Umsiedlung von “Problembär” in Trentino beschlossen

Der Bär, der am Samstag einen 69 Jahre alten Mann in der italienischen Region Trentino gebissen hat, soll umgesiedelt werden. Der Mann war in den Dolomiten im Gebiet zwischen den Seen Lago di Lamar und Lago di Terlago mit seinem Hund unterwegs, als der Bär ihn attackierte und in den Arm biss. Der Trentiner Landeshauptmann Ugo Rossi hat einen Erlass die “Entfernung” des Exemplars angekündigt. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet,  will die autonome Provinz Trient die Regeln im Umgang mit Braunbären  grundsätzlich ändern. Angestrebt werde “mehr Freiheit beim Fang und der Tötung gefährlicher Braunbären.” In Anbetracht der zunehmenden Bärenzahl – in der Region leben zirka 50 Braunbären – würden die bestehenden Regeln bei weitem nicht ausreichen. Die Ankündigung der Behörden, die Zahl der Braunbären in dem Gebiet zu reduzieren, rief wütende Proteste von Tierschützern hervor. Der Bär, der am Samstag zubiss, soll nach Möglichkeit eingefangen und in ein anderes Gebiet umgesiedelt werden. SE

Beitragsbild: Internetseite der autonomen Region Trento zum Umgang mit Bären und anderen großen Fleischfressern. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Ein Gedanke zu „Umsiedlung von “Problembär” in Trentino beschlossen

  1. Ralf K.

    “Die Ankündigung der Behörden, die Zahl der Braunbären in dem Gebiet zu reduzieren, rief wütende Proteste von Tierschützern hervor.”
    Es kommt darauf an, ob die Politiker Rückgrat haben! Letztednlich geht es darum, Gefahren für die Bevölkerung abzuwenden. Sowas muss auch entsprechend PR-mäßig begleitet werden!
    Gott schütze uns vor der Idee, solche Bären bei uns auszuwildern….

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