Schlagwort-Archive: Wildunfall

Sachsen-Anhalt: Polizei erschiesst Wolf nach Wildunfall

Brandenburg: Reproduzierendes Wolfsrudel auf Industriegelände

Auf der K2029 zwischen den Orten Schmerz und Schköna (Landkreis Wittenberg) ist am 10.03.2019 um 22.45 Uhr ein Wolf angefahren worden. Zirka zwei Kilometer vor dem Ortseingang Schköna wechselte plötzlich ein Wolf von rechts kommend über die Fahrbahn. Der 45-jährige Renault-Fahrer konnte nicht mehr bremsen, es kam zur Kollision mit dem Tier und zu Sachschaden am Fahrzeug. Nach der Begutachtung des verletzten Wolfes durch eine Amtstierärztin sowie Rücksprache mit einem Verantwortlichen des Wolfskompetenzzentrums wurde das Tier durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Beamten von seinen Leiden erlöst.

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Niedersachsen: Alttier auf Beifahrersitz

Am Mittwoch dieser Woche ereignete sich auf der B 242 in der Gemarkung Münchehof ein spektakulärer Verkehrsunfall, bei welchem ein Alttier (“Hirschkuh”) tödlich verletzt wurde. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt. Gegen 13.15 Uhr befuhr ein 42-jähriger Wernigeröder mit seinem Pkw Skoda die Bundesstraße aus Richtung Bad Grund in Richtung Münchehof, als eine Hirschkuh plötzlich vor sein Fahrzeug sprang, von diesem erfasst wurde und durch die Windschutzscheibe in den Fahrzeuginnenraum geschleudert wurde. Das tote Tier kam schließlich im Bereich des Beifahrersitzes zum Liegen. Glücklicherweise war der Fahrzeugführer allein unterwegs. Er kam mit dem Schrecken davon. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 20.000 Euro. PM

Beitragsbild: Wildunfall mit Alttier. Foto: Polizei

Thüringen: Wolf auf der A9 überfahren

+++ Rheinland-Pfalz: Unbekannte Täter töten und enthaupten zwei Tiere in Damwildgatter +++ Bayern: Reh ertrinkt im Innkanal +++ Österreich: Jäger erschießt aggressiven Stier +++

Am Samstagabend wurde auf der A 9 in Ostthüringen bei Bad Klosterlausnitz ein Wolf überfahren. Ein Autofahrer hatte zunächst einen toten Hund am Fahrbahnrand der A 9 Richtung Berlin kurz nach der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz gemeldet. Dieser stellte sich als toter Wolf heraus, wie ein Mitarbeiter der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie vor Ort bestätigte. Der Wolf wird nun weiter untersucht, um mehr über ihn herauszubekommen. Der Autofahrer, welcher mit dem Tier zusammengestoßen war, meldete sich bisher nicht bei der Polizei. Es konnte aber ein polnisches Kennzeichen in der Nähe des toten Tieres aufgefunden werden. PM Polizei

Beitragsbild: Überfahrener Wolf. Quelle: Autobahnpolizei Thüringen

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

Niedersachsen: Wolfsrüde totgefahren

+++ Baden-Württemberg: Wildschweine pflügen Fußballplatz des VfL um +++ Österreich: Bestandsschutz für Jagdgatter – Debatte um Jagdgesetz-Novellierung in Salzburg +++ Brandenburg: Umweltminister Vogelsänger stellt Schutzstatus des Wolfs in Frage +++ Bayern: Jagdunfall bei Nittenau – Eltern klagen Jäger an +++ Brandenburg: Elch bleibt seinen Kühen treu +++ Rheinland-Pfalz: Rehburger auf dem Weihnachtsmarkt +++

Am Freitagmorgen, gegen acht Uhr, kam es auf der Landesstraße 298, im Bereich der Abfahrt nach Rixförde (Kreis Celle), zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Wolf. Eine Autofahrerin befuhr die Strecke, als plötzlich ein hundeähnliches Tier über die Straße rannte und von ihrem Auto erfasst wurde. Die Autofahrerin informierte die Polizei. Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, der da tot im Straßengraben lag. Der Rüde ist sehr wahrscheinlich noch ein Jungtier. Ob der Wolf aus einem ortsansässigen Rudel stammt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Der Wolfsrüde soll nun in Berlin im Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersucht werden. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild) Foto: SE

Slowakei: Mensch stirbt bei Wildunfall mit Braunbär

+++ Niedersachsen: Wasserverband fordert schärfere Nutria-Bejagung +++ Niedersachsen: Vom Auto aus schießen, Muttertierschutz aufgeweicht – Landtag diskutiert Entwurf zum Landesjagdgesetz +++ Kanada: Ex-Eishockeyspieler postet Jagdbilder und wird bedroht +++ Brandenburg: Wölfe reißen seit Juli 30 Stück Damwild in einem Gatter +++

Bei einem Wildunfall bei Ružomberok im Norden der Slowakei ist ein Mensch getötet, zwei weitere verletzt worden. Auch die Bärin überlebte den Unfall nicht. Insgesamt waren drei Fahrzeuge in den Wildunfall verwickelt. Als die Bärin auf die Straße lief, wurde sie zunächst von einem Transporter erfasst und durch die Wucht des Aufpralls auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Ein PKW kollidierte mit dem ca. 200 Kilogramm schweren Tier und geriet ins Schleudern. Dabei rammte der PKW einen Lastwagen und fuhr gegen einen Baum. Der Beifahrer starb, die zwei anderen Insassen, der Fahrer und eine Frau wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Sie befinden sich in einem stabilen Zustand und sind nicht in Lebensgefahr. Bilder des Unfalls gibt es auf der slowakischen News-Seite tvnoviny.sk zu sehen. red.

