Schlagwort-Archive: Wildschwein

Saarland: Sau in Discounter erschossen

In Püttlingen (Landkreis Regionalverband Saarbrücken) hat sich eine Rotte Sauen in die Innenstadt verirrt. Verschreckt durch das Gehupe eines Autofahrers, dem die Rotte vors Auto lief, trennte sich eine etwa 40 Kilogramm schwere Bache von der Rotte. Sie rannte zunächst in eine Boutique. Von dort flüchtete sie weiter in den gegenüberliegenden Tedi-Markt. Polizei und städtische Mitarbeiter konnten sie dort festsetzen. Nachdem es nicht gelang, das Tier zu fangen und/oder zu betäuben, wurde sie, wie die Polizei mitteilt, von einem beauftragten Jäger weidgerecht im Geschäft erlegt. PM

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Wegen Wildschwein-Grillen als Nazi diffamiert

Dass es Anhänger von Fleischverzicht mit Toleranz und Meinungsfreiheit oft nicht so haben, zeigt aufs Neue ein Vorfall aus Kassel: Dort wurde am 22. April der “Tag der Erde” begangen – fleischlos, versteht sich. Das von einem Verein namens UmweltHaus Kassel e.V. mit Unterstützung des Umwelt- und Gartenamtes veranstaltete Umweltfest wird seit 1990 in jeweils wechselnden Stadtteilen Kassels begangen. Ein Kasseler Künstler und Metallbauer, dessen Wohnhaus nebst Werkstatt direkt an der Veranstaltungsmeile liegt, hatte die im Nachhinein betrachtet nicht so gute Idee, an diesem Tag in seinem Vorgarten mit Freunden ein Wildschwein am Spieß zu grillen. Das Wildschwein – 100 % bio und aus artgerechter Haltung – hatte eine befreundete Jägerin geschossen. Schon während der Veranstaltung führte diese als “Spaß und ein bisschen Provokation” gedachte Aktion zu “Streit mit Tierschützern und Diskussionen mit den Veranstaltern”, wie die HNA berichtet. Aber danach ging es erst richtig los.

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Zweiter ASP-Fall in Ungarn

Nach dem ersten Fund eines mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweins in Ungarn am 19. April (JAWINA berichtete), meldet die Ungarische Veterinärbehörde einen zweiten Fall an die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission. In dem Schreiben heißt es:

“Am 27.04.2018 wurde ein totes Wildschein im Ort Mátrafüred (ein Teil der Stadt Gyöngyös im Verwaltungsbezirk Heves) aufgefunden. Es wurden Proben entnommen, die an das nationale Referenzlabor gesendet wurden. Der ASF Virus wurde mittels eines PCR Tests am 29. April 2018 bestätigt. Der Virus wird momentan isoliert und sequenziert.

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Bayern: Polizei rettet Frischling

Am 23.04.18 um 06:24 Uhr erreichte die Autobahnpolizei Günzburg eine Mitteilung, dass sich ein junges Wildschwein auf der dreispurig ausgebauten A 8 Richtung München befinden soll. Die Beamten drosselten den dichten Verkehr, um das Tier möglichst gefahrlos zunächst aufzufinden und ggf. von der Fahrbahn verbringen zu können. “Sehr zum Erstaunen”, so die Polizei, “wurde tatsächlich ein unverletzter, ca. vier Wochen alter Wildschwein-Frischling, welcher zusammengekauert auf dem linken Fahrstreifen an der Betongleitwand saß, aufgefunden. Dieser durfte dann seine erste Streifenfahrt im Dienstfahrzeug der APS Günzburg unternehmen und mit zur Dienststelle fahren. Dort stand eine für solche Fälle eigens beschaffte Tierbox zur Verfügung, der Frosch wurde mit Wasser und Milch erstversorgt. Ein Beauftragter holte das Tier später ab um es etwas aufzupäppeln und zu einem späteren Zeitpunkt in Abhängigkeit von der körperlichen Konstitution wieder auszuwildern. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten… PM

Beitragsbild: Der vorerst gerettete Frischling. Foto: Polizei

NRW übernimmt Gebühren für Trichinen-Untersuchung

Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt ab dem 1. April 2018 die bei den Kreisen und kreisfreien Städten anfallenden Untersuchungsgebühren für die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild. Für das Jahr 2018 werden die Kommunen gebeten, keine Gebühren von Jägerinnen und Jägern für die verpflichtende Untersuchung zu erheben. Bisher war nur die Trichinen-Untersuchung von Frischlingen von den Gebühren befreit.

„Das Ausbreitungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest kann unter anderem durch die Bejagung von Wildschweinen minimiert werden. Da dies für die Jägerschaft einen zusätzlichen Jagdaufwand bedeutet, werden wir sie durch die Übernahme der Untersuchungsgebühr entlasten. Damit setzen wir außerdem einen Anreiz, die Bejagung auch dann aufrecht zu erhalten, wenn die Markpreise durch mehr Wildangebot sinken“, sagte Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.

