Schlagwort-Archive: Wildsau

Bayern: 13 verendete Wildschweine in Gehege

In einem Wildgehege im Veldensteiner Forst (Landkreis Bayreuth) sind 13 verendete Wildschweine aufgefunden worden. Zehn Frischlinge, ein Keiler und zwei Bachen lagen tot in dem Gehege, wie nordbayern.de berichtet. Zunächst wurde die Infektionskrankheit Actinobacillus pleuropneumoniae (APP) als Ursache vermutet, was sich jedoch nicht bestätigte. Befürchtungen, es könne sich um einen ASP-Ausbruch handeln, bestätigten sich glücklicherweise nicht: Wie eine Mitarbeiterin des zuständigen Veterinäramts gegenüber JAWINA bestätigte, kann sowohl die Klassische, als auch die Afrikanische Schweinepest (ASP) als Ursache ausgeschlossen werden – dann wären nämlich alle Sauen in dem Gehege betroffen gewesen. Die Kadaver der verendeten Tiere wurden zur Untersuchung in das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) verbracht. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Es gebe aber bereits einen Zwischenbefund, demzufolge es sich um eine bakterielle Infektion durch Pasteurellen handle. Welcher Typ von Pasteurellen solle noch genauer geklärt werden, so die von JAWINA befragte Veterinärin. Die betroffenen Tiere weisen im pathologischen Befunden charakteristische Lungenveränderungen auf.

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Sauen-Alarm in Augsburg

Gleich vier Mal musste die Augsburger Feuerwehr am Wochenende wegen Wildschwein-Alarm ausrücken: Am Samstag, gegen 9:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Augsburg zum Schäfflerbach/ Proviantbachstraße gerufen. In der dortigen Wehranlage schwammen, bzw. trieben mehrere Wildschweine. Die Muttersau und ihre 6 Sauen konnten nur noch tot aus der Wehranlage geborgen werden. Ein Jäger wurde zur Einsatzstelle gerufen. Die Wildschweine hatten sich so in der Wehranlage verkeilt, dass sie leider nur durch gezielte Schüsse von ihren Qualen befreit werden konnten.

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Jagen mit Dachsbracken: USE ENOUGH DOG!

“Loisl! Loisl!!! Apport!!!!! LOISL, DU ARSCHLOCH, APPORT HAB ICH GESAGT!!!!” Während Loisls Herr am Ufer des Wassergrabens zum HB-Männchen mutiert, Puls und Blutdruck auf beängstigende Werte steigen, setzt Dachsbrackenrüde Loisl mit der die Rasse auszeichnenden Gelassenheit seine zersetzende Tätigkeit fort. Unbeeindruckt von Geschrei und Gefuchtel, die ihm zugedachten unziemlichen Bemerkungen großmütig überhörend, schwimmt er auf die apportierenden Vorstehhunde zu und nimmt ihnen mit der Ruhe und Bestimmtheit, die ein überlegenes Selbstbewusstsein verleiht, die Enten aus dem Fang, um sie ans gegenüberliegende Ufer zurückzubringen. Dort versteckt er sie, sicher verwahrt vor dem Zugriff zwei- und vierbeiniger Jagdkonkurrenten, im dichtesten und dornigsten Gestrüpp.

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