen Tierpark bringen zu lassen, wo von ihm keine Gefahr mehr ausgehe. Als Begründung wird das Risiko von Zusammenstößen mit Autos oder Radfahrern angeführt.

Ein Sprecher der Deutschen Wildtier Stiftung (DeWiSt) übte gegenüber svz.de Kritik an dem Vorhaben: Auf Usedom gebe es auch zahlreiche Rothirsche, die eine ähnlich Gefahr darstellten. Da solle “ein einziger Elch zumindest im Moment niemanden aus der Ruhe bringen.” SE

Video: Video des Usedomer Elchs, gedreht von einem 13-jährigen Urlauber. Quelle: YouTube

4 Gedanken zu „Usedom: Elch als Gefahr für die Öffentlichkeit” eingestuft

  1. Harzjäger

    Warum fängt man nicht die einzeln vorkommenden Wölfe nicht ein. Sie sind auch eine Gefahr für den öffendlichen Straßenverkehr. Es wurden genug auf der Straße tot gefahren. Aber da trauen sich die Sessel P……. nicht ran.

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    1. MH

      Es geht zwar hier eigentlich um einen Elch, aber trotzdem: Was mich wundert, ist die Zahl an überfahrenen Wölfen. Nur damit zu argumentieren, daß einige Tiere irgendwann das Rudel verlassen und sich ein eigenes Revier suchen, greift zu kurz, das passiert bei anderen Arten auch, die zwar vielleicht kleinere Streifgebiete haben, aber irgendwo ist heute immer eine Straße in der Nähe. Ob vielleicht die tatsächliche Population doch viel höher ist als der gemeldete Bestand?

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  2. Lars

    Da ist sie wieder, die Vollkaskomentalität. Da ist ein einzelnes Exemplar und “gefährdet” den Straßenverkehr. Vielleicht. Warum wird da nicht zu Ende gedacht? Was machen die Behörden eigentlich wenn jeweils ein adultes Tier pro Woche zuwandert? Grenzzäune aufbauen? Polizeihubschrauber mit Infrarot einsetzen? Straßen sperren?

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  3. Jens Körner

    Hi Lars,
    ich lese Deine Kommentare immer wieder mit Interesse und komme zu dem Ergebnis, daß Du eigentlich ein ganz Netter bist. Nur ein bisschen desorientiert.
    Es gibt ein „geflügeltes Wort“, das da lautet:
    „Wer nicht liebt Wein, Gesang und fremde Weiber wird niemals Jäger, bleibt immer Treiber!“.
    In der Summe Deiner Kommentare komme ich zu dem Ergebnis, daß „Weiber“(oder sind’s Kerle?) von Dir keine Notiz nehmen. Kommt wohl daher, daß Du Opportunist bist und keine eigenen Wege entwickeln und aufzeigen kannst. Naja, „nobody is perfect!“.
    Ein Tip: Fang’ an Dich zu entscheiden und eiere nicht dauernd herum! Wir Jäger entscheiden bei jedem Schuß auf Wild über Leben und Tod. Es ist nicht so einfach wie es Außenstehenden erscheinen mag. Der Eine oder Andere kaschiert seine Entscheidung auch über markige Sprüche, aber es ist immer wieder eine harte und persönliche Entscheidung.
    Es wäre schön, wenn Du Dich zur Teilnahme an einem Vorbereitungskursus zur Erlangung des ersten Jagdscheins durchringen könntest. Falls es am finanziellen Ende dann doch knapp werden sollte kann ich mir vorstellen, daß wir jäger eine Sammlung für Dich durchführen. Und um Dich an Deine persönlichen Entscheidungsgrenzen zu führen kannst Du Dir sicher sein, daß Du etliche Abschüsse bekommst. Und zwar von den Leuten denen Du hier immer wieder recht unqualifiziert in die Schrittgegend trittst.
    Danach können wir uns mit Dir auf Augenhöhe auseinandersetzen…

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