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Schwarzwildbejagung: DJV stellt 6-Punkte-Katalog für Vereinfachungen vor

Anlässlich der heutigen “Nationalen ASP-Präventionskonferenz” im Bundeslandwirtschaftsministerium stellt der DJV seine Forderungen für eine Vereinfachung der Wildschweinjagd vor.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat für heute Vertreter aus Forschung, Ministerien und Jagd nach Berlin geladen zur “Nationalen ASP-Präventionskonferenz”. Der Deutsche Jagdverband (DJV) weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass eine Einschleppung des Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) durch verstärkte Jagd allein nicht verhindert werden kann. Vielmehr müssen insbesondere Fernfahrer aus europäischen Risikogebieten stärker kontrolliert werden, ebenso wie Raststätten entlang von Transitstrecken: Laut Experten haben achtlos weggeworfene Reste von verseuchter Rohwurst maßgeblich zur bisherigen Verbreitung der ASP beigetragen, Sprünge von mehreren 100 Kilometern in kürzester Zeit sind dokumentiert. Im Sinne der Prävention hält der DJV eine weitere Reduzierung der Wildschweinbestände für notwendig: Sollte das ASP-Virus den Sprung nach Deutschland schaffen, wäre dann zumindest die natürliche Ausbreitung reduziert. Diese beträgt etwa 20 Kilometer pro Jahr.

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Brandenburg: Erneuter Trichinenfund im Landkreis Uckermark

In den letzten drei Monaten sind wiederholt (JAWINA berichtete) Trichinen bei erlegten Wildschweinen im Landkreis Uckermark nachgewiesen worden. Aktuell wurden bei drei Wildschweinen aus den Regionen Mescherin und Brüssow Trichinellen festgestellt. Menschen können sich über den Verzehr von rohem oder ungenügend erhitztem trichinösem Fleisch infizieren. Die Trichinellose ist eine Infektionskrankheit mit einer Vielzahl von möglichen Symptomen. Je nach Befallsort und -intensität können u. a. Bauchschmerzen, hohes Fieber, Durchfall, rheumatische Beschwerden, Augenerkrankungen, Gelenkentzündungen, Kreislaufversagen bis hin zum Tod diagnostiziert werden. Entsprechend der aktuellen Rechtslage sind neben Schweinen und Pferden auch Wildschweine, Dachse und Waschbären verpflichtend auf Trichinellen zu untersuchen, wie der Landkreis Uckermark mitteilt. Die Untersuchungspflicht besteht auch bei Hausschlachtungen bzw. bei Wild, welches zum Eigenbedarf des Jägers genutzt wird. Verbraucher sollten sich beim privaten Handel nach der Trichinenfreiheit des Produktes bei der abgebenden Person erkundigen. PM

Beitragsbild: Trichinenlarve. Quelle: Wikipedia

Polizei warnt: Verletztes Wildschwein in Wittenburg

Durch mehrere Personen wurde der Polizei am Dienstagvormittag gegen 10:30 Uhr ein verletztes Wildschwein gemeldet, das mit blutender Schnauze durch Wittenburg (M-V, Landkreis Ludwigslust-Parchim) läuft. Das Tier wurde offenbar in der Hagenower Chaussee angefahren und flüchtete dann durch die Theodor-Körner-Straße über den Friedhof weiter über die Lehsener Chaussee und dann in den angrenzenden Park. Es konnten zwar Spuren festgestellt, jedoch das Tier bisher nicht gefunden werden. Wo genau es sich derzeit aufhält, ist nicht bekannt. Aufgrund der Verletzungen ist von einer gesteigerten Gefahr durch das Schwein auszugehen. Die Polizei bittet deshalb um erhöhte Aufmerksamkeit und schnellstmögliche Information bei Sichtung des Tieres. Die zuständige untere Jagdbehörde wurde bereits informiert. Bei der Suche im Stadtgebiet von Wittenburg waren vier Streifenwagen mit acht Beamten des Polizeireviers Hagenow im Einsatz. PM

Beitragsbild: Wildschwein (Archivbild). Foto: SE

BJV: Größtes Risiko für ASP-Einschleppung ist der Mensch, nicht das Wildschwein

Ist das Wildschwein schuld an der Schweinepest?

Seit rund drei Jahren gilt die Afrikanische Schweinepest, kurz ASP, für Deutschland als eine der größtmöglichen Katastrophen für die heimischen Schweinehalter. Die Angst ist groß, dass Wildschweine die Seuche auch nach Bayern bringen. Der Bayerische Jagdverband warnt vor Hysterie und setzt auf Fakten statt auf Emotionen.

Wild, also auch Wildschweine sind in Bayern ein wesentlicher Bestandteil der heimischen Natur“ steht im Bayerischen Jagdgesetz. Nach dem Bundesjagdgesetz sind die Jäger auch verpflichtet, Wildschweine vor Krankheiten zu schützen. Doch seit die Afrikanische Schweinepest 2014 in Osteuropa aufgetreten ist, herrscht Katastrophenalarm. Landauf, landab wird zum Angriff auf Wildschweine geblasen, obwohl bisher in Deutschland die Afrikanische Schweinepest noch nie aufgetreten ist.

