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Niedersachsen: Wildkatze im Wendland nachgewiesen

+++ SPD-Innenminister wollen Waffenrecht weiter verschärfen +++ Wolfsnachwuchs im tschechisch-polnischen Grenzgebiet +++ Brandenburg: Wolf bei Liebenwalde überfahren +++

Die diesjährige Erfassung der Wildkatze hat bestätigt, dass sich die Art weiter in Niedersachsen ausgebreitet hat. Durch eine großflächige Wildkatzenerfassung konnte der Naturschutzverein BUND gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bereits in den vergangenen zwei Jahren zeigen, dass sich die scheue Katze immer neue Lebensräume in Niedersachsen zurückerobert. Unterstützt durch die Niedersächsischen Landesforsten, die Klosterforst sowie weitere Naturschutzverbände untersuchten Natur­schützer*innen in 2019 mit Hilfe von 83 Lockstöcken ausgewählte Wälder in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Celle und der Region Hannover sowie im nördlichen Teil des Teutoburger Walds im Raum Dissen südlich von Osnabrück.

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IZW bestätigt Verdacht des Wolfsbüros: Wolf illegal getötet

Der im Wendland tot aufgefundene Wolf wurde erschossen

Der am 6. April an der B493 zwischen Kapern und Gartow tot aufgefundene Wolf (JAWINA berichtete) wurde erschossen. Das ergaben die forensischen Untersuchungen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin, wie das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) berichtet. In dem Kadaver des toten Rüden wurde ein Teilmantelgeschoss gefunden. Der Todeszeitpunkt lag vermutlich etwa eine Woche vor dem Fund des Kadavers. Die Untersuchungen ergaben außerdem, dass es sich bei dem Wolf nicht um ein ausgewachsenes Tier handelt, wie zunächst vermutet, sondern um ein Jungtier. Wie bereits berichtet, ermittelt in diesem Fall das Polizeikommissariat Lüchow.

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