Tracker G400FI wird eingestellt

Mit dem G400 begann 2008 die Ära der Tracker Live Ortung ohne Reichweiten-Begrenzung, wie wir sie jetzt kennen. Die „Hintergrundortung“ – einfach starten und orten – wurde Standard. Mir begegnete das G400 auf einer Elchjagd in Finnland, die Folge war der erste Praxistest der Tracker Hundeortung in Deutschland, damals noch mit Nokia Smartphone und der Tracker Hunter 3 Software. Ich habe das G400 lange Jahre voller Zufriedenheit genutzt, bis ich es gegen ein neueres Modell eintauschte. Das G400 ist im südeuropäischen Raum heute noch das Maß der Dinge. Die erste Modernisierung kam 2013 mit dem G400i, das einen besseren GPS Empfänger erhielt. In 2014 folgte das G400FI – made in Finland und mit GPS und Glonass Positionsbestimmung. Seitdem gab es Detailverbesserungen, die sich nicht in neuen Bezeichnungen niederschlugen. 2018 soll das Tracker G400FI endgültig einen Ehrenplatz im Tracker-Museum einnehmen. Auf der Jagd & Hund in Dortmund dürfte sich so ziemlich die letzte Gelegenheit bieten, ein G400FI – vielleicht sogar zum Messe-Schnäppchenpreis – zu erwerben.

Auf die Frage, ob und bis wann das G400FI überhaupt noch repariert werden kann, antwortet Tracker auf Nachfrage: “Da wir kontinuierlich die Elektronik erneuert haben, gibt es keinen bestimmten Endzeitpunkt für diese letzten Modelle. Der limitierende Faktor ist das Angebot an Elektronik. Als Beispiel seien unsere TTA310 Modelle genannt, die zwischen 2004-2008 produziert wurden und bis 2016 repariert werden konnten, da bestimmte Elektronikteile danach nicht mehr lieferbar waren.” SE

Beitragsbild: Finnischer Elchhund mit Auslaufmodell Tracker G400FI. Foto: SE

2 Gedanken zu „Tracker G400FI wird eingestellt

  1. Grimbart

    Da kann sich dann ein Messeschnäpchen auch nach ein paar Jahren als Fehlkauf herausstellen, wenn es keine Ersatzteile mehr gibt.

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    1. admin Beitragsautor

      Andererseits stellt sich bei so ziemlich jedem elektronischen Gerät nach zehn Jahren im Einsatz die Frage, ob sich eine Reparatur noch lohnt oder ob Aufpreis für den Kauf eines neuen, i.d.R. erheblich leistungsfähigeren Geräts mit neuen Funktionen nicht die sinnvollere Investition ist.

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