Schlagwort-Archive: Wölfin

NRW: Wölfin beim Truppenübungsplatz Senne heimisch

Seit Oktober 2018 gibt es ein erstes Wolfsgebiet in NRW bei Schermbeck am Niederrhein (Kreis Wesel), nun ist nach Ansicht des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) eine zweite Wölfin in der Umgebung des Truppenübungsplatzes Senne (Kreis Lippe) sesshaft geworden.

In einer Pressemitteilung des LANUV heißt es dazu: “Am 26.09.2018 wurden in Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) zwei Schafe verletzt und am 27.09.2018 wurde ein Schaf in Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) tot aufgefunden. Die nun vorliegende Individualisierung der Speichelproben weist nach, dass in beiden Fällen die Wölfin GW1044f den Schaden verursacht hatte. Bereits am 24.09.2018 war – ebenfalls in Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) – ein freilebendes Muffelschaf von einem Wolf getötet und befressen worden. In diesem Fall gelang es nicht, das Individuum festzustellen.

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Sachsen: Mit Betongewicht beschwert – illegal geschossener Wolf gefunden

Am 10.06.2018 wurde von Spaziergängern am Tagebausee Mortka (Landkreis Bautzen) ein an der Wasseroberfläche treibender Kadaver eines Wolfes in Ufernähe entdeckt. Das teilt das “Kontaktbüro Wölfe in Sachsen” mit. Bei der Bergung des Kadavers wurde festgestellt, dass der Brustraum des Wolfes Löcher aufwies und um den Bauch des toten Wolfes ein Strick gebunden war. Am anderen Ende des Strickes war ein Betongewicht befestigt, mit dem der Kadaver im Tagebausee versenkt wurde. Auf Grund des Verdachts auf eine illegale Tötung wurde die Polizei bei der Bergung hinzugezogen.

Eine am 12.06.2018 im Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin durchgeführte Untersuchung des Kadavers ergab, dass es sich um eine einjährige Wölfin handelt, die durch Beschuss getötet wurde.

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Niedersachsen: Erneut Wolf im Heidekreis bei Verkehrsunfall getötet

Zwölfter tot aufgefundener Wolf in Niedersachsen in diesem Jahr  

Am frühen Morgen des 27. April wurde im Heidekreis erneut eine Wölfin bei einem Verkehrsunfall getötet. Das meldete das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Der Unfall ereignete sich bei Dethlingen, in der Nähe von Munster. Im Fall von Verkehrsunfällen mit Wölfen sollten sich die betroffenen Autofahrer bei der Polizei melden. Diese informiert auch die weiteren zuständigen Stellen. Das Wolfsbüro koordiniert den Transport des Kadavers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Totfundmonitorings untersucht das IZW die toten Wölfe in Deutschland und schickt zur DNA-Analyse Gewebeproben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt, dem nationalen Referenzlabor für Wolfsgenetik. Mit den Ergebnissen der pathologischen und genetischen Untersuchungen können Aussagen zur Todesursache, zum Gesundheitszustand, zum Alter, zur Herkunft der toten Wölfin und zur Rudelzugehörigkeit getroffen werden.

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Niedersachsen: Wolf bei Verkehrsunfall in der Region Hannover getötet

Achter toter Wolf in Niedersachsen in diesem Jahr

Gestern (Donnerstag) Morgen wurde ein Wildunfall mit einem Wolf von der L412 zwischen Burgdorf und Immensen in der Region Hannover gemeldet. Das teilte das Wolfsbüro des NLKWN mit. Der Fahrer des Geländewagens blieb unverletzt, der Wolf starb vermutlich bei dem Verkehrsunfall. Ein regionaler Wolfsberater hat den toten Wolf gesichert. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Wölfin, vermutlich ein Welpe.

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordiniert den Transport des toten Tiers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks schickt das IZW Gewebeproben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Die Ergebnisse der pathologischen und genetischen Untersuchungen werden Informationen zur Todesursache, zum Gesundheitszustand, Alter und zur Herkunft des toten Tieres liefern. Das Ergebnis der DNA-Analyse gestattet eventuell auch Aussagen zur Rudelzugehörigkeit.

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Brandenburg: Angeblich erschossener Wolf starb bei Verkehrsunfall

Der am Freitag von einem Förster im Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz tot aufgefundene Wolf starb bei einem Verkehrsunfall. Die Schussverletzungen, die das Tier aufwies und zunächst für die Todesursache gehalten worden waren, seien älteren Datums, wie das Landesamt für Umwelt (LfU) der Lausitzer Rundschau (LR) mitteilte. Demnach soll die Wölfin mit Schrot beschossen worden sein, sie wies Einschüsse an einem Lauf sowie am Kreuzbein auf. Gestorben sei das Tier jedoch an einer Schädelfraktur und inneren Blutungen, die es bei einem Verkehrsunfall erlitt. Nach dem Unfall war die Wölfin nicht sofort tot, sondern konnte sich noch von der Straße weg zum späteren Fundort schleppen. Die polizeilichen Ermittlungen wegen des illegalen Beschusses dauern jedoch an. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der LR (Screenshot).

Die Red. dankt JAWINA-Leserin HG für den Hinweis!