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Baden-Württemberg: Wildschweine randalieren in Supermarkt

Zwei Wildschweine haben am Dienstagmorgen in einem Einkaufsmarkt in der Thomas-Howie-Straße in Östringen (Landkreis Karlsruhe) einen Sachschaden von mehreren tausend Euro angerichtet. Gegen 10.15 Uhr tauchte eine Rotte Wildschweine auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes auf. Zwei Tiere stürmten in den Markt und durchbrachen hierbei die Eingangstür. Im Verkaufsraum liefen die Tiere durch die Gänge und beschädigten Waren und Auslagen. Danach rannten beide Wildschweine wieder auf den Parkplatz und zusammen mit ihren Artgenossen über die Bundesstraße 292 in Richtung Wald. PM Polizei

Foto: Wildschwein. Foto: SE

M-V: Keiler im Schlaf von Baum erschlagen

Beim Aufräumen der Schäden, die das Sturmtief Xavier in den Wäldern um Rogeez (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) hinterlassen hat, brachten Waldarbeiter einen Keiler auf ungewöhnliche Weise zur Strecke: Als sie eine Baum fällten, bemerkten die Männer, dass sich die Krone beim Aufprall auf den Waldboden “seltsam bewegte”, wie der Nordkurier berichtet. Als sie nachschauten, entdeckten sie im Brombeergestrüpp, in das der gefällte Baum gefallen war, ein totes Wildschwein. Offenbar hatte der Keiler den Lärm der Motorsägen – im Prinzip durchaus zutreffend – als ungefährlich eingeordnet und in seinem vermeintlich sicheren Versteck friedlich weitergeschlummert. Ein echtes Pechschwein. red.

Beitragsbild: Sturmschäden im Wald. Foto: SE

M-V.: Ab morgen Aufwandsentschädigung für jedes erlegte Wildschwein

Jäger in Mecklenburg-Vorpommern erhalten für jedes im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis zum 31. März 2019 erlegte Wildschwein auf Antrag eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 Euro. Die Zahlung ist Bestandteil des Sofortprogramms zur Reduzierung der Schwarzwildbestände im Land, das Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus Mitte Oktober 2017 auf den Weg gebracht hatte.

Darüber hinaus sieht die neue Vorschrift vor, beim Zusammenschluss benachbarter Jagdbezirksinhaber für eine revierübergreifende Drückjagd den beteiligten Jagdhundeführern ebenfalls eine Aufwandsentschädigung in Höhe von jeweils 25 Euro für jeden eingesetzten Jagdhund zu gewähren. „Schließlich ist der Einsatz ausgebildeter Jagdhunde nicht selbstverständlich, aber die revierübergreifende Zusammenarbeit in dieser Situation unverzichtbar“, sagte Minister Dr. Backhaus.

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Österreich: 21-jähriger bei Rehbergung totgefahren

Ein 21 Jahre alter Slowene ist auf der Pyhrnautobahn (A9) in der Steiermark ums Leben gekommen. Der Mann hatte nach einer Kollision mit dem Tier sein Fahrzeug auf dem Standstreifen abgestellt und verließ den Wagen, um den Kadaver des Rehs zu bergen. Dabei wurde er von einem Kleinbus erfasst. Der 21jährige starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrer des Busses und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

In Saarbrücken ist eine Frau in der Nacht auf Sonntag einem Wildschwein ausgewichen, wobei sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Kleinwagen durchschlug ein Absperrgitter und rollte eine drei Meter tiefe Böschung herunter, bevor er im Fischbach liegenblieb. Die Polizei sicherte das Fahrzeug, das von der Feuerwehr geborgen wurde. Die 56 Jahre alte Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Ebenfalls schwer verletzt wurde eine 18jährige Fahranfängerin, die beim bayerischen Brennberg (Kreis Regensburg) einem Reh ausweichen wollte. Dabei geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern und sie prallte an einen Baum. red.

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Sachsen-Anhalt: Wildschwein im Fußraum

Ein 54 Jahre alter Skoda- Fahrer war am Dienstag gegen 17:00 Uhr auf der B 188 in Richtung Uchtspringe unterwegs, als plötzlich hinter der Ortslage Hottendorf ein Wildschwein über die Straße lief. Er konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern und stieß mit dem Wildschwein zusammen. Nachdem er die Fahrertür öffnete und sich nach dem Schaden erkundigen wollte, sprang das Tier in den Fußraum. Der Fahrer konnte sich retten. Eintreffende Polizeibeamte erschossen das noch lebende Wildschwein. Am Pkw entstand Sachschaden. Der Mann blieb unverletzt. PM

Beitragsbild: Schecke im Fußraum. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

