Schlagwort-Archive: Wildfleisch

Test: Wildbret vom Jäger überzeugt

Für n-tv haben zwei Berliner Köche Wildbret von Wildschwein, Hirsch und Reh aus verschiedener Herkunft getestet. Beim Rothirsch musste der Brandenburger Hirschrücken zum Beispiel gegen Neuseeländer Gatterwild vom Discounter antreten. (Bei dem ja mal zu fragen wären, ob die Bezeichnung “Wild” tatsächlich legitim und gerechtfertigt ist, da “Wild” ja nicht nur bestimmte Tierarten, sondern vor allem auch eine bestimmte Lebensweise – nämlich als Wildtier – bezeichnet. “Wild” aus agrarindustrieller Gatterhaltung und vielleicht noch mit Gensoja gemästet ist eine üble Verbrauchertäuschung – auch wenn die Herkunft auf der Packung steht.) Die gute Nachricht: In allen drei Disziplinen setzt sich Wildbret vom Brandenburger Jäger klar und deutlich gegen seine – immerhin billigeren – Discounter-Konkurrenten durch. Sehenswert! SE

Beitragsbild: Wildbret im Test beim ntv-Ratgeber (Screenshot).

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

Verzehr von Wildbret stagniert

Fleisch von Wildschwein, Reh, Rot- und Damwild ist nach wie vor ein geschätztes Lebensmittel, meldet der DJV: Knapp 26.800 Tonnen Wildbret verspeisten die Deutschen im letzten Jagdjahr.

Saftiger Wildschweinschinken oder zarte Rehkeule stehen nicht nur zu Weihnachten hoch im Kurs. Nach einer aktuellen Hochrechnung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) wurden in der vergangenen Jagdsaison (1. April 2016 bis 31. März 2017) 26.800 Tonnen heimisches Wildbret zubereitet und gegessen. Das Fleisch vom Wildschwein mit 13.900 Tonnen ist nach wie vor am begehrtesten. Auch Reh erfreut sich mit 8.900 Tonnen großer Beliebtheit. Vom Rotwild wurden 2.700 Tonnen verzehrt, gefolgt vom Damwild mit 1300 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr bedeuten die aktuellen Zahlen jedoch einen leichten Rückgang beim Wildfleischverzehr. Insbesondere der Verzehr von Wildschweinfleisch sank trotz Vermarktungsoffensiven und tendenziell eher nachgebenden Preisen von 14.340 Tonnen im Jagdjahr 2015/16 auf 13.900 Tonnen im zurückliegenden Jagdjahr.

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DJV wirbt für Kampagne “Wild auf Wild”

Auf jagdverband.de gibt es ab sofort Wild-auf-Wild-Motive zum Herunterladen: verschiedene Internet-Banner und Füllanzeigen für Zeitungen und Zeitschriften machen Werbung für Wild aus der Region.

„Wie möchten Sie Ihr Fleisch?“ – „Wild!“ Der DJV stellt ab Mai 2017 auf seiner Webseite www.jagdverband.de moderne Werbeanzeigen zur Kampagne Wild auf Wild für Food-, Lifestyle- und Jagdpresse zur Verfügung. Diese werben mit verschiedenen Motiven und in unterschiedlichen Formaten für Wildfleisch aus der Region. Zudem gibt es für den Internetauftritt Werbebanner in mehreren Größen.

Insgesamt 13 verschiedene Varianten der Füllanzeige können Redaktionen herunterladen, um die Kampagne Wild auf Wild zu unterstützen: www.jagdverband.de/content/füllanzeigen. Die offenen Dateien lassen sich der individuellen Spaltengröße anpassen. Abweichende Bildformate stellt der DJV auf Anfrage zur Verfügung.

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Beginn der Jagd: Hochsaison für Feinschmecker

Seit Anfang Mai gibt es wieder frisches Wildfleisch direkt vom Jäger. Auf dem Grill oder in der Küche – Wildbret wird laut einer aktuellen DJV-Umfrage immer öfter zubereitet und gegessen.

