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Sachsenforst beantragt höheren Rotwild-Abschuss – LJVSN protestiert

+++ Sachsen: Spaziergänger finden zutraulichen Wolfswelpen bei Bautzen +++ NRW: Erst vor wenigen Tagen wurde in Brüggen eine führende Ricke gewildert – (JAWINA berichtete) jetzt schlugen die Wilderer wieder zu +++ Fleischpreise steigen wegen ASP +++ RLP: Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau fordert Freigabe von Nachtzielgeräten für Schwarzwildjagd +++ Verbändepapier: Nabu & Co verabschieden Positionspapier zu Wolf und Herdenschutz +++ Baden-Württemberg: Bauernverband hält Wolf und Weidewirtschaft im Schwarzwald für unvereinbar +++ NRW: Staupe-Virus bei Fuchs in Wuppertal nachgewiesen +++

Trotz sachsenweit sinkender Streckenergebnisse beim Rotwild – im Jagdjahr 2017/2018 nur noch 3771 Stück nach 4251 im Vorjahr – hat der Staatsbetrieb Sachsenforst (SBS) teilweise drastisch erhöhte Rotwild-Abschüsse für die kommenden drei Jagdjahre in einigen Forstbezirken beantragt. Nach Angaben des Landesjagdverbands Sachsen (LJVSN) wurden die folgenden Abschüsse beantragt:

FB Eibenstock: Beantragung von 350 Stück auf 495 Stück
FB Neudorf: Beantragung von 1.600 Stück (nachdem der Abschussplan in den zurückliegenden drei Jahren von ursprünglich 700 Stück über 900 Stück bereits auf über 1.290 Stück im letzten Jahr erhöht wurde)
FB Marienberg: Beantragung von 1.300 Stück auf 1.400 Stück.

In einem auf der Internetseite des LJVSN veröffentlichten Brandbrief protestiert LJVSN-Vizepräsident Wilhelm Bernstein vehement gegen die geplante Steigerung der Abschüsse.

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