Schlagwort-Archive: Wald-Wild-Konflikt

“Böse Pflanzenfresser” – LJV gegen Zwei-Klassen-Tierschutz

Trotz des heftigen Protestes der Jägerschaft hält das Umweltministerium in Rheinland-Pfalz bislang am Plan fest, die Schonzeit für Rot-, Dam- und Muffelwild außerhalb ihrer Wildtierghettos abzuschaffen. In einer aktuellen Pressemitteilung kritisiert der LJV, dass das Umweltministerium “vor dem Hintergrund eines ökonomischen Schadenspotentials offensichtlich Wildarten in gut und böse” unterscheide. Vor allem unter diesem Aspekt kritisiert Kurt Alexander Michael, Präsident des LJV Rheinland-Pfalz e.V. (LJV), auf dem Landesjägertag am 26. April 2013 in Boppard die geplante Landesjagdverordnung aus dem Mainzer Ministerium.

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Wald und Wild: Wildproblematik übersteuert

Radikale Reduktion des Schalenwilds gilt als Vorbedingung für den ökologischen Waldumbau. Ein Förster aus dem Rheinland zeigt: Es geht auch ohne erhöhten Abschuss – und ohne Zäune: Entscheidend ist der Waldbau.

JAWINA: Herr Lenzen, welche Ausgangslage fanden Sie vor, als Sie 1978 den Stadtforst Rheinbach übernahmen?

Hans Lenzen: Der etwa 825 Hektar große Stadtwald am Nordostrand der Eifel ist ein Laubholzrevier. Alle Laubholzkulturen und großflächigen Eichen- Naturverjüngungen wuchsen nur in Gattern heran. Bis zu 15 Gatter waren gleichzeitig am Start. Nadelholzanpflanzungen wurden ebenfalls in Gattern oder chemisch oder mechanisch einzeln geschützt.

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