Schlagwort-Archive: Wolfshybride

Mecklenburg-Vorpommern: Hybrid-Wölfin geschossen

In der Nacht vom 10. Auf den 11.04.2020 haben behördliche Bedienstete eine Wolfsfähe bei Schwaan (Landkreis Rostock) mit einem Gewehr getötet.

Die Wolfsfähe hatte sich offenbar mehrfach mit einem Hund gepaart. Daher bestand die erhebliche Gefahr einer Hybridisierung. Die Tötung war erforderlich um eine Hybridisierung abzuwenden. Hybridisierung stellt eine erhebliche Gefährdung der Art Wolf dar. Vorherige Versuche die Wölfin zu fangen und mit einem Sender zu versehen, schlugen fehl. Das Tier hielt sich außerhalb der Reichweite eines Betäubungsgewehrs auf. Versuche, das Tier mit einer Falle zu fangen, waren nicht erfolgreich. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus zeigte sich erleichtert, dass es nach erheblichen Anstrengungen nun gelungen ist die Gefahr einer Hybridisierung abzuwenden.

Weiterlesen

Steile Karriere: Hybride wird Leitwolf

+++ NRW: Wolf im Märkischen Kreis bestätigt +++ Schleswig-Holstein: 750.000 Euro Kosten pro Wolf +++ Thüringen: Waschanlage für Hunde eröffnet +++

Eine steile Karriere hat ein Wolfshybride in Italien hingelegt: Der wegen der schwarzen Färbung seines Fells “Nerone” genannte Wolfs-Hund-Mischling ist zum Leitwolf eines Wolfsrudels im Naturschutzgebiet Oasi Castel di Guido im Umland Roms aufgestiegen. Der Befund löste unter Natur- und Tierschützern tiefe Besorgnis aus, berichtet Südtirol-NEWS. Denn in Wolfsrudeln ist das Alphatier für die Fortpflanzung zuständig – wenn Nerone sich nun munter mit den Wölfinnen des Rudels verpaart, könnte dies nicht nur fatale Auswirkungen auf das Wolfsrudel in dem Naturschutzgebiet haben, sondern die  Art des Apenninischen Wolfes ernsthaft gefährden, da so (weitere) Hundegene in die Wolfspopulation eingeschleust würden. Bei Nerone handelt es sich eindeutig um einen Hybriden, der aufgrund seines wenig wolfstypischen Aussehens erregte Verdacht wurde durch DNA-Analysen bestätigt. Nerone wurde bereits in Begleitung der fortpflanzungsfähigen Wölfin Aurelia gesehen, heißt es in dem Medenbericht.

Weiterlesen

USA: Farmer schießt rätselhaften Caniden

Am 16. Mai hat ein Farmer in der Nähe von Denton, Montana ein “großes wolfsähnliches Tier” geschossen, wie die Jagd-, Fischerei und Naturschutzbehörde des US-Bundesstaates (Montana Fish, Wildlife and Parks, MFWP) berichtet. Der Farmer glaubte demnach, einen Wolf geschossen zu haben, der sich seinen Viehherden zu sehr genähert habe. Der Viehhalter meldete den Abschuss, wie es das Gesetz vorschreibt. Bis dahin nicht ungewöhnliches in der von Ackerbau und Viehzucht geprägten Gegend Montanas, stellt MFWP fest. Mehrere Spezialisten der Behörde begutachteten jedoch die Fotos des erlegten Tiers und bezweifelten, dass es sich um einen reinrassigen Wolf handele: Die Zähne seien zu kurz, die Vorderpfoten zu klein und die Krallen an den Vorderpfoten zu lang. Sicher sei lediglich, dass es sich um ein junges, weibliches, nicht-laktierendes Tier aus der Familie der Caniden handele, zu der Hunde, Füchse, Wölfe und Kojoten gehörten.

Weiterlesen