Tracker Safety: Neue Tracker-Funktion erhöht Sicherheit bei der Jagd

Von einer “neuen Dimension von Jagdsicherheit” spricht der finnische Hundeortungsspezialist Tracker anlässlich der Vorstellung der neuen, patentierten Funktion Tracker Safety™. Diese ermöglicht es auf datenschutzkonforme Weise, auch Jagdteilnehmer auf dem Display zu sehen, die man nicht gespeichert hat und die nicht Mitglieder einer bestehenden Tracker-Gruppe sind.

Sicherheit ist das A und O bei größeren Gesellschaftsjagden, schreibt Tracker in einer aktuellen Pressemitteilung zum Start von Tracker Safety™: Bisher mussten Jagdteilnehmer, Treiber und Hundeführer auf lautes Rufen und Signalkleidung vertrauen, um ihre aktuellen Standorte zu übermitteln. Ein Verfahren, das auf weitere Entfernungen, in dichtem Gebüsch oder bei unsichtigem Wetter schnell an Grenzen stößt. Tracker Safety™ revolutioniert die Jagdsicherheit – neu und kostenlos für alle Teilnehmer. Tracker Safety™ ermöglicht es, alle aktiven Nutzer der Tracker-App im Umkreis von zwei Kilometern anonym auf der Karte darzustellen. Diese Funktion ist von Tracker Oy patentiert.

Wie funktioniert Tracker Safety™?

Wenn die Tracker-App aktiviert ist, erfasst sie den eigenen Standort und sendet die aktuellen Positionen auf den Tracker Live™ Server. Der Server erkennt den Standort und stellt die Positionen der anderen aktiven Tracker-Nutzer in einem Radius von zwei Kilometern um die eigene Position anonym auf der Karte dar (siehe Screenshot).

Wann können andere Teilnehmer mich sehen?

Die Funktion funktioniert nur dann wenn,

1) die Tracker-App aktiv ist oder im Hintergrund läuft (Tracker Live™ Symbol ist in der oberen Leiste sichtbar),

2) die Tracker Safety™ Option in Einstellungen angeklickt ist und 3) der eigene Standort über GPS bestimmt worden ist.

Mit welchen Lizenzen und App-Versionen funktioniert Tracker Safety™?

Tracker Safety™ ist für jeden Nutzer von Tracker for Android 4.0 und neuer verfügbar, d.h. sowohl für Kunden mit gültiger Jahreslizenz als auch für Nutzer der kostenlosen Version. Die Funktion ist in den Einstellungen der Tracker App zu finden. Sie ist vorerst standardmäßig deaktiviert, der Kunde muss Tracker Safety™ aktivieren, wenn er es nutzen möchte. PM

Beitragsbild: Screenshot von Tracker-Safety: Unbekannte Jagdteilnehmer werden als Fragezeichen auf der Karte dargestellt. Das funktioniert natürlich dann am besten, wenn alle oder möglichst viele Jagdteilnehmer die Tracker-App heruntergeladen haben und die Tracker Safety aktiviert haben. Tracker Safety funktioniert auch mit der kostenlosen Tracker-Version, das sollte also keine Hürde darstellen. Tracker Safety ist ein absolut sinnvolles Tool insbesondere für Hundeführer, die ohnehin zum großen Teil Tracker nutzen: Wenn z.B. nach einer größeren Drückjagd mehrere Nachsuchengespanne im Einsatz sind, können diese sich gegenseitig sehen – ein echter Zugewinn an Sicherheit.

 

 

5 Gedanken zu „Tracker Safety: Neue Tracker-Funktion erhöht Sicherheit bei der Jagd

  1. JK

    Nein danke!
    Jede Technik kann versagen. Akkus können leer werden, das MobFone schaltet sich deshalb oder auch aus anderen Gründen ab. Und dann?
    Leider ist die junge (Jäger-)Generation mit blinder Technik Verliebt- und Vertrautheit groß geworden.
    Ich denke, durch solchen Spielkram wird eine Gesellschaftsjagd noch gefährlicher als sie ohnehin schon ist und es besteht die Möglichkeit, daß eine gewissenhafte Planung und Durchführung der Jagd zugunsten von solchen Gimmicks vernachlässigt wird.

    Man wird jetzt schon schräg angeguckt wenn man WhatsApp *nicht* installiert hat. Wird dieser Tracker-Kram dann der nächste Schritt?
    Mit Getippsel und Geglotze wird kein Wild erlegt. Da muß man schon voll bei der Sache sein!

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    1. Keule

      Sehe ich anders! Auf moderne Hilfsmittel wie Hundeortung, Rotpunkt-ZF usw. will ich nicht verzichten und auf die Kommunikation auf Jagden über Whatsappgruppen auch nicht. Wer unbedingt zu Bruchzeichen, Jagdhornsignalen und Pferdekutsche zurück will, kann es ja machen. Gerade vor dem Hintergrund der Jagdunfälle in den letzten Wochen kann ich nur sagen jedes Hilfsmittel zur Erhöhung der Sicherheit ist willkommen!

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  2. Rübe

    Das erste und wichtigste Hilfsmittel zur Sicherheit auf der Jagd ist Hirn einschalten. Dafür brauchts keinen technischen krempel.

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  3. Hubertus Weidmann

    Leute die jede technische Neuerung (“technischen Krempel”) bei der Jagd ablehnen sind nach meiner Erfahrung genau diese Lodengespenster, die mit ihren uralten Kanonen seit Jahrezehnten nicht mehr auf dem Schießstand waren, beim Aufbrechen noch mehr Schaden anrichten als durch ihre schlechten Schüsse, auf Gänse in Reiseflughöhe schießen, ABER andere Jäger als unwaidmännisch abkanzeln, weil ihr Gewehr einen Plastikschaft hat.

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  4. Werner Killian

    Werner Killian
    Jeder hat eigene Gedanken zur Hundenavigation. Wenn nach einer Treibjagd dein Hund eine Woche nicht zu finden ist, (schwere Verletzung durch Schwarzwild) dann überlegst du dir schon, ob man sich ein Hundortungssystem zulegt. Und die Safety Funktion ist ein Beitrag zur Sicherheit. Ein Jagdterrierführer

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