NRW: Jäger durch Keiler verletzt

Bei einer Nachsuche in Folge einer Maisjagd in Drohne, einem Ortsteil der Gemeinde Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) ist ein Jäger durch einen annehmenden Keiler schwer verletzt worden. Die Weidmänner hatten bei der Erntejagd sieben Sauen erlegt, ein 20-kg-Frischling wurde nur angeschossen und verschwand in einem Dickicht, wie das Westfalen-Blatt berichtet. Bei der Nachsuche wurde der Jäger dann jedoch von einem 70-Kilo-Keiler angegriffen, der vermutlich ebenfalls krankgeschossen wurde und sich im selben Dickicht ins Wundbett begeben hatte. Der Keiler brachte dem Nachsuchenführer eine klaffende Fleischwunde bei, der Verletzte wurde mit einem Rettunsgwagen ins Krankenhaus gebracht, wo die Wunde versorgt wurde. Dem Begleiter des Nachsuchenführers gelang es, den Keiler zur Strecke zu bringen. Auch der Frischling wurde nach erfolgreicher Nachsuche erlegt. red.

Beitragsbild: Durch Keiler verletzte Jägerbeine (Archivbild). Foto: SE Zur Geschichte zum Bild geht es hier.

Brandenburg: Trichinen bei Wildschwein im Landkreis Uckermark

Bei einem in der Umgebung von Neurochlitz (Landkreis Uckermark) erlegten Wildschwein sind bei der vorgeschriebenen Untersuchung Trichinellen nachgewiesen worden. Das teilt der Amtstierarzt des Landkreises mit. Das Stück wurde als genussuntauglich eingestuft und unschädlich beseitigt. PM

Beitragsbild: Beitragsbild: Trichinenlarve. Quelle: Wikipedia

Wild grillen: “Alte Zöpfe abschneiden und Wild neu interpretieren”

Auch im September schmeißt Tom Heinzle den Grill an, denn im Herbst gibt es gutes Fleisch aus heimischer Jagd. Der mehrfach ausgezeichnete Grill-Profi und Autor verrät im DJV-Interview, was ein richtig gutes Wildgericht ausmacht.

Grillmeister Tom Heinzle ist ein Querdenker. Traditionelle Wildgerichte peppt er mit innovativen Kreationen auf und lässt sich dabei von fremden Kulturen und Ländern inspirieren. Er gibt regelmäßig Kurse und ist als Show-Griller auf Festivals und Gourmet-Messen unterwegs. Der Grill-Pionier ist mehrfacher Vizeweltmeister und österreichischer Staatsmeister im Wild-Grillen.

DJV: Herr Heinzle, Sie kommen eigentlich aus dem Maschinenbau, heute sind Sie erfolgreicher Koch und haben bereits fünf Bücher übers Grillen veröffentlicht, darunter auch das Buch ‘Wild Grillen’. Wie sind Sie zu Ihrer Leidenschaft am Grill gekommen?

Heinzle: Ich war schon immer Hobbykoch und bin mit einem guten Gaumen gesegnet. Irgendwann habe ich ein Grill-Seminar bei einem Sternekoch belegt und gemerkt: Grillen ist viel mehr, als nur ein Stück Fleisch aufs Rost zu legen. So ist aus einer Passion dann ein Beruf geworden.

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M-V: Mann bei Erntejagd verletzt

Bei einem Jagdunfall auf einem Feld bei Mustin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist am Dienstagnachmittag ein 62-jähriger Mann verletzt worden. Der Jäger kam mit einer Verletzung am Unterarm ins Krankenhaus. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 62-Jährige mit einem anderen Jäger ein Wildschwein auf einem fast abgeernteten Maisfeld bejagt. Beide Männer sollen abwechselnd auf das Schwein geschossen haben. Dabei soll es zu diesem Vorfall gekommen sein. Ob der 62-Jährige direkt von einem Projektil oder von einem Querschläger getroffen wurde, ist noch unklar. Die Polizei stellte die Waffen von beiden Jägern sicher. Nun muss die Kriminalpolizei die genauen Umstände des Vorfalls klären. PM

Beitragsbild: Erntejagd. Foto: SE

Berlin: Keiler greift Spaziergänger an

Mehrere schwere Unfälle mit Wildschweinen

In einem Hundeauslaufgebiet im Norden Berlins sind ein 73 Jahre alter Mann und sein Hund durch den Angriff eines Wildschweins schwer verletzt worden. Einem Bericht der BZ zufolge hatte der Airdale-Terrier des Rentners einen 120-Kilo-Keiler im Schlaf überrascht. Der Keiler packte den Hund, als dessen Besitzer das jämmerliche Klagen des Hundes hörte, eilte er hinzu und wurde selbst attackiert. Der Herr kam ins Krankenhaus, der Hund in die Tierklinik, inzwischen sind beide wieder wohlauf.

