Umweltminister fordern klare Regeln für Wolfsmanagement

+++ NRW: LANUV bestätigt Wolfsrisse in den Kreisen Steinfurt und Soest +++ Baden-Württemberg: Mutmaßlicher Wolfsriss in Bad Wildbad +++ Bayern/NRW: Wolfssichtungen bei Wunsiedel und Selm +++ Schweiz: Nationalrat lockert Kriterien für Wolfsabschüsse +++ Hessen: Verwaltungsgericht Gießen untersagt Wildschweinhaltung im Vorgarten +++ Bayern: Wildernde Hunde – Jäger setzen Belohnung aus +++ Baden-Württemberg: Hund reißt Reh – Hundebesitzer flüchtet +++

Die Umweltminister Schleswig-Holsteins und Niedersachsens haben anlässlich der Umweltministerkonferenz (UMK) in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) “vom Kanzleramt eine eindeutige Linie zum Umgang mit Wölfen” eingefordert. Der grüne (!) Umweltminister Schleswig-Holsteins, Jan Philipp Albrecht sagte, es müssten “endlich klare Rahmenbedingungen für den Artenschutz des Wolfs einerseits und den Schutz von Nutztieren vor seinen Übergriffen andererseits geschaffen werden”. Der niedersächsische Umweltminister Olas Lies erklärte in der NOZ, es sei “in Berlin lange genug darüber gestritten worden, wie mit dem Wolf umzugehen ist.” Die Länder bräuchten jetzt “klare Antworten.” Lies forderte der NOZ zufolge, dass der Bund festlegen müsse, “ab welcher Anzahl Wölfe nicht mehr im Bestand gefährdet seien”.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze habe daraufhin im Bundestag geantwortet, dass man “einen genauen Zahlenwert “jetzt noch nicht” angeben könne. Von einem guten Erhaltungszustand sei man aber noch “weit entfernt”. Das erstaunt doch etwas, denn abgesehen davon, dass Wölfe in ihrem Bestand nie gefährdet waren, wurde bislang immer die Zahl von 1000 Wölfen als Grenze für einen gesicherten Bestand. Nun, da diese Zahl erreicht oder überschritten wurde, soll sie offenbar nicht mehr gelten. SE

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

 

3 Gedanken zu „Umweltminister fordern klare Regeln für Wolfsmanagement

  1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Wenn ich diese Frau Schulze sehe und höre bekomme ich Brechreiz. Diese Grünen sind genau so hinterhältig wie ihre anderen sozialistischen Weggefährten, sie sind nur zu verbohrt um zu begreifen, dass sie längst zu diesem Lager zählen.

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    1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

      Oje, da lag ich falsch. Aber so kann´s einem gehen, wenn man zwischen den roten Parteien keinen Unterschied mehr sieht.

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