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NRW: Schuss auf Taube im Wohngebiet – Jagdschein und WBK weg

+++ Österreich: Weiterer Wolfsriss im Mühlviertel +++ Thüringen: Wolf aus Bayern reißt Mufflon im Ilmkreis +++

Ein Münsteraner Jäger hat im September 2016 eine Taube in seinem Garten geschossen, der Garten liegt in einem dicht besiedelten Wohngebiet. Dies gefiel seinen Nachbarn nicht, es gab eine Anzeige, in der Folge wurden WBK und Jagdschein des Mannes vom Polizeipräsidium Münster widerrufen. Dagegen hat der Jäger geklagt, die Verhandlung fand vergangene Woche am Verwaltungsgericht Münster statt. Während der Jäger behauptete, die Taube habe bei der Schussabgabe an seinem Gartenteich gesessen, es habe mithin ein sicherer Kugelfang bestanden, hatten die Nachbarn ausgesagt, dass der Jäger die Taube von ihrem Dach geschossen hätte. Letztlich spielte das vor Gericht keine Rolle, da der Jäger zur Schussabgabe in dem befriedeten Gebiet so oder so nicht berechtigt gewesen sei. Die Rechtmäßigkeit des Entzugs der waffenrechtlichen Erlaubnisse sei nicht zu bezweifeln, stellte der Richter fest. red.

Beitragsbild: Stadttaube. Autor: Felix Abraham, Quelle: Wikipedia

Bei Hamburg: Polizei vertreibt Wolf aus Wohngebiet

Grüne fordern bundesweit einheitlichen Wolfsschutz

In Buchholz bei Hamburg ist ein Wolf am Vormittag des 1. April durch die Straßen der Ortschaft spaziert, meldet der Stern. Erst wurde das Tier vor einem Hotel gesehen, dann streifte es “seelenruhig” durch die Straßen, bis es vor einem Gartenzaun stehen blieb, hinter dem ein Rentner mit Gartenarbeit beschäftigt war. Die Polizei, die entsprechende Meldungen zuerst für  Aprilscherze gehalten hatte, verfolgte das Tier mit einem Streifenwagen, bis es in einem Wäldchen verschwand. Der Stern zitiert den Rentner, der in einem Interview mit der Hamburger Morgenpost gesagt hatte, der Wolf habe “wie ein Hund auf der Suche nach seinem Herrchen” gewirkt. Das dürfte ein Missverständnis gewesen sein…

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