Schlagwort-Archive: Wallonie

Belgien: Verhaftungen und Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit ASP-Ausbruch

Belgische Medien, zum Beispiel die Zeitung L’Avenir, berichten, dass es im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Festnahmen gegeben hat. Zunächst wurde bekannt, dass ein 60-jähriger Beamte der wallonischen Wald- und Forstbehörde (Département de Nature et des Forêts, DNF) vor seinem Haus in Bueznol verhaftet wurde. Der Öffentliche Dienst der Wallonie (Service Public de Wallonie, SPW) bestätigte, dass der Mann nicht an seinem Arbeitsplatz erscheinen konnte, weil er von der Justiz vernommen werde. Die Staatsanwaltschaft teilte dann mit, dass am gestrigen Mittwoch vier Personen verhaftet wurden, um vor den Justizbehörden auszusagen. Außerdem seien Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass für alle Festgenommenen die Unschuldsvermutung gelte.

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Belgien plant ASP-Schutzzaun

Der Landwirtschaftsminister der belgischen Region Wallonie, René Collin, hat auf einer Pressekonferenz erklärt, dass sein Ministerium eine Million Euro für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bereitstellen wird. Vor gut einer Woche waren mehrere verendete, mit dem ASP-Virus infizierte Wildschweine in der Region gefunden worden (JAWINA berichtete). Das Geld soll auch für den Bau eines Schutzzauns verwendet werden, um die infizierten Wildschweine vom Verlassen des Infektionsgebiets abzuhalten. Zunächst müsse es jedoch darum gehen, so Collin, das Infektionsgebiet weiter einzugrenzen. Um die Fundstellen der verendeten Sauen ist ein 63.000 Hektar großes Risikogebiet festgelegt worden, in dem ein Jagd- und weitgehendes Betretungsverbot gilt. Dieses Areal ist viel zu groß, um es einzuzäunen.

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