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Bauernbund: “Grosse Teile Brandenburgs müssen wolfsfreie Zone werden”

“Widerstand gegen Wolf organisieren”

Nach einem Jahr ergebnisloser Zusammenarbeit mit der Landesregierung sieht der Bauernbund Brandenburg, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, keine Chance mehr, zum Thema Wolf einen Kompromiss zu finden. “Das Wolfsmonitoring ist fehlerhaft, die Wolfsverordnung ist wirkungslos, das Wolfsmanagement ist gescheitert”, sagte Bauernbund-Präsident Marco Hintze bei einem Pressegespräch auf seinem Hof in Krielow, Landkreis Potsdam-Mittelmark. Der Bauernbund werde statt dessen den Widerstand der Landbevölkerung gegen den Wolf organisieren, kündigte Hintze an und forderte, große Teile Brandenburgs zur wolfsfreien Zone zu machen: “Überall, wo Menschen und Weidetiere sind, müssen Wölfe konsequent gejagt werden.”

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Online-Widerstand gegen den Wolf

Im Internet formiere sich Widerstand gegen die massive Ausbreitung der Wölfe in Deutschland und die oftmals ungeklärten Entschädigungsfragen für Tierhalter, meldet das Online-Portal topagrar.com. Zudem seien viele Bürger angesichts vermehrt auftretender Wölfe, die keine Scheu zeigen, besorgt, ob die persönliche Sicherheit noch gegeben ist. Gleich zwei Petitionen sind auf der Plattform open Petition gestartet worden, die sich gegen die ungebremste Ausbreitung des Wolfs in Deutschland wenden: Auf der Seite der Petition “Bekenntnis gegen den Wolf” (Beitragsbild) heißt es: “Mit dieser Petition soll die Möglichkeit gegeben werden, sich gegen die landläufige Meinung zu stellen, die beinhaltet, dass sich der Wolf in unserer Kulturlandschaft weiterhin ungehindert ausbreiten soll. Der Initiator möchte auf gar keinen Fall in Konkurrenz zu den, von ihm sehr geschätzten, Zentralverbänden der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden sowie den Landvolkverbänden treten. Angesprochen werden sollen insbesondere die ca. 4,5 Millionen Landbesitzer der Bundesrepublik Deutschland, die ca. 362.000 Jäger, die Menschen des ländlichen Raumes aber auch die Stadtbevölkerung. Diese Petition wird vom Ersteller verfasst, weil er später nicht dem Vorwurf ausgesetzt sein will, dass er es wider besseren Wissens unterlassen hat, tätig zu werden. Ein Großteil der Jägerschaft verharrt in einer abwartenden Haltung. Sie wollen sich vermutlich dann „einklinken“, wenn etwas ganz „Schlimmes“ passiert ist.”

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