Tierschützer agitieren gegen Baujagd – mit Bild von Kleinem Münsterländer

Sie haben sich wirklich Mühe gegeben, eine Atmosphäre von Blutrünstigkeit zu schaffen, aber manchmal reicht Mühe-geben eben nicht: “Rote Flecken aus dem Photoshop” zieren die Bögen, mit denen Tierschützer im Schweizer Kanton Thurgau Unterschriften gegen die Baujagd sammeln – und ein Bild von einem “munteren Kleinen Münsterländer”, der einen Fuchs apportiert. Das Schweizer Tagblatt, das über die Aktion berichtet, hat in der Sache investigativ ermittelt und herausgefunden: Der Kleine Münsterländer (KlM) ist zwar dem Namen nach klein, in Wahrheit aber zu groß für die Baujagd, weil er gar nicht in einen Fuchsbau passt. Der von dem KlM apportierte Fuchs müsse also anderweitig erlegt worden sein.

Ein schrecklicher Verdacht…

Ein JAWINA-Leser brachte soeben telefonisch einen noch weitaus schwerer wiegenden Verdacht auf: Demnach seien die Flecken auf dem Kopf des abgebildeten Hundes eher schwarz als braun, es müsse sich also eher um einen Großen Münsterländer handeln… So oder so: Der Tierschutzpräsident redet sich heraus: Sein Rechtsanwalt habe die Kampagnenbogen gestaltet, also eigentlich auch nicht selber, sondern die Gestaltung in Auftrag gegeben. Eines wisse er aber: Bei der Baujagd fließe Blut. Auch wenn man nach der Sache mit dem KlM Anlass hätte, den jagdlichen Sachverstand des Tierschutzpräsidenten in Zweifel zu ziehen, aber das mit dem Blut stimmt. Und trifft auch auf alle anderen Jagdarten zu, deren Ziel üblicherweise die Erlegung eines Beutetiers ist.

Beitragsbild: Gegen die Bauajgd – das ist doch die Jagdmethode, die mit Baumaschinen ausgeübt wird. Oder?

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