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Afrika-Preis 2018: Artenschützer aus Tansania ausgezeichnet

Der Biologe und Artenschützer Gerald Bigurube aus Tansania erhält heute den Afrika-Preis 2018 für sein Lebenswerk im Bereich des Wildtierschutzes. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble überreicht den durch die Deutsche Afrika Stiftung initiierten Preis in Berlin. CIC und DJV begrüßen diese Würdigung erfolgreicher Umweltschutzpolitik, die nachhaltige Jagd als ein Instrument des Artenschutzes einschließt.

Den Afrika-Preis 2018 für sein Lebenswerk im Wildtierschutz erhält heute der tansanische Biologe und Artenschützer Gerald Bigurube. Der 66-Jährige wird von der Deutschen Afrika Stiftung für seinen unermüdlichen Einsatz gegen die Wilderei in Tansania ausgezeichnet. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble überreicht den Preis. Bigurube war von 1986 bis 1994 leitender Wildtierschützer im Selous Wildreservat, eines der mit 50.000 Quadratkilometern größten Schutzgebiete Afrikas. Der Selous, der seit 1982 UNESCO Weltnaturerbestätte ist, gilt als eines der ursprünglichsten Wildreservate. Unter der Leitung von Bigurube wurde ein nachhaltiges Jagdsystem eingeführt. Für Fototourismus eignen sich nur 8 Prozent der Fläche.

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Jagd in Afrika unverzichtbar für Schutz von Wildtieren und Lebensräumen

Auf der Konferenz “Ruhig bleiben und Afrika die Führung übernehmen lassen: Unterstützung von Gemeinschaften bei der Wildtiererhaltung“, betonten Vertreter von Wildbewirtschaftungsbehörden, Parlamenten, Botschaften und Nichtregierungsorganisationen Simbabwes, Südafrikas und Namibias die Rolle der nachhaltigen Jagd für den Natur- und Wildtierschutz in Afrika und verwahrten sich gegen ideologisch motivierte Einmischung europäischer Staaten und Organisationen. Die Konferenz wurde von dem Vorsitzenden der Intergruppe „Biodiversität, Jagd, Ländliche Aktivitäten“ des Europäischen Parlaments, Karl-Heinz Florenz, organisiert.

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