Weniger glimpflich ging die Kollision eines Rollerfahrers mit einem Wildschwein in NRW aus: Bereits am Donnerstagmorgen gegen 05:50 Uhr fuhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Motorroller auf der 516 von Mühlheim in Richtung Belecke (Kreis Soest). In Höhe der Einmündung Erley querte ein Wildschwein die Fahrbahn. Es kam zur Kollision zwischen dem Wildschwein und dem Motorroller. Dabei stürzte der 58-Jährige auf die Fahrbahn. Trotz notärztlicher Erstversorgung erlag der Mann noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

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Prag: Wildschwein blockiert Rollbahn

+++ News: Acht Schafe in Thüringen gerissen +++ Der von vier Schweizer Kantonen zum Abschuss freigegebene Wolf M75 konnte in der festgelegten Frist nicht erlegt werden +++ Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört: Nabu und Landesforst Brandenburg gründen gemeinsamen Forstbetrieb +++ Anzeige: Jäger in Oberösterreich schießt Füchse im Scheinwerferlicht +++

Ein Wildschwein auf der Rollbahn des Prager Flughafens hat am Montag eine Passagiermaschine der russischen Fluggesellschaft Aeroflot am Start gehindert. Wie das Wildschwein in den Sperrbereich des Flughafens gelangen konnte, ist nicht bekannt. Da es der Polizei nicht gelang, den Schwarzkittel zu vertreiben, wurde er erschossen. Die Maschine startete mit einer Verspätung von 20 Minuten. SE

Beitragsbild: Bache (Symbolbild). Foto: SE

Wildkamera erwischt Wolf mit Frischling

Dessert mit Streifen: Dieses faszinierende Bild eines Wolfs, der einen Frischling im Fang davonträgt, hat die Wildkamera eines Jägers (der nicht genannt werden möchte) bei Torgau (Landkreis Nordsachsen) aufgenommen.

Foto: privat

JAWINA dankt dem anonymen Weidmann für die Genehmigung zur Veröffentlichung!

 

Tote Wildtiere in Berlin – Polizei ermittelt

Nachdem Anwohner im Lauf der letzten Wochen 14 tote Füchse und ein verendetes Wildschwein in Hakenfelde im Spandauer Forst gefunden haben, ermittelt nun die Polizei. Einem Bericht des rbb zufolge wurden auch mit Glasscherben zugeschüttete Fuchsbaue und mit einer bislang unbekannten Substanz gefüllte Bambusrohre entdeckt, was auf Giftköder hindeute. Wenige Kilometer entfernt, am Tegeler See, sind inzwischen 14 Hunde nach Spaziergängen am See gestorben. Die Todesursache konnte bisher nicht festgestellt werden, auch ist unklar, ob ein Zusammenhang zwischen den toten Wildtieren und den toten Hunden besteht. Hundebesitzer sind auf jeden Fall zu größter Vorsicht aufgefordert. Verdächtige Personen oder Gegenstände sollten der Polizei gemeldet werden. SE

Beitragsbild: Wildschwein im Spandauer Forst. Foto: SE

Hessen: Trichinenfund bei Wildschwein im Landkreis Gießen

Bei einem im Landkreis Gießen erlegten Wildschwein sind Trichinen nachgewiesen worden. Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Gießen hatte im Rahmen der amtlichen Trichinenuntersuchung bei dem Ende April erlegten Tier Trichinen festgestellt. Inzwischen hat das Bundesinstitut für Risikobewertung den Befund bestätigt und mitgeteilt, dass es sich um Trichinella pseudospiralis handelt.

Eine Infektion mit diesem Parasiten verläuft beim Wildschwein meist unauffällig, kann jedoch für den Menschen sehr gefährlich sein und sogar tödlich verlaufen. Eine Infektion ist durch den Verzehr von trichinenhaltigem rohem beziehungsweise nicht ausreichend durcherhitztem Fleisch, Rohwürsten, Schinken oder Gehacktem möglich.

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Wien: Keiler randaliert auf Kinderspielplatz

Update: Petition fordert “Justiz” für getötetes Wildschwein…

Petition “Justiz für Wildschwein” auf Change.org. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Update: Wenige Stunden nach dem Abschuss eines Wildschweins in Wien, das kurz zuvor Kinder auf einem Spielplatz in die Flucht geschlagen hatte (s.u.), regt sich Protest: Eine Michelle Missbauer hat auf Change.org eine Petition gestartet, die sich an die Staatsanwaltschaft Wien richtet und Gerechtigkeit für den erlegten Keiler fordert. “Das Veterinäramt hat den Abschuss freigegeben!”, erregt sich die Petentin: “Laut den Aussagen der Leute, die vor Ort waren, sei das Wildschwein jedoch in keinster Weise aggressiv” gewesen! Die Zeitung habe bei der Berichterstattung “nicht die Wahrheit verfasst, weil die Kommentare der Leute eine andere Sprache sprechen!” Und natürlich: “Die Behörden haben versagt!” Eine Strafe sei das Mindeste, was nun gefordert wird, für dieses sinnlose Töten, meint Missbauer. Schon 108 Unterstützer haben die Petition gezeichnet, seit diese vor 16 Stunden (Stand 29.05. 11:05 Uhr) gestartet wurde.

