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Bayern: Schon wieder Kinder von Fuchs angegriffen

+++ NRW: Krähenschwarm jagt Brieftauben +++

Wenige Wochen, nachdem ein Fuchs einen zeltenden Jungen gebissen hatte (siehe News-Ticker zu diesem JAWINA-Artikel), sind in Andechs (Landkreis Starnberg) zwei in einem Zelt übernachtende achtjährige Mädchen von einem Fuchs angegriffen worden. Der Fuchs sprang auf das im Garten der Eltern aufgestellte Zelt, woraufhin dieses zusammenbrach. Die Kinder versuchten, den Angreifer durch Schläge auf die Innenseite des Zelts zu verscheuchen. Dabei biss der Fuchs eines der Mädchen in die Hand, es wurde leicht verletzt. Der Fuchs soll sich extrem aggressiv verhalten haben: Erst nach einer Viertelstunde gelang es den Eltern der Kinder, den Rotrock von ihrem Grundstück zu vertreiben. Die Polizei hat den zuständigen Jagdpächter verständigt, der nun versuchen soll, den Fuchs zu erlegen. Die Verletzungen des Kindes wurden im Krankenhaus Starnberg versorgt. red.

Beitragsbild: Fuchs. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Kanada: Familie beim Campen im Zelt von Wolf angegriffen

Ein Wolf hat am Freitag (09.08.) eine Familie angegriffen, die in ihrem Zelt auf dem Campingplatz Rampart Creek im kanadischen Banff National Park übernachtete. Dabei wurde der Ehemann, Matt Rispoli, durch Wolfsbisse an Arm und Hand verletzt.

Elsa Rispoli, Matts Ehefrau, hat den Vorfall auf Facebook geschildert: Demnach ist der Wolf nachts auf das Zelt gesprungen und hat die Zeltbahn zerrissen. Während die Frau versuchte, die zwei kleinen Söhne mit ihrem Körper vor dem Wolf zu schützen, warf sich Matt zwischen sie und den Wolf. Der Wolf verbiss sich in Matts Arm, es gelang ihm zunächst, den Wolf auf den Boden zu drücken und dessen Kiefer mit den Händen auseinanderhalten, was ihm schwerere Verletzungen erspart haben dürfte. Während der ganzen Zeit schrien alle vier verzweifelt um Hilfe. Schließlich gelang es dem Wolf jedoch, den Familienvater fortzuschleifen, während seine Frau an seinen Beinen zog, um ihn zurückzuhalten.

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Die Rache des überfahrenen Fuchses

Ein überfahrener und infolgedessen toter Fuchs lag auf der Fahrbahn der Bundesstraße 189 bei Stendal (Sachsen-Anhalt). Eine 49-jährige Osterburgerin erkannte überfuhr ihn nochmals. Als ein Reifen plötzlich Luft verlor, fuhr sie in eine Werkstatt. Dort stellte ein Mitarbeiter im Profil des Reifens den Zahn eines Tieres fest. Der Sachverhalt wurde aufgenommen, der Reifen wurde repariert.

In Wesel (NRW) hat ein Fuchs versucht, sich Zugang zu einem Zelt zu verschaffen, in dem ein Vater mit seinem 14jährigen Sohn im Garten zeltete. Der Rotrock kratzte intensiv an der Zeltwand herum. Dabei verletzte er – vermutlich mit seinen Krallen – den im Zelt schlafenden 14jährigen leicht am Arm. Der Fuchs unternahm mindestens vier Versuche, in das Zelt zu gelangen. Experten führten das ungewöhnliche Verhalten laut nrz.de auf Wasser- und Futtermangel aufgrund der Trockenheit zurück. PM/red.

Beitragsbild: Fuchszahn in Reifendecke. Foto: Polizei