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Mecklenburg-Vorpommern: Islandpferd nicht an Schussverletzung verendet

Ein Mitte November auf einer Weide bei Nostorf (Landkreis Ludwigslust-Parchim) entdecktes totes Pferd (JAWINA berichtete) ist entgegen erster Annahmen der Ermittlungsbeamten nicht an einer Schussverletzung verendet. Das teilt die Polizei mit. Nach einem Zwischenergebnis der Obduktion starb das Tier vermutlich an einer Erkrankung. Die an dem Kadaver entdeckte Verletzung, die augenscheinlich einer Schussverletzung ähnelt, wurde vermutlich von Vögeln verursacht. Gleichfalls haben die Ermittlungen ergeben, dass eine durch Zeugenaussagen beschriebene Drückjagd zum fraglichen Zeitpunkt nicht in dem Bereich stattgefunden hat. Die Polizei war zunächst aufgrund der Gesamtumstände vom Verdacht einer Straftat ausgegangen und hat entsprechende Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Nunmehr liegen nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Hinweise auf eine Straftat vor. Die Ermittlungen dauern bis zum endgültigen Ergebnis der Obduktion noch an. PM Pol. Präs. Rostock

Beitragspferd: Islandpferd im Rennmodus. Foto: SE

Mecklenburg-Vorpommern: Totes Pferd auf Weide entdeckt

“Augenscheinlich Schussverletzung” – Polizei prüft Zusammenhang mit Drückjagd

Auf einer Weide der Gemeinde Nostorf (bei Boizenburg, Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist am Sonntag ein totes Pferd entdeckt worden. Augenscheinlich ist das Islandpony an einer Schussverletzung verendet. Bisherigen Erkenntnissen zufolge ereignete sich der Vorfall wahrscheinlich schon mehreren Tagen, blieb jedoch bis zum Sonntagnachmittag unentdeckt. Die anderen 17 Pferde auf der betreffenden Weide blieben unbeschadet. Eine Sektion des Tieres soll nun die genauen Todesumstände klären. Zudem prüft die Polizei, ob der Vorfall in Zusammenhang mit einer Drückjagd stehen könnte, die Zeugenaussagen zufolge vor mehreren Tagen in dem betreffenden Bereich stattgefunden haben soll. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Hinweise zu diesem Vorfall nimmt die Polizei in Boizenburg (Tel. 038847/ 6060) entgegen. PM

Beitragsbild: Islandpferde – Stute mit Fohlen auf der Weide. Foto: SE

Informationspflicht bei Treibjagd: Schüsse sind “waldtypisches Geräusch”

Der Veranstalter einer Treibjagd muss die Eigentümer und Pächter der nahe zum Jagdgebiet gelegenen Grundstücke nicht ohne Anlaß über die bevorstehende Jagd unterrichten. Das hat der 9. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm am 15. Januar 2013 entschieden und damit die klageabweisende, erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Münster bestätigt.

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