Ein angeblich 250 Kilogramm schwerer Keiler hat am Samstag Abend Kinder auf einem Spielplatz im Gemeindbezirk Donaustadt im Norden Wiens attackiert. Das berichtet das Onlineportal Nachrichten.at. Der Keiler sei “wie aus dem Nichts” gegen 20.45 auf dem Spielplatz erschienen und auf die Kinder losgestürmt. Die Kinder rannten weg, der Keiler schob sich in einem Gebüsch im Innenhof eines Gemeindebaus ein. Nach missglückten Versuchen, den angriffslustigen Keiler lebend zu fangen, wurde er mit Polizeihunden aus seinem Versteck gescheucht und von einem Mitglied der österreichischen SEK-Einheit Cobra vom Dach eines Polizeibusses aus erschossen. Zuvor sei die Wohnanlage wegen Gefahr im Verzug weiträumig abgesperrt und Polizeibeamte in den Treppenhäusern postiert worden, um sicherzustellen, dass kein Anwohner das Haus verlasse. Ein Polizeisprecher vermutete im Gespräch mit Nachrichten.at, dass der Keiler aus der Lobau, einem Donau-Auengebiet nordöstlich von Wien eingewandert sei.

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Hessen: Trichinenfund bei Wildschwein im Landkreis Gießen

Der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor teilt mit, dass in der Trichinen- Untersuchungsstelle des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Landkreises Gießen im Rahmen der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung ein Trichinellen-verdächtiges Wildschwein identifiziert wurde. Das etwa 43 Kilogramm schwere und am 22.04.2017 in Grünberg-Harbach erlegte Tier wurde daraufhin in die oben genannte Untersuchungsstelle verbracht.

Sowohl in der ursprünglichen, als auch in erneut entnommenen Proben des betroffenen Wildschweins konnte die anfängliche Verdachtsdiagnose eindeutig bestätigt werden. Sämtliche Proben wurden auch an das Nationale Referenzlabor für Trichinellen am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zwecks Bestätigung und weiterer Typisierung übersandt. Dort wurde der Befund erneut bestätigt. Die Trichinella- Larven wurden mittels PCR als T. pseudopiralis identifiziert.

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Brandenburg: Trichinenbefall bei Wildschwein

Bei einem in der Gegend um Märtensmühle (Landkreis Teltow-Fläming) erlegten Wildschwein wurden bei der Untersuchung von Fleischproben am 27. April 2017 im Labor des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes Teltow-Fläming Trichinen gefunden. Die Nachuntersuchung im nationalen Referenzlabor für Trichinella im Bundesinstitut für Risikobewertung bestätigte den Fund von trichinella spiralis. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt macht aus diesem Anlass noch einmal darauf aufmerksam, wie wichtig eine gründliche und lückenlose Untersuchung von Wild- und Hausschweinen auf Trichinen ist. Trichinen sind kleine Fadenwürmer, die verkapselt in der Muskulatur von Säugetieren, Vögeln und Reptilien auftreten, sofern diese Fleisch- oder Allesfresser sind.

Die Infektion erfolgt über die Aufnahme von verseuchtem Fleisch. Im Magen wird das Fleisch verdaut und die Trichinen aus den Kapseln freigesetzt. Es folgt für einige Tage eine Vermehrungsphase im Darm, bevor die Larven über Lymph- und Blutgefäße in die Muskulatur gelangen. Dort kapseln sie sich ein, können bis zu 30 Jahre überleben und einen neuen Wirt infizieren.

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Brandenburg: Erlegerprämie für Schwarzwild im Landkreis Barnim

20 Euro pro erlegtem Schwarzkittel

Der Landkreis Barnim nimmt entsprechend einer Vereinbarung mit dem Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) an der Einführung einer Erlegerprämie für Schwarzwild teil. Mit einem Betrag von 20 Euro kann jedes Stück Schwarzwild (auch Unfall und Fallwild), welches über der Streckenmeldung des Jagdjahres 2015/2016 (Referenzjahr) erlegt wurde, prämiert werden. Das Pilotprojekt ist zunächst für drei Jagdjahre (2016/17, 2017/18, 2018/19) ausgelegt. Damit sollen Schäden auf landwirtschaftlichen Nutzflächen reduziert, Schäden an Hochwasserschutzanlagen an der Oder und Neiße vermieden und ein positiver Effekt zur Erleichterung der Seuchenbekämpfung (ASP) erreicht werden.

