Schlagwort-Archive: Wildbrethygiene

Vakuumieren: Tisch oder Kammer?

Sein Wild zu vakuumieren, gehört für viele Jäger heute zum Standard. Meist geschieht das mit Tischgeräten, weil professionelle Kammervakuumierer unbezahlbar sind – oder?

Ein Beitrag von Frank Martini

Für ein Kammergerät der Einsteigerklasse sind regelmäßig Preise im deutlich vierstelligen Bereich fällig. Bei den Tischvakuumierern bewegt man sich damit hingegen in der absoluten Oberliga. Mehr als 1.000 Euro unverbindliche Preisempfehlung – dafür bekommt man bspw. die deutschen Flaggschiffe wie Landigs LAVA V.500, die Spitzengeräte von Ewald Mark oder von Bartscher. Bei denen viele Jäger, für deren Strecken ein Kammergerät durchaus Sinn machen würde, gern zugreifen. Denn wer bei seiner Jagdausrüstung schon mal am falschen Ende gespart hat, weiß: zu billig gekauft ist am Ende teuer! Da hat uns ein Angebot des Hagenbrunner Maschinenlieferanten Rotek verwundert die Augen reiben lassen: Ein Kammervakuumierer, und nicht mal ein besonders kleiner, für weniger als 1.000 Euro!  Wenn so ein Profiteil also zum Preis eines Tischgerätes im oberen Segment angeboten wird, kann der etwas taugen? Wir wollten es wissen und haben uns den Rotek PM-VC-400-T bestellt. Es ist das kleinere von zwei Modellen, das mit nur etwa einem halben Meter Bauhöhe bei geschlossenem Deckel an der Unterseite über Gummifüße für das Aufstellen auf einer Arbeitsfläche ausgelegt ist. Erst das größere Modell ist als Säule auf Rollen ausgeführt. Die Edelstahlkammer des kleineren Geräts misst in der Tiefe 41,5 cm und ist in der Mulde am Kammerboden 22,5 cm breit, zwischen den beiden (!) Schweißbalken liegt die Breite bei knapp 32 cm. Der Abstand zwischen Kammerboden und Schweißhöhe liegt bei neun Zentimetern, die Kammerhöhe bis zur Deckelwölbung misst 15 cm. Mit diesem Volumen liegt das Rotek-Gerät bereits oberhalb der Einsteigerklasse dieser Bauart.

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Neue DJV-Videoserie: Wildbrethygiene in der Praxis

Der DJV veröffentlicht eine 12-teilige Videoserie auf www.wild-auf-wild.de. Diese kann ab sofort kostenfrei und hochauflösend heruntergeladen werden.

Ab sofort bietet der DJV eine 12-teilige Videoserie zu Wildbrethygiene kostenfrei zum Herunterladen an (www.wild-auf-wild.de/lehrvideos). Fachleute geben praktische Tipps zum Aufbrechen, Abschwarten oder Zerwirken von Schwarz- und Rehwild. Zudem werden die bedenklichen Merkmale bei Rehen und Wildschweinen anschaulich erläutert. Die Videoserie eignet sich für die Aus- und Weiterbildung von Jägern. Die einzelnen Videos sind hochauflösend und können auch auf Großbildschirmen gezeigt werden. Auf seinem YouTube- und Facebook-Kanal hat der DJV schon neun Videos veröffentlicht, die innerhalb von knapp vier Monaten bereits 300.000 mal aufgerufen wurden.

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DJV startet Videoserie über Wildbrethygiene

Vom Schuss bis zum küchenfertigen Lebensmittel – der Deutsche Jagdverband (DJV) veröffentlicht eine Videoserie zur Wildbrethygiene in der Praxis. Fachleute geben Tipps zum korrekten Umgang mit dem Lebensmittel Wild. Das erste Video widmet sich bedenklichen Merkmalen beim Schwarzwild.

In der neuen Videoserie des Deutsche Jagdverbandes „Wildbrethygiene in der Praxis“ erklären Experten wie Amtstierarzt Dr. Thomas Stegmanns oder Wildmeister Christoph Hildebrandt, worauf es ankommt. Den Auftakt macht ein Video zu den bedenklichen Merkmalen beim Wildschwein. Vor dem Hintergrund der nahenden Afrikanischen Schweinepest werden die Symptome ausführlich erläutert. Es folgt in Kürze ein Video zu bedenklichen Merkmalen beim Rehwild. Aus der Deckeschlagen von Rehwild, Abschwarten von Schwarzwild sind ebenso Inhalte weiterer Videos wie das Zerwirken und Portionieren des küchenfertigen Lebensmittels Wildbret.

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Geniale Griffhaken

Wir bei Jawina freuen uns immer, wenn wir mal ein richtig gutes neues Produkt vorstellen können. Wie etwa die genialen Griffhaken von WaWi_Jagdartikel: Die Idee ist so simpel und naheliegend, dass man sich fragt, warum da vorher noch keiner drauf gekommen ist. Drauf gekommen ist Willibald Wackerl aus Todtenweis im tiefsten Bayern. Er hat sich nämlich – so wie schätzungsweise 99 Prozent aller Jawina-Leser auch – oft genug die Finger an den S-Haken eingeklemmt bei dem Versuch, ein schweres Stück Wild zum Aufbrechen oder Abhängen in der Kühlkammer aufzuhängen.

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Geniale Griffhaken. Bild: Hersteller

Abhilfe schafft der anatomische Handgriff: Der verhindert nicht nur gequetschte Finger, sondern erleichtert auch das Handling.Insbesondere, wenn zwei Haken zur Anwendung kommen, lässt sich ein schweres Stück viel besser heben, als an Lauf oder Teller bzw. Lauscher. “Oft ist es so, dass man es mit den Griffhaken gerade noch alleine schafft, ein Stück aufzuhängen, dass man allein nicht gepackt hätte”, weiß Willibald Wackerl.

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Butt Out 2: Weidlochauslöser im Test

“Wir werden dann mal einen kleinen rektalen Eingriff durchführen”, näselt Oberförster Zander in seinem schönsten Tuntenimitationstonfall. Dann entschließt er sich aber doch, das farbenfrohe Spezialwerkzeug lieber einer unerschrockenen Kollegin zu überlassen. Es erwies sich als überaus schwierig, unter den sonst doch so kooperativen Jawina-Lesern Tester für den Weidlochauslöser “Butt Out 2” zu gewinnen: Die für dessen Gebrauch erforderlich Einführung ins Weidloch des Beutetiers scheint hochgradig tabuisiert zu sein – und entsprechende Ekelreaktionen auszulösen. Ein Befund, der vermutlich bereits hinreicht, um dem ganz in Signalorange gehaltenen Kunststoffkonstrukt keine große Zukunft zu prognostizieren…

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