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Niedersachsen: Bundespolizist meldet aggressive Wolfsannäherung bei Walsrode

In einem am 20.11. zum Beitrag “Mecklenburg-Vorpommern: Zwei neue Wolfsrudel – Backhaus stellt Wolfsmanagement vor” veröffentlichten Kommentar schreibt JAWINA-Leser brackenfreund: “Heute wurde bekannt, dass einem Kollegen der Bundespolizei am 07.11.18, gegen 08:00 Uhr morgens, nördlich von Walsrode ein Wolf begegnet ist. Die Begegnung fand auf dem Waldweg entlang der Bahnstrecke Walsrode – Bad Fallingbostel in Richtung Sandkuhle statt. Der Wolf kam unmittelbar vor ihm aus dem Gebüsch am Waldrand und stellte sich ihm aggressiv entgegen und näherte sich ihm weiter. Der Kollege konnte das Tier mit einem Fußtritt vertreiben und ist unverletzt geblieben.

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Walsrode: Echtheit des Wolfsfotos bestätigt

Pfefferspray für Kindergärten?

Die Echtheit des Fotos, das einen Wolf in der Walsroder Innenstadt zeigt (JAWINA berichtete), ist bestätigt worden. Wie die Walsroder Zeitung berichtet, hat ein 22 Jahre alter Pizzabote das Bild am 16. Januar um 21.13 bei einer Fahrt mit dem Auslieferungswagen aufgenommen und die Originalaufnahme der Redaktion zur Überprüfung vorgelegt. Es bestehe kein Zweifel an der Echtheit. Dass es sich bei dem abgebildeten Tier “mit ziemlicher Sicherheit” um einen Wolf handle. wurde indes vom zuständigen Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding, gegenüber dem NDR bestätigt. Dieser berichtet auch, dass der Gemeindebürgermeister von Bomlitz bei Walsrode den Kindergärten der Gemeinde angeboten hat, sie im Fall erneuter Wolfssichtungen mit Pfefferspray auszustatten… SE

Beitragsbild: Pfefferspray. Foto: SE

Niedersachsen: Wolf spaziert durch Walsrode…

Update: … und ein anderer durch Winsen

Seit einigen Tagen häufen sich Meldungen von Wolfssichtungen und -begegnungen in und um Walsrode. So berichtete die Walsroder Zeitung (WZ), dass eine Hundebesitzerin bei einem Spaziergang mit ihrem Hund in Borg-Cordingen, wenige Kilometer von Walsrode entfernt, von einem Wolf angeknurrt worden sei. Tags zuvor hatte bereits ein Autofahrer einen Wolf gesehen und gefilmt, außerdem war der Wolf zwei Frauen mit ihren Hunden begegnet. Dieser habe, so die WZ, auch keine Anstalten gemacht, zurückzuweichen, als die beiden Frauen ihrerseits den Rückweg antraten. Er sei ihnen, “im Gegenteil”, in geduckter Haltung rund 50 Meter gefolgt.

Jetzt soll ein Wolf auf einer großen Kreuzung mitten in Walsrode fotografiert worden sein. Das Onlineportal sfaprofil.de hat ein entsprechendes Foto veröffentlicht und einen Bericht zum Thema angekündigt.

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Der nächste Wolfs-Fake

Update 22.02.: Walsroder Förster genervt, weil ihm Wolfsvideo zugeschrieben wird

Das unten beschriebene Wolfs-Fake ist mittlerweile in einer präzisierten Version unterwegs: Demnach soll das Video von einem Förster aus der Gegend von Walsrode stammen. JAWINA hat den Mann angerufen: Er ist schwer genervt, weil seit gestern sein Telefon “hundert Mal”, geklingelt habe, sein E-Mail-Posteingang überquillt und das Fax-Gerät heißläuft. “Ja, guten Tag, ich bin auch Jäger, mein Beileid, nun erzählen Sie doch mal – so geht das schon den ganzen Tag!”, stöhnt der Förster. Dabei sähe doch jeder auf den ersten Blick, dass das Video nie und nimmer in der Lüneburger Heide aufgenommen worden sein könne… Er habe das Video wie so viele andere über Whatsapp erhalten und an ein paar befreundete Jäger weitergeleitet – was man sich aber offenbar auch schon gut überlegen müsse… Wohl wahr. SE

Am Wochenende kursierte eine weitere Falschmeldung über Wölfe in Deutschland, nachdem sich die Aufregung über in den Sozialmedien verbreitete Berichte, derzufolge Wölfe einen Jäger in Polen getötet haben sollten (JAWINA berichtete), gerade gelegt hatte. Der neuen Fake-Meldung war ein Video beigefügt, dass von Videokamera (einer sogenannten Action-Cam) aufgenommen wurde, die an der Halsung eines Stöberhunds befestigt war. Das offensichtlich bearbeitete Video (Zeitlupensequenz) zeigte einen Wolfsangriff auf mindestens einen weiteren Hund. Dem Begleittext zufolge soll das Video auf einer Drückjagd im Postleitzahlbereich 29664 aufgenommen worden, es habe sich um eine “Treibjagd” mit fünf Hunden gehandelt, von denen vier infolge von Angriffen durch Wölfe getötet worden sein sollten. Massive Zweifel waren von Anfang an angebracht: 29664 steht für die niedersächsische Stadt Walsrode in der Lüneburger Heide. Weder die auf dem Video zu sehende Mittelgebirgslage, noch die Wetterbedingungen passten zur angeblichen geografischen Lage, von dem Vorfall hätte man bestimmt auch auf andere Weise gehört, überdies erschien es fraglich, ob Mitte Februar in der Lüneburger Heide noch “Treibjagden” stattfanden. Ausrüstung der Hunde, Vegetation und Wetter scheinen weit eher nach Skandinavien zu passen.

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