Mit Picknick-Decke und Grillzange zieht es die Deutschen hinaus ins Grüne: Der Mai ist für viele Auftakt der Grillsaison. Und Jäger starten in die eigentliche Jagdsaison, in vielen Teilen Deutschlands dürfen jetzt Rehböcke, Dam- und Rothirsche gejagt werden. Wild ist ein kulinarischer Höhepunkt für ernährungsbewusste Grillfans: Die Tiere fressen im Frühling hauptsächlich junge, saftige Pflanzentriebe, was sich positiv auf den Geschmack auswirkt.

Wildbret liegt im Trend

Bei immer mehr Menschen steht Fleisch von wildlebenden Tieren auf dem Speiseplan. Laut repräsentativer Umfrage des Deutschen Jagdverbandes (DJV) haben mehr als 60 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr Wildbret gegessen oder sogar selbst zubereitet. Dies sind 12 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2008. Die Wertschätzung für Wildbret ist sogar noch höher: Acht von zehn Befragten schätzen Wildfleisch als gesundes und natürliches Lebensmittel.

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Vegetarische Weihnacht?

DJV empfiehlt Wildfleisch als “nachhaltige Alternative” – Interview mit Jasper Ahrens, Wildburger-Restaurant “Hirsch&Eber” in Berlin

Weihnachten mal vegetarisch – aus ethischen Gründen, um die Umwelt zu schonen und um nachhaltig zu sein? Jäger empfehlen stattdessen heimisches Wildfleisch: direkt aus der Region, ohne Zusatzstoffe sowie hochwertig in Qualität und Geschmack. Das sind Kriterien, mit denen sich ernährungsbewusste Menschen anfreunden können. Die gute Nachricht ist: Wildfleisch hat das ganze Jahr Saison. Die noch bessere Nachricht: Jetzt ist Hochsaison. Weil das immer mehr Verbraucher wissen, rät der Deutsche Jagdverband (DJV), sich den Weihnachtsbraten jetzt zu sichern. Etwa 24.400 Tonnen heimisches Wildbret von Wildschwein, Hirsch und Reh haben die Deutschen in der Jagdsaison 2014/2015 verspeist (1. April 2014 bis 31. März 2015). Mit 12.300 Tonnen ist Fleisch vom Wildschwein am begehrtesten. Dazu kamen 395.000 Wildenten, 114.000 Fasanen, mehr als 236.000 Hasen und 241.000 Wildkaninchen, die ebenfalls auf dem Teller landeten. Das geht aus einer aktuellen DJV-Statistik hervor.

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WWF: Daumen hoch für heimisches Wildbret

WWF bewertet Wildfleisch als empfehlenswert

Der WWF hat einen Ratgeber zur Orientierung an der Fleischtheke vorgelegt. Produktionsmethoden, Labels und Warenklassen wurden für die WWF-Empfehlungen durchleuchtet und nach einem einfachen Ampelsystem bewertet. Als insgesamt empfehlenswert wurden Bio- oder Neuland-Produkte, Weide- und Wildfleisch eingestuft. Konventionell produzierte Fleisch- und Wurstwaren hätten enorme negative ökologische Auswirkungen. Wildfleisch aus nachhaltiger, regulierter Jagd sei hingegen mit kaum negativen, ökologischen Auswirkungen verbunden. Weiterlesen

Wildbret – dry aged

Dry aged beef – also über mehrere Wochen trocken gereiftes Rindfleisch erfreut sich in Deutschland wachsender Beliebtheit, Gourmets zahlen dreistellige Beträge für das Kilo. Durch die Trockenreife, also das Abhängen am Knochen, wird das Fleisch nicht nur zarter, auch der Fleischgeschmack wird intensiver. Oft ist zu hören, dass sich nur Rindfleisch für das dry aging eigne, Wildbret hingegen ungeeignet sei – wir haben es ausprobiert.

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