Schlagwort-Archive: Wildunfall

RLP: Umweltministerium bestätigt – Wolf bei Mainz überfahren

Wildunfall am 16. Januar am Autobahndreieck Mainz war Wolf / Wahrscheinlich einzelner, durchwandernder Rüde

Die Analyse des Totfunds bei Mainz am 16.01.2020 bestätigt, dass das nach einem Wildunfall auf der Autobahn A 60 verendete Tier ein Wolf war, wie das Umweltministerium in einer aktuellen Pressemitteilung verkündet. Darin heißt es weiter: “Es handelte sich um einen Rüden aus der Alpenpopulation, dem jetzt − wie jedem nachgewiesenen Wolf in Deutschland − eine Individuenbezeichnung (GW1478m) zugewiesen wurde. Das Tier wurde zuvor noch nicht nachgewiesen, das Herkunftsrudel ist nicht bekannt. Das Umweltministerium geht davon aus, dass es sich um ein einzelnes, wanderndes Tier handelte, welches beim Versuch, die Autobahn zu überqueren, erfasst und überfahren wurde.

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Schleswig-Holstein: Helfer bei Bergung von Unfallwild überfahren und lebensgefährlich verletzt

Am Sonntag Abend (22.12.) ereignete sich gegen 18:00 Uhr in der Ortschaft Heede im nördlichen Kreis Pinneberg ein Wildunfall, bei dem ein Reh totgefahren wurde. Das getötete Reh lag auf der Fahrbahn, davor befand sich ein Auto mit eingeschaltetem Licht und Warnblinklicht. Wenige Minuten später fuhr ein 78-jähriger Mann von der Bundesstraße 4 kommend auf die Unfallstelle zu. Da sich die Unfallstelle auf seinem Fahrstreifen befand lenkte der Barmstedter seinen Renault rechts an dem stehenden Auto vorbei. Er beschädigte das entgegen seiner Fahrtrichtung stehende Auto hierbei. Unmittelbar darauf erfasste er drei Personen, die sich am Fahrbahnrand hinter dem Fahrzeug befanden, um das Reh von der Straße zu ziehen. Eine 43-jährige Frau aus dem Elmshorner Umland wurde unter dem Renault eingeklemmt, ein 56-jähriger Mann aus Barmstedt und ein 41-jähriger Kieler wurden ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Eine weitere Person konnte sich zuvor durch einen Sprung in den Graben vor dem herannahenden Renault retten.

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Niedersachsen: Jagdhund auf Nachsuche überfahren – Fahrer begeht Unfallflucht

Das Verhalten dieses Autofahrers dürfte jedem Hundeführer die Zornesröte ins Gesicht treiben: Am Montag Abend informiert die Polizei den Jäger Heinrich R. über einen Wildunfall auf der Neuenkirchener Straße bei Voltlage (Landkreis Osnabrück). Der Unfallfahrer stand noch mit eingeschaltetem Warnblinker an der Unfallstelle. Nachdem R. und der hilfsbereite Fahrer eines Lieferfahrzeugs hinzu gekommen sind, stehen also insgesamt drei Fahrzeuge mit Warnblinker an der Unfallstelle. Da das angefahrene Reh flüchtig abgegangen ist, beginnt R. mit seinem Jagdhund Lasse eine Nachsuche. In der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), die zuerst über den Vorfall berichtete (hinter Paywall), wird die Rasse des Hundes nicht erwähnt, es dürfte sich den Foto nach um einen Kleinen oder Großen Münsterländer handeln. Als der Hund auf der Fährte die Fahrbahn überquert, fährt ein Auto mit hoher Geschwindigkeit an der Unfallstelle vorbei. Es erfasst den Hund und schleift ihn ca. 25 Meter weit mit.

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Sardinien: Wildunfall mit tiefgekühltem Windschwein

Auf Sardinien haben zwei Männer die Forstpolizei verständigt, weil sie angeblich einen Wildunfall mit einem Wildschwein gehabt hätten. Auf Sardinien werden die Schäden durch Wildunfälle durch die Gemeinden bezahlt. Den Beamten fielen am Unfallort bereits einige Ungereimtheiten wie ein langer Schnitt im Halsbereich des Tiers, auf, wie SüdtirolNEWS berichtet. Ein von den Beamten hinzugezogener Veterinärmediziner stellte dann fest, dass das Innere des Wildschweins verdächtig kalt war, einige Organe waren sogar noch tiefgefroren. Die Sache mit dem Schadensersatz dürfte sich damit erledigt haben – gegen die zwei Männer wurde Anzeige wegen Betrugsversuchs erstattet. red.

