Schlagwort-Archive: Wetteraukreis

Hessen: Hasenpest im Wetteraukreis

Krankheit auf Menschen übertragbar – “Jäger und Waldarbeiter besonders gefährdet”

„Bei zwei Feldhasen aus dem Raum Nidda wurde die Hasenpest nachgewiesen. Wir bitten die Wetterauerinnen und Wetterauer deshalb um besondere Vorsicht“,  empfiehlt Landrat Arnold nach einer labortechnischen Untersuchung der Kadaver durch ein Landeslabor in einer aktuellen Pressemitteilung des Wetteraukreises. Die aufgrund ihrer Symptome landläufig als Hasenpest bezeichnete Krankheit Tularämie ist ansteckend und verläuft bei freilaufenden Nagetieren sowie Kaninchen und Hasen meist tödlich. Ausgelöst wird sie durch ein Bakterium, das durch Zecken, Läuse, Flöhe oder Stechfliegen auf die Nagetiere übertragen wird. Zwei bis drei Tage nach einer Infektion zeigen die Tiere Anzeichen von Schwäche, Apathie (bis zum Ausbleiben von Fluchtverhalten), Fieber und gesteigerte Atemfrequenz,  Lymphknoten und Milz sind vergrößert. Innerhalb von vier bis dreizehn Tagen verenden die meisten Tiere. Chronisch verlaufende Infektionen enden nach 14 bis 60 Tagen tödlich. Hunde sind gegenüber dem Erreger nach derzeitiger Erkenntnis weitgehend resistent.

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Hessen: “Ideologisch geprägte Vorurteile und unerträgliche Ächtung der Heger und Pfleger”

Der hessische Landrat im Joachim Arnold (SPD) warnt vor den Auswirkungen eines “ideologisch geprägten” Jagdgesetzes: Dies führe zu “einer Entmündigung, zu einem Wegfall eigenverantwortlichen Handels und zu einer weiteren unnötigen Bürokratisierung.” Außerdem “gefährde die geplante neue Jagdverordnung gefährdet die gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Wetterauer Jägerschaft, Naturschutz und Landwirtschaft. Arnold forderte die hessische Landesregierung auf, zentrale Inhalte der neuen Verordnung zu überdenken und die Befürchtungen sehr ernst zu nehmen.

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