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Natur- und Tierschutzverbände fordern Stopp der Bergjagd

+++ Niedersachsen: Taubenjagd für den guten Zweck +++ Bayern: Hund reißt Reh an Fütterung +++ Bayern: Wilderei? Jäger erlöst angeschossenes Reh +++ Bayern: Waschbärenstrecke steigt rasant +++ Baden-Württemberg: “Jäger vor Ort sollen außen vor bleiben” – SEK für den Wolf +++ Mecklenburg-Vorpommern: Wolf bei Marlow gefilmt +++

Wiener Tierschutzverein: Fütterungsverbote ignorieren

In seltener Einigkeit fordern Natur-, Tierschutz- und Jagdverbände Sofortmaßnahmen zum Schutz des Bergwilds aufgrund der Witterungssituation in den Alpen.

“Die plötzlich einsetzenden, massiven Schneefälle der vergangenen Woche haben ein weißes Leichentuch über die Wälder und Berggebiete der Alpen gelegt, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins Wildes Bayern: “Gerade die langbeinigen Pflanzenfresser stecken zum Teil wie einbetoniert in den nassen Schneemassen fest, ohne Chance irgendwie Nahrung zu erreichen. Zuvor hatte bereits der Bayerische Jagdverband (BJV) einen Jagdstopp auf das Bergwild gefordert (JAWINA berichtete).

Deshalb haben in einer ungewöhnlichen Allianz zwei Tierschutz- und zwei Naturschutzvereine einen Eilantrag an Regierung und Ministerium gestellt. Mit von der Partie sind der Deutsche Tierschutzbund (DTB), Landesverband Bayern, der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB). Die Federführung übernahm der Verein „Wildes Bayern“.

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Bayern: Bergwild in Not – BJV fordert Jagdstopp

Wildtiere in den bayerischen Bergen sind den Schneemassen ausgeliefert. Der Bayerische Jagdverband (BJV) appelliert an die Politik, jetzt Artenschutz ernst zu nehmen und fordert Taten statt Worte: Jagd muss jetzt bedingungslos eingestellt werden.

Gams, Steinbock, Rot- und Rehwild kämpfen jetzt ums Überleben. Der dramatische Wintereinbruch in den Bergen mit riesigen Schneemengen stellt in vielen Bergregionen Bayerns eine lebensgefährliche Bedrohung für viele Wildtieren dar. Sie finden keine Nahrung und sind vielerorts in den Schneemassen gefangen. Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV), appelliert an die bayerische Staatsregierung: „Helfen Sie jetzt den Wildtieren in den Bergregionen, denn auch sie unterliegen dem Artenschutz. Den gilt es aktiv anzupacken, so wie es sich unser Ministerpräsident in seiner Neujahrsansprache auf die Fahnen geschrieben hat. Zumal zumindest in Oberbayern die Bergregionen vielerorts in der Hand der Bayerischen Staatsforsten liegen. Lassen sie den guten Worten Taten folgen!“ Vorstellbar ist etwa der Abwurf von Heuballen aus dem Hubschrauber, wie er früher unter solchen schwierigen Bedingungen schon einige Male praktiziert wurde.

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