Schlagwort-Archive: Wiesenvögel

Niedersächsische Wolfsverordnung: “Wir werden weder Hochwasserschutz noch Wiesenvögel dem Wolf opfern”

+++ Brandenburg: Polizei schnappt aggressive Wilderer +++ 

Nach der jüngsten Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes hat das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Bauen, Energie und Klimaschutz eine Verordnung für den Umgang mit Problemwölfen in Niedersachsen vorgelegt. Der Entwurf sei in die Ressortabstimmung gegangen und er hoffe, auch die Verbände möglichst schnell beteiligen zu können, sagte Umweltminister Olaf Lies am (heutigen) Dienstag im Niedersächsische Landtag. „Ich wünsche mir jetzt – trotz unterschiedlicher Meinungen hier im Hause und teilweise unerträglichen Konflikten, die draußen ausgetragen werden rund um den Wolf – eine sachliche Auseinandersetzung mit der Botschaft: Es geht um darum, die Art Wolf zu schützen, nicht jedes Individuum. Wir wollen eine Lösung finden, wie Weidetierhaltung und der Schutz des Wolfes möglich ist. Wir können aber nicht das ganze Land einzäunen oder jedes Tier in den Stall sperren”, so Lies.

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Niedersachsen: Newsletter des LIFE-Projekts „Wiesenvögel” erschienen

+++ NRW: Wilde Verfolgungsjagd – Wilderer flüchten mit Rotwild auf Ladefläche von Pick-Up +++ Niedersachsen: Wolfsriss im Vorgarten? +++ Baden-Württemberg: Reh mit Drahtschlinge gewildert +++ Sachsen: Erneut Wolf in Dresden gesichtet +++ Baden-Württemberg: Fuchsräude im Landkreis Rottweil +++ Bayern: Wilderei – Rehe angeschossen und liegen gelassen +++ Bayern: Streit zwischen Jäger und Hundehalter eskaliert +++ Sachsen: ASP-Schutzzaun an der Grenze zu Polen +++ 

Klimafolgen für den Kiebitz, Rekordflug einer Uferschnepfe ins Überwinterungsgebiet, Projektmeldungen – in seinem aktuellen Newsletter berichtet das LIFE-Projekt „Wiesenvögel” über seine Arbeit im Jahr 2019. Der Newsletter kann unter https://www.wiesenvoegel-life.de/newsletter/newsletter-20191/ heruntergeladen werden. Mehr Informationen zum LIFE-Projekt finden Interessierte unter www.wiesenvoegel-life.de .

Niedersachsen ist das wichtigste „Wiesenvogelland” Deutschlands. Hier brüten hohe Anteile der gesamtdeutschen Brutbestände von beispielsweise Uferschnepfe, Kiebitz, Brachvogel, Rotschenkel, Bekassine und Wachtelkönig. Daher hat Niedersachsen auch eine besondere Verantwortung für deren Schutz, nicht nur im Bundesland und in Deutschland, sondern auch europaweit. Dies gilt besonders für die Uferschnepfe. Die westliche Population hat in Europa nur ein sehr kleines Brutverbreitungsgebiet. In den Niederlanden und im westlichen Niedersachsen befinden sich zusammen über 90 Prozent aller Brutpaare dieser Population.

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Jäger und Naturschützer gemeinsam für den Artenschutz

 DJV-Interview mit Projektleiter Marcus Henke, Vizepräsident der Landesjägerschaft Bremen e.V

In unserer Kulturlandschaft haben es Wiesenvögel und Niederwild schwer. Eine intensive Landnutzung und zusätzliche Verluste durch Fressfeinde führen in vielen Regionen Deutschlands zu dramatischen Bestandsrückgängen. Diese Erfahrung machten auch Jäger und Naturschützer im Bremer Blockland, einem bedeutenden EU-Vogelschutzgebiet mit seltenen Wiesenvogelarten. Die Landesjägerschaft Bremen initiierte ein Schutzprojekt in enger Abstimmung mit dem Gelege- und Kükenschutzaktivitäten des Bremer BUND. Durch ein Monitoring mit Wildkameras wurde der zunehmend negative Effekt von Beutegreifern bestätigt, allen voran des Fuchses. 2014 starteten eng verwoben ein Fangjagd-Projekt der Landesjägerschaft Bremen und ein Monitoring-Projekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

Zu ersten Ergebnissen und weiteren Planungen befragte der DJV den Projektleiter des LJB-Fangjagdprojektes Marcus Henke, Vizepräsident der Landesjägerschaft Bremen.

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