Über 2000 neue ASP-Fälle seit Anfang des Jahres

Bis zum 8. April, also innerhalb der ersten 14 Wochen des Jahres, sind verschiedenen Medienberichten zufolge 2138 neue Nachweise von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in der EU und der Ukraine zu verzeichnen. In 2108 Fällen erkrankten Wildschweine, 30 Mal waren Hausschweine betroffen. Die Ausbreitung der ASP habe der EU Kommission zufolge deutliche zugenommen: In etwas mehr als einem Vierteljahr gebe es bereits halb so viele ASP-Infektionen wie im Vorjahr. Die meisten Fälle sind in Polen gemeldet worden. Dort sind insgesamt 971 ASP-Infektionen aufgetreten, vier davon bei Hausschweinen. In Litauen infizierten sich 646 Wildschweine, in Lettland 278. Die Ukraine meldete 21 Infektionen bei Haus- und 25 bei Wildschweinen, wobei diese geringen Zahlen möglicherweise auf unzureichende Kontrollen zurückzuführen seien. Auch in Estland, Tschechien, Rumänien sowie auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien ist ASP aufgetreten. In den baltischen Staaten und in Polen soll es allein in der ersten Aprilwoche Dutzende Neuinfektionen gegeben haben.

Beitragsbild: Wildschweine mit Jagdhund im Saugatter. (Symbolbild). Foto: SE

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