Schlagwort-Archive: Wahl

Dr. Volker Böhning zum neuen DJV-Präsidenten gewählt

Auf dem Bundesjägertag haben die Delegierten heute einstimmig den Nachfolger von DJV-Präsident Hartwig Fischer gewählt. Dr. Böhning ist gleichzeitig Präsident des Landesjagdverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Die rund 250 Delegierten haben heute Dr. Volker Böhning einstimmig zum neuen Präsidenten des Deutschen Jagdverbandes (DJV) gewählt. Dr. Böhning folgt auf Hartwig Fischer, der nach acht Jahren Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidiert hat. Dr. Böhning ist bereits seit 2011 DJV-Vizepräsident. Von 2000 bis 2002 war er Vizepräsident des Landesjagdverbandes Mecklenburg-Vorpommern, seit 2002 ist er dort Präsident. Dr. Böhning hat an der Humbold-Universität Berlin Tierproduktion und Veterinärmedizin studiert und anschließend an der Universität Rostock promoviert. Dr. Böhning war lange Zeit Landrat des Landkreises Uecker-Randow. „Ich bin vom Vertrauen, das mir entgegen gebracht wird, überwältigt und nehme die Wahl natürlich sehr gerne an“, sagt Dr. Volker Böhning im Anschluss an seine Wahl. PM

Beitragsbild: Dr. Volker Böhning nimmt die Wahl zum DJV-Präsidenten an (Quelle: Kapuhs/DJV)

DJV-Jägerinnen-Forum wählt Vorsitzende

Mitte August hat das neugegründete Jägerinnen-Forum unter dem Dach des DJV in Berlin getagt. Vertreterinnen der angeschlossenen Landesjagdverbände verabschiedeten im Beisein von DJV-Präsident Hartwig Fischer Leitsätze für die weitere Arbeit. Erste Bundesvorsitzende wird Elisabeth Keil.

Das Jägerinnen-Forum des Deutschen Jagdverbandes (DJV) hat Mitte August erstmalig in der DJV-Geschäftsstelle in Berlin getagt. Anwesend waren Obfrauen und interessierte Jägerinnen der im DJV formierten Landesjagdverbände. Zur ersten Bundesvorsitzenden wählten die Jägerinnen Elisabeth Keil vom Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV BW).

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Landesjägertag Sachsen: Präsidentenwahl gescheitert

Die Neuwahl eines Präsidenten nach dem Rücktritt von Gerd Dittrich war einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte auf der Jahreshauptversammlung des LJV Sachsen, der im Rahmen des  26. Landesjägertags am 23. April in Freital stattfand. Doch daraus wurde nichts: Die Wahl konnte aufgrund formaler Fehler nicht stattfinden, wie LJV-Geschäftsführer Jan-Walter Heikes gegenüber der Presse erklärte. Eine Gruppe von Delegierten hatte wegen nicht satzungskonformer Fristverletzungen eine Vertagung der Wahl beantragt. Der LJV hat nun zwei Monate Zeit, um die 140 Delegierten erneut – diesmal fristgerecht und formal korrekt – zur Wahl zu laden. In der Zwischenzeit führt weiterhin der stellvertretende Präsident Frank Conrad den Verband, der bislang auch einziger Bewerber um den Präsidentenposten ist. SE

Update: Pressemitteilung des LJV Sachsen zur “vertagten” Wahl

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Sachsen-Anhalt goes Kenia

Was Jäger, Landwirte und andere Landnutzer befürchtet haben, ist wahr geworden: In Sachsen-Anhalt haben sich Parteivertreter auf die Bildung einer schwarz-rot-grünen Regierungskoalition, einer sogenannten Kenia-Koalition, geeinigt. Die grüne Minderheit, die nur 5,2 Prozent der Wählerstimmen erhielt, beansprucht zwei von acht, also 25 Prozent der Ministerien, und zwar das Kultus- sowie das Landwirtschafts- und Umweltministerium, womit der Verbotspartei die Jagd- und Agrarpolitik zu 100 Prozent als Spielwiese überlassen wird.

Die Koalitionsvereinbarungen sollen in der kommenden Woche auf Parteitagen abgesegnet werden. Die bisherige schwarz-rote Koalition von CDU und SPD in Sachsen-Anhalt konnte nicht fortgesetzt werden, weil die SPD mit 10,9 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Wählerstimmen eingebüßt hat und nur noch auf 10,6 Prozent kommt. Zweitstärkste Partei nach der CDU mit 29,8 wurde die AFD mit 24,3 Prozent, mit der aber keine der anderen Parteien koalieren möchte. SE

Beitragsbild: Flagge Kenias. Quelle: Wikipedia.

