Tschechischer Schweisshundeverband muss deutsche Mitglieder wieder aufnehmen

Der tschechische Schweißhundeverband CMKCHB muss die Ende 2015 ausgeschlossenen deutschen Mitglieder (JAWINA berichtete) wieder aufnehmen. Das haben tschechische Gerichte in zweiter Instanz beschlossen. Das Urteil ist rechtskräftig, eine Berufung nicht möglich. Zwei ehemalige Mitglieder wurden aus formalen Gründen nicht wieder aufgenommen. Der CMKCHB ist zudem dazu verurteilt worden, die Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von ca. 13.000 Euro zu übernehmen. red.

Beitragsbild: Hannoverscher Schweißhund (HS). Foto: SE

Ein Gedanke zu „Tschechischer Schweisshundeverband muss deutsche Mitglieder wieder aufnehmen

  1. Christoph Egert

    Wenn man sich das Ergebnis des Schreibens vom 26.04.2016 (im Forum unter “Rauswurf” zu lesen) vor Augen hält, dann ist nach mehreren Jahren formal die Gerechtigkeit für die “rausgeworfenen” deutschen Mitglieder aus dem tschechischen Schweißhundeverein wieder hergestellt. Die finazielle Last trägt jedoch der CMKCHB!

    Es ist sehr beeindruckend wozu ein Welpenwunsch eines Vorstandsmitglie des CMKCHB und die daran vom Verein Hirschmann geknüpften Bedingungen (im Forum nachzulesen), geführt hat. Diejenigen, welche die Bedingungen formuliert haben, müssen letztlich keine Gerichts- und Anwaltskosten tragen.

    Dieses Ergebnis wird die Arbeit des tschechischen Schweißhundevereins schwer belasteten. Damit wird der Rasse und dem Vertrauen der Schweißhundevereine kein Gefallen getan. Es ist wünschenswert das ein Nachdenken über die Ursache und Wirkung nicht ergebnislos bleibt und der tschechische Verband unterstützt wird, auch wenn die “teure” Entscheidung des “Rauswurfes” der deutschen Mitglieder damals vom Verein CMKCHB beschlossen wurde.

    Eine Darstellung dieser bisher wohl einmaligen Gegebenheit in unserer Jagdpresse ist sehr zu begrüßen!

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