Brandenburg: Wolf erschossen

Am Freitag hat der zuständige Revierförster bei Reinigungsarbeiten im Bereich des Ruhlander Schwarzwassers (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) an der Landesgrenze Brandenburg/Sachsen einen toten Wolf gefunden. Wie die Brandenburger Polizei meldet, wies das zweijährige weibliche Tier zwei Schussverletzungen auf. Durch den Wolfsbeauftragten wurde der Wolf zur weiteren Untersuchung in das Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz gegen Unbekannt aufgenommen. PM

Beitragsbild: Polizeimeldung zum toten Wolf (Screenshot).

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

Schweiz: Jäger schiesst Wolf – aus Versehen

+++ Hessen: Wolf bei Marburg gesichtet +++ Baden-Württemberg: Wolfsnachweis im Enzkreis +++ Hessen: Wölfe kurzzeitig aus Tierpark ausgebrochen +++ Schweiz: Wolf trabt an Haustür vorbei +++

In Goms, einem Bezirk im Schweizer Kanton Wallis, hat ein Jäger in der Samstagnacht eine Wölfin erlegt – weil er diese mit einem Fuchs verwechselt hat. Der Vorfall ereignete sich bei einer Fuchspassjagd, bei der Füchse an Luderplätzen angelockt werden. Wie der Kanton mitteilt, wurde die Wildhut durch eine unverzügliche Selbstanzeige informiert. DNA-Analysen zur Feststellung der Abstammung des Tieres wurden angeordnet. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eröffnet. Die Fuchspassjagd ist im Goms bis Ende Februar offen. Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) benachrichtigte die Staatsanwaltschaft, welche für den vorliegenden Jagdvorfall zuständig ist. Diese hat zwischenzeitlich ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Ein Sprecher der DJFW erklärte gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), “normalerweise solle das natürlich nicht passieren. Doch je nach Umständen, etwa bei tiefem Schnee oder Mulden könne es womöglich zu einer Verwechslung kommen.”

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NRW: Entlaufene Wölfin noch nicht gefunden

Die Suche nach der am Dienstag in einem Wildpark im Münsterland entlaufenen Wölfin (JAWINA berichtete) ist bisher erfolglos verlaufen. Die Suche wird fortgesetzt, dabei kommt auch eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Die Wölfin soll, wenn sie denn gefunden wird, möglichst nicht verletzt, sondern mit Hilfe eines Betäubungsgewehrs immobilisiert worden, wie die NRZ berichtet. Bisher scheiterten jedoch alle Versuche, das Tier auf dem Gelände des Wildparks aufzuspüren. Dem Bericht der NRZ zufolge soll die Wölfin das Gelände bislang nicht verlassen haben. Der Park ist bis auf weiteres für Besucher geschlossen. Die Wölfin ist über den Zaun ihres Geheges gesprungen, als sie für einen bevorstehenden Transport betäubt werden sollte. SE

Beitragsbild: Flugdrohne (Symbolbild). Copyright: Schekinov Alexey Victorovich, Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

Vermutlich erstes Wolfsrudel in Thüringen

+++ Wolf als Verursacher von Schafsrissen im Kanton Bern nachgewiesen +++ Österreich: Ein “Wolfsexperte” meint, ein scharfer Hund wäre gefährlicher als der Wolf und raunt, Wölfe seien leicht mit Tschechischen Wolfshunden zu verwechseln +++ Sachsen-Anhalt: Fuchs richtet Massaker in Hühnerstall an +++

Über 50 Schafe sind im Lauf der letzten sechs Wochen in der Umgebung des Truppenübungsplatzes Ohrdruf in Thüringen gerissen worden. Ein Sprecher des Thüringer Umweltministeriums bestätigte gegenüber dem MDR, die hohe Anzahl von Rissen sei “merkwürdig”. Vermutlich sei nicht ein einzelner Wolf für die Rissvorfälle verantwortlich. Möglicherweise gehen die Welpen einer Wolfsfähe in dem Gebiet nun gemeinsam mit dem Muttertier auf Beutezug. Jäger und Anwohner hegen den Verdacht, dass es sich bei dem Rudel um Hybriden handeln könne. Ein Labradorrüde soll sich demnach mit der Wölfin verpaart haben. Die DNA-Spuren an den gerissenen Schafen werden derzeit noch im Institut für Wildtiergenetik in Gelnhausen analysiert. SE

Beitragsbild: Gerissenes Schaf (Symbolbild). Foto: SE

Brandenburg: Weiterer Wolf erschossen

+++ Namibia: Elefant tötet Großwildjäger +++

Ein bereits im Juni bei Ratzdorf (Landkreis Oder-Spree) von einem Angler tot aufgefundener Wolf ist erschossen worden, wie der rbb unter Berufung auf eine Mitteilung des Landesumweltamtes berichtet. DIes habe die Untersuchung des Kadavers durch das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ergeben. Da die Wölfin am Oderufer gefunden wurde, könne es auch sein, dass sie in Polen geschossen worden sei und dann auf die deutsche Seite getrieben sei. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. SE

Beitragsbild: Deich an der Oder (Symbolbild). Foto: SE