Sachsen: Projektil aus Jagdgewehr trifft Badegast

68-Jähriger leicht verletzt

Auf einem Feld am Siedlerweg in Rebesgrün, einem Ortsteil von Auerbach im Sächsischen Vogtlandkreis, wurden am Donnerstagnachmittag Mäharbeiten durchgeführt. Gleichzeitig standen Jäger bereit, um flüchtendes Schwarzwild zu schießen. Ein Projektil aus dem Gewehr eines 80-jährigen Jägers traf dabei einen 68-Jährigen, der sich auf der Liegewiese des angrenzenden Freibads befand, leicht am Bauch. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Gegen den 80-jährigen Deutschen wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. (cf)

Beitragsbild: Projektile (Symbolbild). Foto: SE

5 Gedanken zu „Sachsen: Projektil aus Jagdgewehr trifft Badegast

  1. kilalli

    80-jährige braucht man bei Erntejagden so dringend wie einen Kropf, und zwar nicht, weil es Wasser auf die Mühlen der Jagdgegner ist, sondern weil es zu gefährlich ist.

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    1. Frohward

      Hoffen werden Sie dann selber früh genug aus dem Verkehr gezogen, lange bevor Sie 80 sind. Unfälle liegen nicht am Alter, meist sogar im Gegenteil, es ist meist Schuld der Dummen, Ungebildeten, Unvorsichtigen und Unreifen.

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      1. kilalli

        @ Frohward,
        mein Lesetipp ist http://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/396386/

        Es ist mit den Jagdarten wie mit den Jagdhunden, wo zu jeder Altersgruppe einige Hunderassen passen und andere eben nicht mehr. Ich hoffe mit Ihnen, dass ich mit 80 von der Teilnahme an Erntejagden abgehalten werde, falls ich selbst nicht mehr in der Lage bin, meine Jagd an mein Alter anzupassen. Es gibt wunderbare, beschaulichere Jagdarten, bei denen man auch in diesem Alter noch seine Freude finden kann.

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  2. Dr. Bram Gätjen

    Nö. Diese Meldungen sind wichtig. Denn umherirrende Geschosse verletzen nur mit Glück leicht – sie sind dafür ausgelegt, ihr Ziel zu töten. Das mag man beim Wild gut heißen, bei menschlichen Zielen ist das nicht nur bedauernswert. Ich möchte hoffen, dass nicht nur JagdgegnerInnen diese Meldungen nicht überflüssig finden.

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