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Bayern: Drückjagd wegen uneinsichtiger Wanderer abgebrochen

Bei Niedermirsberg (Landkreis Forchheim) ist am vergangenen Samstag eine Drückjagd aus Sicherheitsgründen abgesagt worden, weil uneinsichtige Wanderer Warnschilder ignoriert und durchs Treiben gelaufen waren. Nach Angaben der Jäger, die die Drückjagd mit großer Sorgfalt und Mühe geplant hatten, waren alle Wege ins das Jagdgebiet gut sichtbar gesperrt. Die Wanderer behaupteten indes, keine Warnschilder gesehen zu haben. Es habe keiner übersehen können, dass man da nicht rein darf, klagte ein Jäger gegenüber nordbayern.de. Weil zudem Nebel die Sicht behinderte, entschied der Jagdleiter, die laufende Jagd abzubrechen. Die Polizei wurde informiert, die Wanderer wurden ausfindig gemacht und verwarnt. red.

Beitragsbild: Jäger auf Drückjagdbock (Archivbild). Foto: SE

Beginn der Drückjagdsaison

Herbstzeit ist Erntezeit: Nicht nur Pilzsammler sind in dieser Zeit im Wald unterwegs, sondern auch Jäger. Die Hauptjagdsaison hat begonnen. Der Deutsche Jagdverband bittet Waldbesucher, auf Warnschilder zu achten.

In der Hauptjagdsaison von Oktober bis Januar erlegen Jäger einen Großteil der Rehe, Hirsche und Wildschweine. Damit sollen Schäden in Wald und Feld reduziert werden. “Die Bewegungsjagden im Herbst ermöglichen einen effektiven Eingriff in den Wildbestand und tragen maßgeblich zur Erfüllung des Abschussplanes bei. Doch Sicherheit geht vor, Personen oder Nutztiere dürfen auf keinen Fall gefährdet werden”, sagt Hans-Heinrich Jordan, Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbands (DJV). Die großräumigen Drückjagden können mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Reiter, Jogger und Spaziergänger sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Warnschilder und Absperrbänder unbedingt beachten und das Jagdgebiet meiden.

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