Tschechien: Wegen ASP – Polizei-Scharfschützen jagen Wildschweine

16 mit Wärmebildkameras und Nachtsichtgeräten ausgerüstete Präzisionsschützen der tschechischen Polizei beteiligen sich an der Dezimierung des Schwarzwilds im Südosten des Landes, wo die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen ist. Die Scharfschützen hätten bereits 38 Stück Schwarzwild erlegt, meldete die tschechische Nachrichtenagentur CTK. Die erlegten Sauen seien zur Untersuchung auf das ASP-Virus in ein Labor transportiert worden. Die Spezialkräfte würden vor allem nachts den Wildschweinen nachstellen, hieß es. Aufgrund ihrer Ausrüstung und ihrer technischen Ausstattung seien sie in der Lage, auch in der Dunkelheit auf weite Entfernungen Ziele sicher zu treffen. Der Einsatz soll noch bis Ende Januar fortgeführt werden. red.

Beitragsbild: Wildschwein (Archivbild). Foto: SE

3 Gedanken zu „Tschechien: Wegen ASP – Polizei-Scharfschützen jagen Wildschweine

  1. Heinz Bökamp

    Vielleicht sollte man die unsäglichen NATO-Manöver im Baltikum abbrechen an der zahlreiche europäische Miltärs (auch Deutsche) beteiligt sind.
    Zumindest bei Truppenaustausch und länderübergreifenden Transporten sind mit ASP verseuchte Fahrzeuge, Kleidung und Ausrüstung zu desinfizieren,
    wie es von Auslandsjägern verlangt wird.
    Nachweislich wurde das Virus durch Menschen – und nicht von Wildschweinen- vom Baltikum bis Tschechien übertragen.

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