Schlagwort-Archive: Wolfsnachweis

Wolf in Hamburg gesichtet

Dritter eindeutiger Nachweis in Hamburg seit 2013

In Neuengamme im Bezirk Bergedorf ist am Samstagvormittag ein Wolf von einem Hochsitz aus gesichtet und gefilmt worden. Die Sichtung wurde anschließend durch einen ehrenamtlichen Wolfsbetreuer protokolliert und von einem Experten als eindeutiger Wolfsnachweis bestätigt.

Das Video wurde mittlerweile durch den für Schleswig-Holstein und Hamburg zuständigen Wolfsexperten Dr. Norman Stier von der Technischen Universität Dresden als eindeutiger Nachweis (C1) eingestuft. Es sei davon auszugehen, dass der Wolf längst weitergezogen ist, teilt die Hamburger Umweltbehörde mit.

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Thüringen: Weiterer Wolf auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf gesichtet

Aktuell ausgewertete Fotos zeigen derzeit auf dem Truppenübungsplatz neben der standorttreuen Wölfin einen weiteren Wolf (oder eine Wölfin). Die Fotos, die von Mitarbeiter/innen des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) ausgewertet wurden, lassen noch keine sichere Bestimmung des Geschlechts zu. Die Fotos der bereits bekannten Wölfin und einem zusätzlichen Wolf (oder einer Wölfin) wurden von Wildtierkameras des TLUBN im Umfeld des Standortübungsplatzes Ohrdruf vor etwa zehn Tagen aufgenommen und seit gestern von den Wolfsexperten des TLUBN (in Zusammenarbeit mit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf/ DBBW) ausgewertet. Weiteres Monitoring wird zeigen, um welches Geschlecht es sich bei dem neuen Tier handelt und ob es im Raum Ohrdruf bleibt.

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Wolf GW926m in der Eifel nachgewiesen

+++ Kabinett billigt Gesetzesentwurf für erleichterten Wolfsabschuss +++ Brandenburg: Kind bei Wildunfall mit Damwild verletzt +++ Schleswig-Holstein: Wolf wiederholt im Lübecker Stadtforst gesichtet +++ Schweineinvasion in Kanada +++ Niedersachsen: Wolf bei Wildunfall im Emsland getötet +++

LANUV bestätigt zwei Wolfsnachweise in der Städteregion Aachen

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Nachweis eines männlichen Wolfes mit der Kennung GW926m in Monschau (Städteregion Aachen). Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass dieses Tier am 12. April 2019 ein Schaf getötet hat. Das Herkunftsterritorium des Wolfes ist unbekannt. Dieser Wolf konnte im Februar 2018 in Kerken im Kreis Kleve an zwei Schafen individualisiert nachgewiesen werden. Der Verbleib des Tieres war bislang unbekannt.

Der betroffene Tierhalter wurde über das aktuelle Ergebnis informiert. Er kann über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Alle Nachweise und die Individualisierung des Wolfes erfolgten beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen.

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Niedersachsen: “Politischer Filter und Geheimniskrämerei” – Dammann-Tamke kritisiert Senckenberg-Institut

Helmut Dammann-Tamke, Präsident des Landesjagdverbands Niedersachsen und agrarpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag übt scharfe Kritik am Senckenberg-Institut, das für die Untersuchung von DNA-Proben von Wölfen zuständig ist. Zuletzt hatte das umstrittene Institut von sich reden gemacht, als es im Fall des vermeintlichen Wolfsangriffs auf einen Gemeindemitarbeiter bei Steinfeld (JAWINA berichtete), keinen Wolfsnachweis erbringen konnte. Er habe “schon fast erwartet, dass bei der Untersuchung durch das Senckenberg-Institut nichts herauskommt”, sagte Dammann-Tamke gegenüber der Kreiszeitung Wochenblatt.  Es sei strittig, ob das Senckenberg-Institut bei den Wolfs-Nachweisen die richtigen Analysemethoden anwende und ob die gewonnenen Erkenntnisse “nicht durch einen politischen Filter gingen.”  Es sei “durchaus denkbar, dass das Labor im Sinne der Pro-Wolf-Lobby agiere.” Es wäre besser gewesen, im Steinfelder Fall ein forensisches Institut mit der DNA-Untersuchung zu beauftragen, meint der CDU-Politiker.

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Umweltministerium: Keine Hinweise auf ein Wolfsrudel in Thüringen

+++ Schweiz: 1200 Franken Strafe für versehentlichen Wolfsabschuss +++ Belgien/Deutschland: Wolf im Hohen Venn nachgewiesen +++ Thüringen: Vorsitzender des Umweltausschusses hält absoluten Schutzstatus des Wolfs für “nicht mehr sachgerecht” +++

Die Berichte des MDR Thüringen über die Sichtung eines Wolfsrudels mit sieben Tieren nahe Tambach-Dietharz können aus Sicht des Thüringer Umweltministeriums derzeit nicht bestätigt werden. Dennoch werden die Hinweise von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der mit dem Wolfsmanagement beauftragten Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) bei einer Begehung vor Ort genau überprüft. Mit Blick auf die bislang vorliegenden Fakten kann der Bericht des MDR jedoch nicht bestätigt werden.

