Thüringen/NRW: Zwei tödliche Jagdunfälle an einem Tag

In Thüringen und Nordrhein-Westfalen ist es am Mittwoch Abend zu Jagdunfällen mit tödlichem Ausgang gekommen. In der Nähe von Birkigt bei Unterwellenborn im thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist ein 56 Jahre alter Jäger bei der Erntejagd von einem Geschoss aus der Jagdwaffe eines Mitjägers getroffen worden. Als der Schuss fiel, brach der Jäger zusammen. Der Notruf ging um 18.25 Uhr bei der Polizei ein, gegen 19.15 Uhr verstarb der Mann an seinen schweren Verletzungen “noch am Ereignisort”, wie die Polizei mitteilt. Warum der Schuss fiel und wieso der Jäger getroffen wurde, ist der Polizei zufolge noch unklar. Die Jagdwaffen wurden sichergestellt, die Ermittlungen dauern an.

Ebenfalls am Mittwoch Abend hatten sich fünf Jäger an einer Teichanlage zwischen Ochtrup und Wettringen (Kreis Steinfurt, NRW) getroffen, um Gänse zu jagen. Sie nahmen verschiedene Stände ein, auf denen sie sich gegenseitig nicht sehen konnten. Nach der Jagd erschienen nur vier der fünf Jäger an dem vereinbarten Treffpunkt. Die verbliebenen vier begaben sich daraufhin auf die Suche nach dem fünften Mann. Sie fanden ihn am Rand eines Maisfelds mit einer Schussverletzung. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen auf, bisher wird von einem Unglücksfall ausgegangen. Es ist bislang noch unklar, wer den tödlichen Schuss abgegeben hat. red.

Beitragsbild: Saugefährlich: Erntejagd. Foto: SE

Die Red. dankt den JAWINA-Lesern DA und NoS für die Hinweise!

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