Schlagwort-Archive: ZDF

ZDF-Doku “Großwildjagd im Ausland”: Jagdverbände äußern Kritik

Zwangsgebührenfinanzierter manipulativer Schrott – CIC und DJV reagieren mit einem Faktencheck auf eine Dokumentation der Frontal21-Redaktion über Jagdreisen von deutschen Jägern nach Afrika.

Ein ZDF-Beitrag des Investigativ-Formats “Frontal21” berichtet über deutsche Jäger auf Großwildjagd in Afrika. Um beim Zuschauer für Aufmerksamkeit zu sorgen, nutzt das Format fragwürdige Jagdszenen aus dem Internet. Der Internationale Jagdrat (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) stellen fest: Der Beitrag zeichnet ein verzerrtes Bild der Auslandsjagd und ihres Beitrages zum weltweiten Artenschutz.

Die ZDF-Richtlinien sehen unter anderem den „vorbehaltlosen Willen zur Wahrhaftigkeit und zur Sachlichkeit“ vor: Der Beitrag “Deutsche auf Trophäenjagd“ von „Frontal21“ nutzt allerdings Jagdszenen und sogenannte “Erlegerfotos” US-amerikanischer Kunden in Südafrika. Im Anschluss wird zu einer Vor-Ort-Recherche der Redaktion in Namibia übergeleitet. Beim Zuschauer muss der Eindruck entstehen, die Szenen stammten aus Namibia. Im Beitrag wird beispielsweise ohne weiteren Hinweis auf die Hintergründe gezeigt, wie ein US-Amerikaner in einem Gatter einen extra hierfür gezüchteten Löwen tötet. In Namibia hingegen dürfen Gastjäger überhaupt keine Löwen erlegen – die Praxis des Gatterabschusses ist dort überdies verboten.

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Andreas Kieling bei Dunja Hayali: “Tendenziös und journalistisch unsauber”

Den Auftritt des bei Jägern umstrittenen Tierfilmers Andras Kieling in der Sendung Dunja Hayali am 9. August im ZDF hat JAWINA-Leser Jörn S. als “leider sehr tendenziös und journalistisch sehr unsauber und höchst emotional”, in einem Wort: “Furchtbar”, erlebt. Jörn S. hat “ein paar Fragen” an die Dunja-Hayali-Redaktion gerichtet, die – ebenso wie Antwort des Senders darauf – wir den JAWINA-Lesern nicht vorenthalten wollen. S. schreibt in seiner Mail vom 11.08.: “Bisher war mir Ihre Sendung in folgender Konstellation in Erinnerung: Diskussion von zwei bis drei Themen, zumeist mit je drei Gästen. Hiervon sind Sie am Mittwoch erheblich abgewichen. Zum Ende der Sendung war Herr Andreas Kieling Ihr Gast, ein Tierfilmer und gelernter Berufsjäger. In diesem Beitrag ging es um den sich wieder ansiedelnden Wolf in Deutschland.

Hierzu möchte ich einige Fragen an Sie los werden:

  • Wo waren die sonst üblichen, weiteren Gesprächsgäste, die nicht als „Wolfsfan“ wie Herr Kieling bekannt sind, z. Bsp. Bürgermeister von Gemeinden in Niedersachsen oder Brandenburg, dort, wo Wölfe teilweise schon bei Tageslicht in Orten gesehen wurden?
  • Aus welchem Grund wurde kein Jäger/Jagdfunktionär eingeladen z. Bsp. vom Dt. Jagdverband?
  • Warum war kein Nutztierhalter zu Gast, der trotz staatlich geförderter Schutzmaßnahmen Schafe etc. nachweislich durch Wolfsrisse verloren hat?
  • Warum waren Politiker aus Land und Bund nicht zu Gast?
  • Warum lassen Sie als Journalistin eines seriösen Mediums Begrifflichkeiten zu wie z. Bsp. „Fotofalle“, „Schlaraffenland“ im Zusammenhang mit möglicherweise unzureichenden Sicherungsmaßnahmen eines Landwirtes, Wolfsbegegnungen als „Geschenk“ im Filmgespräch von Herrn Kieling, des Wolfsberaters und der Hundebesitzerin?
  • Warum ermöglichen Sie Herrn Kieling, die Jäger als „Züchter von Rehwild, Rotwild, Schwarzwild“ zu diffamieren?
  • Warum darf Herr Kieling in Ihrer Sendung Werbung für seine ZDFSendung Terra X machen?

Ich würde mich freuen, in dieser Sache von Ihnen persönlich eine Antwort zu bekommen.