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Frischling frisst Frontkämpfer

Echt jetzt? Diverse Medien, darunter auch Jagdmedien, melden dieser Tage, dass Wildschweine drei IS-Kämpfer in den Hamrin-Bergen etwa 70 Kilometer südlich von der nordirakischen Stadt Mossul getötet und fünf weitere verwundet haben sollen. Hektisch gegen entsprechende alarmistische Hinweise in den Nachrichtenkanälen der JAWINA-Redaktion ein. Demnach hätten die Frontkämpfer einen Hinterhalt installiert, um Anti-IS-Kämpfer eines lokalen Stammes anzugreifen. Es sei “wahrscheinlich”, dass die Terrorkämpfer dabei eine Rotte Wildschweine gestört hätten, die die Gegend und die nahegelegenen Kornfelder bewohnten”, wird  ein gewisser Sheikh Anwar al-Assi, vom örtlichen Ubaid Stamm zum Beispiel in USA Today zitiert. Dafür hätten die Wildschweine blutige Rache genommen. Mal abgesehen von der jagdlichen Relevanz – wie “wahrscheinlich” die von Scheich Anwar al-Assi aufgetischte Geschichte wirklich ist, sollten Jäger doch recht zuverlässig beurteilen können. Nach weitgehend übereinstimmenden Erfahrungen ergreifen gestörte Wildschweinrotten eher die Flucht, als zu einem koordinierten Gegenangriff überzugehen. Selbst bei der Nachsuche auf krank geschossene und entsprechend schlecht gelaunte Wildsauen, kommt es relativ selten zu wirklich schweren Verletzungen, dass (unbeschossene) Sauen gleich ganze Jägertrupps dahingemeuchelt hätten, ist historisch nicht belegt. Dass eine im Getreide aufgeschreckte Rotte Sauen einen Trupp bis an die Zähne bewaffneter, fronterfahrener IS-Kämpfer aufmischt, die in den Tagen zuvor mindestens 25 Menschen auf der Flucht aus dem Kampfgebiet exekutiert haben sollen, erscheint vor diesem Hintergrund nicht “wahrscheinlich” – sondern extrem unwahrscheinlich.

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Brandenburg: Kollision mit Wolf und Wildschwein auf A24

Polizist erlöst angefahrenen Wolf mit Dienstwaffe – neue Regelung für angefahrene Wölfe

Am 29. März ist es auf der A24 bei Meyenburg zu zwei Wildunfällen gekommen: Gegen 05.30 Uhr kollidierte der PKW eines 49-jährigen auf dem rechten Fahrstreifen mit einem plötzlich auftauchenden Wildschwein. Trotz Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß mit dem Tier nicht mehr verhindert werden. Das Wildschwein verendete vor Ort. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro, so die Polizei. Am selben Tag um 22.55 Uhr überfuhr ein Lieferwagen einen auf der rechten Fahrbahn laufenden Wolf. Der Wolf wurde in den Straßengraben geschleudert und blieb dort schwerverletzt liegen. Die aufnehmenden Beamten mussten das Tier von seinem Leiden mit zwei Schuss aus der Dienstwaffe erlösen.

Was hier in einem Satz so nebenbei verkündet wird, ist eine beachtliche Neuerung: Der erste Polizist, der in Brandenburg einen schwer verletzten Wolf nach einem Verkehrsunfall mit der Dienstwaffe erlöst hatte, musste ein Disziplinarverfahren über sich ergehen lassen: Er hätte ein so streng geschütztes Tier nicht aufgrund seiner laienhaften Einschätzung erlösen dürfen, hieß es, stattdessen hätten Experten hinzugezogen werden müssen, die zu entscheiden hätten, ob das Tier eingeschläfert oder tiermedizinisch behandelt wird.

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Lemgo: Polizisten erlegen aggressives Wildschwein

Am Montagnachmittag verständigten besorgte Anwohner an der Rintelner Straße in Lemgo (NRW) gegen 15.30 Uhr per Notruf die Polizei: In Höhe der dortigen Friedhofsanlage gehe eine Gefahr für Menschen durch ein angriffslustiges Wildschwein aus. Das Tier sei bereits mehrfach auf Personen zugelaufen. Es sei auch zu gefährlichen Begegnungen im Bereich der angrenzenden Siechenstraße und Oesterhausstraße gekommen. Das Wildschwein wies eine blutende Verletzung am Kopf auf, was seine Aggressivität erhöhte. Die Polizei machte sich sofort mit mehreren Kräften auf den Weg zum Friedhofsgelände und suchte vorsichtig nach dem Tier. Parallel wurde eine Warnung über den Rundfunk an Verkehrsteilnehmer und Anwohner ausgestrahlt. Wer einmal eine Begegnung mit einem aggressiven Wildschwein gehabt hat, der weiß, wie gefährlich dieses Treffen sein kann, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei zu dem Einsatz:

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Sachsen-Anhalt: Wildschwein beißt Frau

Am Samstag hat ein Wildschwein die Innenstadt von Merseburg unsicher gemacht und eine 75 Jahre alte Frau in den Arm gebissen. Das berichtet der MDR. Die Frau musste nach der Attacke zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Wildschwein war von einigen anderen Passanten gesehen worden, die drei Streifenwagen und der Jagdpächter, die sich an der zweistündigen Suchaktion beteiligten, bekamen es jedoch nicht zu Gesicht. SE

