Schlagwort-Archive: Wolfswelpe

Mecklenburg-Vorpommern: Weiblicher Wolfswelpe besendert

In Mecklenburg-Vorpommern konnte erneut ein Wolfswelpe erfolgreich besendert werden. Nachdem es im Oktober 2015 erstmals gelang, einen männlichen Welpen („Arno“) aus dem Rudel in der Lübtheener Heide mit einem Peilsender auszustatten, wurde nun ein weiblicher Welpe („Naya“) aus dem gleichen Rudel mit einem Peilsender versehen. „Das ist ein toller Erfolg für alle Beteiligten, denn nur auf diesem Wege können wir das Wanderverhalten und die Gewohnheiten der Tiere verfolgen, um daraus nützliche Erkenntnisse für den weiteren Umgang mit ihm zu ziehen. Das ist dringend geboten: Erst kürzlich haben Fotofallenbilder sieben neue Wolfswelpen im Land bestätigt. Sie belegen, dass sich die Wolfsvorkommen weiterentwickeln und es die richtige Entscheidung war, das ganze Land mit Ausnahme der Inseln zum Wolfsgebiet zu erklären“, kommentierte Umweltminister Dr. Till Backhaus.

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Niedersachsen: Schwere Vorwürfe gegen Wolfsbüro

Der Wolfsberater und Jagdautor Gert von Harling erhebt im Zusammenhang mit der Auswilderung eines Wolfswelpen schwere Vorwürfe gegen das Wolfsbüro beim niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Dies berichtet die Landeszeitung für die Lüneburger Heide (LZ). Das weibliche Jungtier war im Juni abgemagert aufgefunden und nach einigen Tagen in einer Wildtier-Auffangstation wieder ausgewildert worden. In einer Pressemitteilung des NLWKN hieß es dazu: “Für Deutschland ist dies der erste Fall, in dem ein junger Wolfswelpe wieder freigelassen wurde, in anderen Ländern wurde dies bereits erfolgreich praktiziert”. Auf Nachfrage durch von Harling nach Beispielen für erfolgreiche Auswilderungen von Wolfswelpen wurde lediglich “ein Fall aus Polen” benannt. Auch die Anfrage der LZ erbrachte keine genaueren oder darüber hinausgehenden Angaben. Jener Fall aus Polen sei jedoch “20 Jahre her und keineswegs ein Erfolg” gewesen, erklärte von Harling in der LZ.

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Niedersachsen: Neues Wolfsrudel nachgewiesen

Reproduktionsnachweis in Munster

In der Lüneburger Heide, im Raum Schneverdingen, konnte ein neues Wolfsrudel in Niedersachsen nachgewiesen werden. Der Nachweis wurde über die genetische Analyse eines Wolfswelpen geführt. Der Welpe, ein weibliches Tier,  war am 20. Juni von einer Familie aufgefunden worden und wurde auf Veranlassung des Niedersächsischen Landesamtes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) für einige Tage in der Wildtierauffangstation der Wildtierhilfe Lüneburger Heide untergebracht. Am 28. Juni veranlasste das NLWKN die Freilassung. Während dieser Zeit wurde an das Labor für Wildtiergenetik des Senckenberg-Instituts eine Genetikprobe übersendet. Das Ergebnis dieser Probe liegt vor und hat ergeben, dass es sich um einen Reproduktionsnachweis eines neu etablierten Rudels handelt. Durch die Analyse der Genetik des Wolfwelpens, konnten auch die Elterntiere genetisch bestimmt werden: Bei der Wolfsfähe handelt es sich um einen Nachkommen aus dem Gartower Rudel, der Rüde wurde im Jahr 2014 bei Sternberg in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen und entstammt der Zentraleuropäischen Flachlandpopulation.

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Wilder Westen? Umweltverband setzt Kopfgeld aus

Der WWF ist (das ist die sogenannte Naturschutzorganisation, die als Ergebnis einer gerichtlichen Auseinandersetzung als “Grünwaschanlage für Industrieunternehmen” bezeichnet werden darf) hat nach dem Abschuss eines Wolfs bei Bautzen ein Kopfgeld in Höhe von 10.000 Euro für die Ergreifung des Mörders, pardon, des Täters ausgesetzt. Das berichtet der MDR Sachsen, der mit der Dachzeile zu der Meldung: “Mit 31 Kugeln getötet” (es war ein Schrotschuss…) die passende 12-Uhr-Mittags- bzw. Spiel-mir-das-Lied-vom-Tod-Atmo von wildem Geballer, leergeschossenen Magazinen und Kugelhagel auf der Shiloh-Ranch schafft.

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Sachsen: Wolfswelpe illegal geschossen

Am Freitagmorgen, den 13.12.2013, wurde bei Hermsdorf, Landkreis Bautzen im Territorium des Milkeler Rudels ein männlicher Wolfswelpe auf einer Wiese tot aufgefunden. Bei der Begutachtung vor Ort konnten am Kadaver kleine Löcher unter anderem im Bereich des Rückens und Nackens festgestellt werden. Der Kadaver des Tieres wurde zur Klärung der Todesursache an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) gebracht. Die Untersuchung im Computertomographen ergab, dass das Tier durch Beschuss mit Schrotkugeln zu Tode gekommen ist. Bei der anschließenden Sektion konnten 31 Schrotkugeln aus dem Tierkörper sichergestellt werden.

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