Schlagwort-Archive: Washingtoner Artenschutzabkommen

Hessische Wolfsfreunde zeigen Thüringer Umweltministerin an

+++ Sachsen-Anhalt testet akustische Wildwarner +++ Brandenburg: Elch-Managementplan soll überarbeitet werden +++

Ein Verein aus Hessen soll wegen des Abschusses von Wolfs-Hybriden (JAWINA berichtete) Anzeige gegen die thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) erstattet haben. Das berichtet das Online-Portal inSüdthüringen.de. Auch gegen diejenigen, die die Abschüsse vorgenommen haben, sei Anzeige erstattet worden. Dem Bericht zufolge beruft sich der Verein “Wolfsschutz Deutschland” auf das Washingtoner Artenschutzabkommen, durch das Wolfsmischlinge den selben Schutzstatus wie reinrassige Wölfe genießen würden. Die Vereinsvorsitzende erklärte laut inSüdthüringen.de, man sei “erstaunt und enttäuscht über das Ausmaß der Empathielosigkeit, an der auch Ministerin Siegesmund zu leiden” scheine. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags auf inSüdthüringen.de (Screenshot)

Thüringen: Im Auge des Shitstorms

Weil er – völlig legal – in Botswana einen Elefanten schoss, ist ein Abteilungsleiter im Thüringer Umweltministerium von einer so erwartbaren wie unreflektierten Empörungswelle überspült worden. Kommentarschreiber fordern unter dem Beifall der Mitforisten, den Beamten wahlweise “abzuknallen” oder den Löwen zum Fraß vorzuwerfen, Petitionen mahnen berufliche Konsequenzen an (mindestens!), und die Hohenpriester der multimedialen Empörungsmaschinerie – grüne und linke Politiker – grölen mit Volkes Stimme im Entrüstungschor (der immer ungenierter altbekannte Motive wie “Hängt ihn auf!” und “Tod den Andersdenkenden!” anklingen lässt) und verlangen die Entlassung des “unzumutbaren” Beamten.

Bezeichnenderweise sind es nicht die selbsternannten “Qualitätsmedien” und schon gar nicht die zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunker, die den hochkochenden Volkszorn mit Vernunft und Mäßigung abzukühlen und der Hysterie und selbstgerechten Empörung mit Argumenten beizukommen trachten: Sondern ein Gastautor auf der Internetseite “Die Achse des Guten”, die von einem Zusammenschluss unabhängig denkender Journalisten und Schriftsteller betrieben wird. In seinem brillanten Beitrag “Elefanten-Krawall in Thüringen” stellt Gunnar Dieling klar, dass legale Elefantenjagd weder gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen, noch gegen den Artenschutz verstößt. Und erinnert daran, dass das Konzept “Schutz durch Nutzung” nicht nur in Afrika weitaus besser funktioniert, als das konkurrierende Modell des Käseglocken-Naturschutzes.

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3. März ist World Wildlife Day

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 3. März zum World Wildlife Day (Welt-Wildtier-Tag) erklärt. Damit solle auf den hohen Wert seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten hingewiesen werden, heißt es in einer Presseerklärung der UN. Der dritte März wurde als Datum gewählt, weil die Erstunterzeichnung des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) am 3. März 1973 stattfand. Der World Wildlife Day erinnere uns daran, wie wichtig es sei, Wilderei und illegalen Handel mit Wildtierprodukten zu bekämpfen, erklärte CITES-Generalsekretär John Scanlon.

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