Beitragsbild: Braunbär in Alaska frisst Lachs. Autor: Steve Hillebrand, US Fish & Wildlife Service, National Digital Library, Quelle: Wikipedia

Thüringen: Lebendes Reh nach Wildunfall im Kofferraum mitgenommen

+++ Wolf reißt Schaf in Hamburg +++

Falsch verhalten hat sich ein 60-jähriger nach einem Wildunfall, meldet die Polizei. Der Mann war mit seinem Pkw am Mittwoch gegen 04:30 Uhr auf der Landstraße zwischen Milbitz und Rottenbach (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) gefahren und war dabei mit dem Reh, das über die Straße rannte, kollidiert. Aus Mitleid lud er das verletzte Reh in seinen Kofferraum und fuhr nach Hause. Das Reh blieb mit einem gebrochenen Vorderlauf am Unfallort liegen. Aus Mitleid habe der Mann das Tier dann in seinen Kofferraum gelegt und war nach Hause gefahren. Als er nicht wusste, wohin er mit dem Tier sollte, informierte er die Polizei. Ein Jagdpächter wurde zudem informiert, der das Reh bei dem 60-Jährigen wieder abholte und von seinem Leid erlöste. Gegen den 60-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Jagdwilderei eingeleitet. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Mecklenburg-Vorpommern: Rothirsch durchschlägt Frontscheibe von Linienbus

Auf der L 20 zwischen Alt Schwerin und Malchow auf Höhe des Affenwaldes (LK Mecklenburgische-Seenplatte) kam es am Sonntag zu einem Unfall zwischen einem Linienbus und einem Hirsch. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte der 38-jährige Busfahrer den Zusammenstoß nicht verhindern. Das Stück Rotwild flog durch die Frontscheibe und kam im Eingangsbereich zum Liegen. Durch die starke Bremsung verletzte sich eine 68-jährige Passagierin des Busses leicht. Es entstand ein Sachschaden von circa 5.000 EUR. Ein Jagdausübungsberechtigter kümmerte sich um das verendete Wild. PM

Beitragsbild: Rothirsch. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser LS für den Hinweis!

Brandenburg. Berliner Ring wegen verletztem Wolf gesperrt

Auf dem östlichen Berliner Ring auf dem Zubringer zur A10 in der Nähe des Autobahndreiecks Barnim ist heute früh gegen 7 Uhr ein verletzter Wolf gefunden worden. Ein Autofahrer hatte den verletzten Wolf gegen 6.40 Uhr gemeldet. Die Polizei richtete daraufhin eine Vollsperrung der A11 vor dem Dreieck Barnim ein. Ob der Wolf angefahren wurde oder anderweitig verletzt wurde, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest: Laut Polizei wurde kein Unfallfahrzeug gemeldet oder ermittelt. Der Fundort des Wolfs liegt ungefähr 3,5 Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt. Als die Polizei gegen 7.30 am Fundort eintraf, lag der offenbar schwer verletzte Wolf an der Betonbegrenzung des Zubringers. Der Amtstierarzt betäubte den Wolf mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr, später wurde er aufgrund der Schwere der Verletzungen eingeschläfert. Der Kadaver wurde dem zuständigen Wolfsbeauftragten übergeben, der vermutlich eine weitere Untersuchung veranlassen wird. Erst um 10.30 konnte die Autobahn wieder freigegeben werden, es bildete sich ein erheblicher Rückstau. red.

Beitragsbild: Verletzter Wolf auf der A10. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Leser G.U. für den Hinweis!

Niedersachsen: Wolf auf der A27 totgefahren

Am Mittwoch um 11.25 Uhr kam es auf der A27 zwischen den Anschlussstellen Nordholz und Neuenwalde, Fahrtrichtung Bremen, zu einem Verkehrsunfall mit einem Wolf. Der Wolf querte die Fahrbahn und wurde von einem Pkw erfasst und getötet. Am Pkw entstand erheblicher Sachschaden und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Bei dem Wolf handelte es sich um ein männliches Tier. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Niedersachsen: Erneut Wolf im Heidekreis bei Verkehrsunfall getötet

Zwölfter tot aufgefundener Wolf in Niedersachsen in diesem Jahr  

Am frühen Morgen des 27. April wurde im Heidekreis erneut eine Wölfin bei einem Verkehrsunfall getötet. Das meldete das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Der Unfall ereignete sich bei Dethlingen, in der Nähe von Munster. Im Fall von Verkehrsunfällen mit Wölfen sollten sich die betroffenen Autofahrer bei der Polizei melden. Diese informiert auch die weiteren zuständigen Stellen. Das Wolfsbüro koordiniert den Transport des Kadavers zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Totfundmonitorings untersucht das IZW die toten Wölfe in Deutschland und schickt zur DNA-Analyse Gewebeproben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt, dem nationalen Referenzlabor für Wolfsgenetik. Mit den Ergebnissen der pathologischen und genetischen Untersuchungen können Aussagen zur Todesursache, zum Gesundheitszustand, zum Alter, zur Herkunft der toten Wölfin und zur Rudelzugehörigkeit getroffen werden.

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