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Zwischenziel erreicht: über 50.000 Unterschriften gegen ZDF-Doku

DJV bittet weiter um Unterstützung der Jäger-Petition

DJV zieht Halbzeit-Fazit der Jäger-Petition gegen tendenziöse ZDF-Doku “Jäger in der Falle”: Das vom Petitenten vorgegebene Mindestziel von 50.000 Unterschriften ist bereits erreicht! Mehrere tausend Menschen aus dem Ausland haben die deutschen Jäger bereits mit einer Unterschrift unterstützt. Auch Landwirte und Angler tragen den Protest mit. Der DJV dankt allen, die bisher gezeichnet haben und meint: Weiter so. Dann ist auch Platz 1 bei openpetition.de drin, meint der DJV

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DJV ruft zur Zeichnung der Petition gegen ZDF-Bericht auf

Der Deutsche Jagdverband (DJV) ruft dazu auf, die Internet-Petition gegen den tendenziösen ZDF-Bericht über die Jagd zu unterzeichnen. In einer Presseerklärung des DJV heißt es dazu: “. Der Deutsche Jagdverband unterstützt die Petition gegen unsauberen Journalismus und appelliert an alle: Machen Sie mit, unterzeichnen Sie die Petition!”

http://bit.ly/1ewKjV7

Die Petition kann für die Sammlung von Unterschriften auch ausgedruckt werden:

http://bit.ly/1hMiqfc

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Petition gegen “einseitige Berichterstattung des ZDF”

Der Autor des “offenen Briefs an den Redakteur von planet e” hat eine Petition im Internet gegen die “tendenziöse Berichterstattung beim ZDF” gestartet. Die Petition richtet sich gegen  “tendenziösen Journalismus sowie Stimmungsmache im öffentlich-rechtlichen, von uns Bürgern gebührenfinanzierten Rundfunk, namentlich im ZDF, ” wie es in der Petitionsschrift heißt. Der vom ZDF ausgestrahlte Beitrag “Jäger in der Falle” sei “erschreckend tendenziös, diffamierend und sowohl fachlich schlecht gemacht als auch – im besten Fall – unzureichend recherchiert (…). Unter Verstoß gegen die §§ 5 und 6 des ZDF-Staatsvertrages (*2) und Missachtung der Sorgfaltspflicht nach Ziffer 2 des Pressekodex (*3) sei darin offensichtlich bewusst die Macht des Mediums ausgenutzt worden, um Meinungen insbesondere von in der Sache nicht bewanderten Zuschauern zu kanalisieren.”

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Offener Brief an Redakteur von “Planet e”

Jäger aus Dokumentation verlangt Antworten

„Jäger in der Falle“ hieß eine “Dokumentation”, die im Rahmen der ZDF Sendung „Planet e“ heute ausgestrahlt wurde. Bereits die Ankündigung der Sendung ließ Zweifel an Ausgewogenheit und Wahrheitsgehalt der Berichterstattung aufkommen, sod er DJV in einer Presseerklärung zur Sendung.

Der DJV hatte vorab in einem Frage- und Antwortpapier offensichtliche Vorurteile entkräftet, nachdem eine Stellungnahme des DJV für die Sendung aus Konzeptgründen abgelehnt wurde. Nach Ausstrahlung der Sendung geht DJV-Präsident Hartwig Fischer in die Offensive: „Wir prüfen alle rechtlichen Schritte, um eine Richtigstellung vor dem Presserat zu erwirken. Derart einseitige und tendenziöse Sendungen haben im gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts zu suchen.“

Der DJV ruft alle Zuschauer auf, die sich durch die Sendung falsch informiert fühlen, sich zu beschweren. Bitte nutzen Sie dieses offizielle Formular des ZDF: http://uploadcenter.zdf.de/beschwerde.php

Jetzt meldet sich ein Jäger zu Wort, der in dem Machwerk zu Wort kommt und sich anscheinend missbraucht fühlt. Der DJV veröffentlicht einen “Offenen Brief” des Weidmanns:

Der ZDF Redakteur Berndt Welz hatte nach Jägern gesucht, die ihm vor dem Hintergrund des EGMR-Urteils im vergangenen Jahr die Notwendigkeit der Jagd erklären. Der Deutsche Jagdverband hatte ihn mit vielen Informationen versorgt und ihm auch einen Rahmen geboten, um seine journalistischen Fragen zu beantworten, heißt es in einer Pressemitteilung des DJV zum Thema. Da vorgeschlagene Drückjagdtermine mit dem Terminkalender des Kamerateams kollidierten und ein Interview im Büro nicht ins Beitragskonzept passte, kam der größte Interessensvertreter der Jäger gar nicht zu Wort. Der passionierte Jäger Max Götzfried und der Chefredakteur der Zeitschrift “Jäger” Lucas von Bothmer sprachen für die Waidmänner und -frauen. Nach der Ausstrahlung des Beitrages hat der Rechtsanwalt Max Götzfried nun einen offenen Brief an den Redakteur geschrieben, den wir Ihnen zur Kenntnis geben:

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