Beitragsbild: Die sardinischen Justizbehörden posteten ein Bild des Wildschweins auf Twitter. (Quelle: Twitter/Sardegna Giudicale)

Niedersachsen: Wolf bei Celle totgefahren

+++ NRW: Wildschwein attackiert Mann in Hagen +++ Sachsen: Landschaftspflegeverband kämpft für Erhalt des Rotwilds im Erzgebirge +++

Am Sonntag, dem 15. September 2019, kam es auf der Kreisstraße 26 zwischen Hustedt und Wittbeck gegen 13:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw mit einem die Straße querenden Wolf kollidierte. Der Wolf wurde durch die Kollision getötet. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt. Der Wolf wurde im Anschluss an die Verkehrsunfallaufnahme von einem zuständigen Wolfsbeauftragten abtransportiert. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Bayern: Vier Jungwölfe im Veldensteiner Forst nachgewiesen

Wolf bei Pegnitz totgefahren

Im Landkreis Bayreuth wurden am 08.09.2019 vier Jungwölfe von einer automatischen Videokamera aufgenommen. Es handelt sich um den zweiten Wurf des Wolfspaars im Veldensteiner Forst. Am 11.09.2019 meldete die Polizeidienststelle Pegnitz dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) den Fund eines toten wolfsähnlichen Tieres an der BT28 zwischen Pegnitz und Plech. Bei dem toten Tier handelt es sich um einen Wolf, wie die Dokumentationsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bestätigt hat. Das LfU hat Untersuchungen zur Klärung der Todesursache und Individualisierung des Tieres in die Wege geleitet. Nach den vorliegenden ersten Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass es sich um einen Wildunfall handelt. Die Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern vor Ort wurden informiert.

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Niedersachsen: 20-jähriger stirbt bei Wildunfall

+++ NRW: Betrunkener weicht Reh aus und überschlägt sich +++ Österreich: Häufung von Wildunfällen in Oberösterreich +++

Am Sonntag, dem 14.07.2019 um 02:23 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Dünsener mit seinem älteren VW Polo alleine die Hauptstraße von Bassum in Richtung Neubruchhausen (Landkreis Diepholz). In Höhe der Einmündung Hallstedt wich der Pkw einem querenden Reh aus, traf dieses jedoch noch leicht und prallte anschließend frontal gegen einen Baum. Das Fahrzeug fing bei der Kollision Feuer, der Fahrer erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild)

Unbekannter schneidet Reh nach Wildunfall die Kehle durch

Polizei sucht Zeugen

Nach einem Wildunfall mit einem Reh am Donnerstag, 27.06.2019, gegen 22.30 Uhr, im Schwarzwald zwischen Mambach und Künaberg (Landkreis Lörrach), verständigte der 30 Jahre alte Autofahrer den Jagdpächter und wartete auf dessen Erscheinen. Währenddessen hielt ein ihm unbekannter Mann an, beschimpfte ihn aufs Übelste, nahm ein Messer und schnitt dem noch lebenden Reh die Kehle durch. Anschließend warf er es den Abhang hinunter und fuhr in seinen dunklen Jeep davon. Der Mann war zirka 50 bis 55 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß und dunkel gekleidet. Er hatte helle kurze Haare, mehr als einen Dreitagebart, aber keinen Vollbart. Die Unfallstelle wurde von einer zirka 50 Jahre alten Frau mit einem grauen Audi-Cabrio abgesichert. Der Polizeiposten Oberes Wiesental (07673/88900) bittet die Frau oder auch weitere Personen, die Angaben zu dem Mann machen können, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen. PM

Beitragsbild: Messer (Archivbild). Foto: SE

Sachsen-Anhalt: Wolf angefahren – Fangschuss nach Nachsuche

Eine 30-jährige Fahrzeugführerin aus dem Landkreis Stendal hatte am Sonntag einen Zusammenstoß auf der Bundesstraße 189 mit einem Wolf. Das teilt die Polizei mit. Das Tier konnte sie beim Zusammenstoß im nördlichen Bereich des Landkreises noch erkennen und der Polizei mitteilen. Im Anschluss flüchtete der schwer verletzte Wolf in den angrenzenden Wald. Am Pkw der Fahrerin entstand Sachschaden. Am Unfallort erschienen neben der Polizei Mitarbeiter des Landesamtes für Umweltschutz aus dem Wolfkompetenzzentrum Iden, ein Tierarzt, ein Schweißhundführer, ein Betäubungsschütze sowie ein hinzugezogener Jagdpächter.

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NRW: Weiterer toter Wolf gefunden

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bestätigt den Fund eines toten männlichen Wolfs an einer Bundesstraße in Petershagen, welcher der Kreispolizei Minden am gestrigen Montag, den 8. April 2019, gemeldet worden war. Gemäß Wolfsmanagementplan wurde der Kadaver sichergestellt und durch einen vom LANUV beauftragten Wolfsberater geborgen. Mit Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Minden-Lübbecke wird der Wolf zur veterinärpathologischen Untersuchung in das Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gebracht. Genetische Proben werden im Senckenberg Institut in Gelnhausen untersucht. Nach der Sektion wird der Wolf in die Sammlung des LWL-Museums für Naturkunde in Münster zur Präparation und Verbleib verbracht.

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