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NRW: Wolfssichtung auf Truppenübungsplatz Senne bestätigt

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt die Sichtung und den Nachweis eines Wolfes mit Hilfe von Fotos auf dem Truppenübungsplatz Senne. Am 8. Juli 2018 konnte ein Mitarbeiter des Bundesforstbetriebs Rhein-Weser auf dem für die Öffentlichkeit gesperrten Teil des Truppenübungsplatzes den Wolf fotografieren. In Abstimmung mit der Dokumentations- und Bewertungsstelle des Bundes (DBBW) wurde festgestellt, dass diese Fotos einen Wolf zeigen. Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter der Telefonnummer 02361-305-0 gemeldet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende in der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV: 0201-714488.

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Sachsen: Wolfspaar in der Dübener Heide nachgewiesen

In der Dübener Heide (Landkreis Nordsachsen) ist ein Wolfspaar durch mehrere Fotofallenbilder bestätigt worden, wie das Kontaktbüro “Wölfe in Sachsen” mitteilt. Seit dem letzten Monitoringjahr 2016/2017 liegen aus dem Gebiet Wolfshinweise vor, Ende Januar 2018 gelang der erste sichere Nachweis von 2 Wölfen (C1) in Form eines Fotos durch eine automatisch auslösende Wildkamera (Fotofalle). In den Folgemonaten wurden beide Tiere durch weitere Fotofallenbilder erneut bestätigt.

Darüber hinaus gibt es Einzelnachweise von Wölfen außerhalb ihres bekannten Vorkommensgebietes im Vogtlandkreis sowie in den Landkreisen Zwickau und Leipzig. Es ist noch unklar, ob diese Wölfe sich in den jeweiligen Regionen dauerhaft aufhalten, möglicherweise befinden sie sich auf Wanderschaft.

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Rheinland-Pfalz: Erneut Wolf nachgewiesen

+++ USA: Schwere Kopfverletzungen und zwei Zähne ausgeschlagen – geschossene Gans schlägt Jäger k.o. +++ Brandenburg: Wildernde Hunde reißen Damwild im Gatter +++

Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz (MUEEF) teilt mit, dass ein weiterer Wolf in dem Bundesland nachgewiesen wurde: Ende Januar 2018 hat die Großkarnivoren-Experten an der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) in Trippstadt eine Bildaufnahme eines Wolfes erreicht. Die Aufnahme soll im November 2017 während einer Drückjagd bei Rheinbrohl/Leutesdorf entstanden sein. Die FAWF konnte nach Rücksprache mit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für den Wolf bestätigen, dass es sich bei dem abgelichteten Tier um einen Wolf handelt.

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Sachsen-Anhalt: Wolf bei Wippra fotografiert

Bei der Auswertung der Fotos von Wildkameras, die Luchse im Harz überwachen sollen, haben die Mitarbeiter des Wolfskompetenzzentrums Sachsen-Anhalt einen Wolf in einem Revier bei Wippra (Landkreis Mansfeld-Südharz) entdeckt.

Damit gibt es einen weiteren gesicherten Nachweis dafür, dass die Wölfe auf ihrer Reviersuche auch in den Harz wandern. Ob sich die Tiere dort auch ansiedeln und Rudel bilden, bleibe abzuwarten, so eine Sprecherin des Landesumweltamtes.

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Wolfswelpen im Bayerischen Wald nachgewiesen

Bei der aktuellen routinemäßigen Auswertung einer Fotofalle im Nationalpark Bayerischer Wald wurden drei Jungtiere bestätigt. Die Aufnahme stammt vom 28.07.2017. Es handelt sich damit um den ersten Nachweis von Jungwölfen bei freilebenden Tieren in Bayern seit rund 150 Jahren. Die Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern vor Ort wurden informiert, so das Landesamt für Umwelt in einer Pressemitteilung. Seit 2006 werden in Bayern immer wieder einzelne Wölfe nachgewiesen. Es handelt sich in der Regel um durchziehende Jungtiere, die entweder aus der südwestlichen Alpenpopulation oder nordosteuropäischen Tieflandpopulation stammen. Standorttreue Wölfe, d. h. Wölfe, die länger als ein halbes Jahr in einer Region nachgewiesen werden können, gibt es derzeit im Nationalpark Bayerischer Wald und auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Dort wurde seit Ende 2016 jeweils ein Wolfs-Paar bestätigt.

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