Beitragsbild: Wildschwein. Foto: SE

Wildschwein-Wellness in Weser-Therme

Am Donnerstag sind zwei Wildschweine in die Weser-Therme in Bad Karlshafen (Hessen, Landkreis Kassel) eingedrungen. Vermutlich wollten sie einer im Solling stattfindenden Drückjagd weiträumig ausweichen. Sie durchschwammen die Weser und gelangten so in den Garten der Therme. Während ein Wildschwein sich unter die Becken verirrte, wie es auf der Internetseite der Therme heißt, fand das andere den Weg in die Thermenwelt. Dort suchte es nach einem Bad in einem der Schwimmbecken, wobei es Badegäste in Panik versetzte, zielstrebig den Gastronomiebereich auf, wo es durch Mitarbeiter der Therme “festgesetzt werden konnte.” Die Thermenwelt wurde derweil “aus Sicherheitsgründen geräumt und die Gäste in das Saunaland sowie den Umkleidebereich geschickt”, so die Meldung der Therme. Beherzte Thermen-Mitarbeiter trieben das Wildschwein dann durch einen Hinterausgang hinaus, dabei verletzte sich ein Techniker leicht am Unterarm. Die Sau floh über den Parkplatz zurück durch die Weser in den Solling. Die Polizei kontrollierte daraufhin noch einmal den Thermengarten, um auszuschließen, dass das zweite Wildschwein keine weitere Gefahr für die Badegäste darstellt.

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Trichinellen bei Wildschwein auf Usedom

Bei einem Wildschwein sind anlässlich der vorgeschriebenen Untersuchung im Landkreis Vorpommern-Greifswald Trichinellen festgestellt worden. Das teilt der Landkreis in einer Presseerklärung mit. Das 25 Kilo schwere, männliche Stück Schwarzwild war auf der Insel Usedom zur Strecke gekommen. “Mit trichinösem Fleisch können sich Menschen durch Verzehr infizieren und schwer erkranken. Deshalb ist bei Haus- und Wildschwein sowie bei Dachs und Nutria die Untersuchung auf Trichinellen rechtlich vorgeschrieben”, sagte Kreissprecher Achim Froitzheim. Seit 2005 würden in Vorpommern bei der Untersuchung auf Trichinellen beim Schwarzwild einzelne positive Befunde ermittelt.

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Aujeszkysche Krankheit beim Schwarzwild im Landkreis Celle

Schweinepest-Monitoring bringt serologischen Nachweis

Im Rahmen des Monitorings der Schweinepest bei Wildschweinen wurden im Bereich Hermannsburg Anfang August 2016 erneut bei zwei im Übrigen klinisch unauffälligen Überläufern serologisch Antikörper der Aujeszkysche Krankheit (AK) nachgewiesen. Eine vergleichbare Probe war bereits im Dezember 2014 im Gebiet Oberohe bei einer Überläuferbache positiv getestet worden. In allen Fällen handelte es sich um starke Tiere, die vor und nach dem Abschuss unauffällig waren.

Seit dem Frühherbst 2014 wurden in den Gebieten Faßberg, Unterlüß, Hermannsburg und Eschede aufgrund von Hinweisen auf die Wild- und Rinderseuche (Fachbegriff: Pasteurellose) zahlreiche Blutproben vom Schwarzwild genommen und an ihnen auch AK-Untersuchungen durchgeführt. Trotz umfangreicher Beprobung erfolgten im Zeitraum von fast zwei Jahren nur diese drei Nachweise ohne Anzeichen klinischer Symptome in der dortigen Schwarzwildpopulation. Das Amt für Veterinärangelegenheiten und Verbraucherschutz geht daher von Einzelfällen aus. Das Geschehen wird von den Amtsveterinären intensiv beobachtet. Die Jäger werden nach wie vor aufgefordert, auch weiterhin zahlreiche Blutproben von Schwarzwild aller Altersklassen einzusenden.

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Soest: Polizei greift Wildschwein vor Schnellrestaurant auf

Kurz nach Mitternacht meldete ein Zeuge am Mittwochmorgen ein junges Wildschwein auf dem Grünstreifen vor einem Schnellrestaurant am Overweg, heißt es in einer Polizeimeldung  aus Soest. Die Polizeibeamten trafen dort dann tatsächlich auf ein etwa sechs Monate altes und handzahmes Wildschwein, das sie kurzerhand auf den Namen Ilse tauften. Woher das junge Wildschwein stammte, und ob es unter Umständen aus der Küche des Schnellrestaurants geflüchtet war, konnte noch nicht ermittelt werden. Das Tier genoss sichtlich die Streicheleinheiten der Polizeibeamten und folgte diesen anschließend auf Schritt und Tritt. Allerdings weigerte es sich beharrlich in den Streifenwagen einzusteigen.

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