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Wölfe reißen weiteres Stück Damwild im Wildpark Johannismühle

Nachdem bereits am vergangenen Samstag (JAWINA berichtete) ein Stück Damwild im Wildpark Johannismühle bei Baruth (Brandenburg, Landkreis Teltow-Flämin,) gerissen wurde, haben die Wölfe erneut zugeschlagen: Am gestrigen Donnerstag wurden Haupt und Knochen eines gerissenen Damtiers im Gehege gefunden. Wurde für den Riss vom Samstag eine einzelne läufige Wölfin verantwortlich gemacht, so waren diesmal drei Wölfe an dem Angriff beteiligt. Sie drangen auch an einer anderen Stelle in das Gelände des Wildparks ein, als die läufige Wölfin. Die Einfriedung des Wildparks soll jetzt verstärkt und mit einem Stromzaun versehen werden. Der Geschäftsführer des Wildparks erklärte Medien gegenüber, dass man dafür auf die Hilfe des Landes angewiesen sei. SE

Beitragsbild: Das am Samstag gerissene Stück Damwild. Quelle: Wildpark Johannismühle

Brandenburg: Wolfsriss im Wildpark

Im Wildpark Johannismühle bei Baruth (Landkreis Teltow-Fläming) ist am Samstag Morgen ein Stück Damwild von einem Wolf gerissen worden. Am Tag danach hielt sich der Wolf nach Aussage des Geschäftsführers des Wildparks, Julian Dorsch, noch zwischen dem inneren und äußeren Zaun des Parks auf. Obwohl für Menschen keine Gefahr bestehe, sei der Bereich für Besucher gesperrt worden, außerhalb sei im Außenzaun eine Öffnung angelegt worden, die dem Wolf das Entweichen erleichtern soll. Es soll sich bei dem Wolf um ein weibliches, läufiges Tier handeln: Darauf deuten Blutstropfen in der Fährte der Wölfin hin. Die Läufigkeit ist nach Ansicht von Dorsch auch der Grund dafür, dass sich die Wölfin in den Wildpark gewagt hat, der ja das Revier der dort gehaltenen Wölfe sei. Gegenüber JAWINA betonte Dorsch, dass “es nicht die Wölfe seien, die Probleme verursachen, sondern das Land Brandenburg, welches durch ein unzureichendes und nicht transparentes Wolfsmanagement fährt.” SE

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