Schlagwort-Archive: Wildzählung

Hessen: Rotwild im Reinhardswald wird aus der Luft erfasst

In gleichmäßigen Bahnen zieht ein Leichtflugzeug in 400 Metern Höhe über den Reinhardswald. An Bord ist neben dem Piloten eine komplexe Kameraausrüstung, mit deren Hilfe ein aktuelles Bild über den Rotwildbestand in dem großen zusammenhängenden Waldgebiet entstehen soll.
In den vergangenen Monaten wurden insbesondere die durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer verursachten Waldschäden aus der Luft erfasst. „Nun geht es um die Rothirsche“, erläutert Dr. Markus Ziegeler, Leiter des Forstamts Reinhardshagen und Vorsitzender der Rotwild-Hegegemeinschaft Reinhardswald, die dieses Projekt ins Leben gerufen hat. Denn eine möglichst genaue Kenntnis über die tatsächliche Anzahl dieser Tiere liefere wichtige Grundlagen für deren zukünftige Bejagung, die wiederum eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Wiederbewaldung der geschädigten Flächen sei.

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Neue Studie: Evaluierung von Monitoringmethoden für Schalenwildbestände

Auf der Internetseite des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern steht eine neue wissenschaftliche Studie zum Download bereit, die sich mit der “Evaluierung von Monitoringmethoden für Schalenwildbestände” befasst. Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Verfahren zur Wildzählung wie das Fang-Markierung-Wiederfang-Verfahren, das distance sampling, Losungszählverfahren und Zähltreiben unter Berücksichtigung der Jagdstrecke verglichen. Die Jäger auf Jasmund haben das Projekt “sehr umfangreich” unterstützt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass langfristig angewandte Verfahren wie Losungszählung und Zähltreiben den Damwildbestand “deutlich unterschätzen.” Abschließend wurde “eine minimale Variante der beiden Verfahren Fang-Wiederfang und distance sampling für Jasmund zur dauerhaften Anwendung empfohlen.” Diese Variante könne auch “in normal bejagten Gebieten Verwendung finden.”

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