Interview mit Wolfgang Grupp – Bekenntnisse eines Protestwählers

Zunächst ein paar Sätze zur Vorgeschichte dieses Interviews: Am 15. März ging folgende E-Mail von JAWINA-Leser Jörn S. in der Redaktion ein:

“Moin Herr Elison,
gestern abend sah ich bei “hart aber fair” – es ging um die Landtagswahlen am Sonntag – u. a. einen kurzen Bericht über den “Konservativen” Wolfgang Grupp, der nun erstmalig grün wählte. Die Grünen könne er nicht wählen, aber Kretschmann sei ein guter Landesvater gewesen. Deshalb habe er Kretschmann und nicht die Grünen gewählt. Entschuldigung, aber soviel “Bullshit” habe ich schon lange nicht mehr von einem Promi, Wirtschaftspromi und zudem auch noch Jäger, gehört. Genau diese Leute brauchen wir in der Jägerschaft nicht. Vielleicht können Sie das thematisch und vor allem kritisch aufgreifen. Es würde mich freuen.
Schöne Grüße
Jörn S.”

Hallo Herr S.,

vielen Dank für Ihre Mail und die Anregung zum “Fall Grupp”. Ich habe ein paar Tage darüber nachgedacht, ob man dessen Wahl-Entscheidung nicht einfach akzeptieren muss. Andererseits: Der Erfolg der Grünen in BaWü ist sicherlich zum großen Teil der Person Kretschmann geschuldet – aber hinter dem steht die grüne Partei mit einer für uns Jäger durchweg unerfreulichen Programmatik. Das sollte man nicht ausblenden, da haben Sie Recht. Ich werde mal versuchen, den Hrn. Grupp anzumailen und mit Ihrer (selbstverständlich anonymisierten) Aussage zu konfrontieren. Mal sehen, ob (und wenn ja, was) er dazu sagt. Was halten Sie davon?

Beste Grüße

SE

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Detlef Zacharias zum Interimspräsidenten des LJV Berlin gewählt

Drei Vorstandsmitglieder nach der Wahl zurückgetreten

In einer Kampfabstimmung hat sich Detlef Zacharias gegen LJV-Vorstandsmitglied und Leiterin des Jägerlehrgangs Nathalie Bunke durchgesetzt. Die Mitglieder des Landesjagdverbands (LJV) Berlin wählten ihn mit 98 zu 68 Stimmen zum Nachfolger des im Juni verstorbenen Präsidenten Dr. Ulrich Grasser. Die Amtszeit läuft bis zur nächsten turnusmäßigen Vorstandswahl im April 2017. Insider sahen die Entscheidung als eine Richtungswahl an. Nach dieser Lesart hätten sich die von der starken Rentnerfraktion im Verband gestützten, auf Beharrung setzenden Traditionalisten gegen die jüngeren, weiblicheren Neuerer im LJV durchgesetzt. Ein Spötter merkte denn auch an: “Wäre der Fahrstuhl ausgefallen – die Veranstaltung fand immerhin im ersten Stock statt – so wäre das Ergebnis ein anderes gewesen…” Auch die Wahl des Bestattungsunternehmers Hahn zum Vizepräsidenten wurde von der unterlegenen Partei genüsslich als Menetekel gedeutet.

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Quo vadis Landesjagdverband Berlin

Oder: Versuch einer Richtungsbestimmung – ein Gastbeitrag von Alexander Damaschun

Die Wahl eines neuen Vereinsvorstandes stellt gewöhnlich ein Ereignis dar, dessen überregionale mediale Präsenz etwa auf dem Niveau der Öffnungszeiten der Schleuse Neue Mühle, der Kür der Spätzlekönigin von Villingen-Schwenningen oder auch der Farbe der Narrenkappen des diesjährigen Elferrates von Erftstadt-Lechenich liegt. So verhält es sich auch mit der nach dem Tod des bisherigen Vorsitzenden, Dr. Ulrich Grasser, erforderlichen Nachwahl, zu der die Mitglieder des Landesjagdverbandes Berlin am 10. November dieses Jahres aufgerufen sind.
Dabei verdient das bevorstehende Ereignis aufgrund einer Reihe Berliner Eigenheiten womöglich eine erhöhte Aufmerksamkeit, entscheiden die Mitglieder des LJV-Berlins doch nur vordergründig über die Neubesetzung eines vakanten Postens. Die bevorstehende Wahl bestimmt über nichts weniger als die Form des weiteren Bestehens des Jagdverbandes der Hauptstadt. 25 Jahre nach der Wiedervereinigung sieht sich der neue Vorstand gewaltigen Herausforderungen gegenüber, in seiner Stadt und darüber hinaus.

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Sachsen: Falkenberg abgewählt

Neues Präsidium des Landesjagdverbands Sachsen gewählt

Am Samstag, den 10. Mai 2014, haben die Delegierten auf dem Landesjägertag in Freiberg Knut Falkenberg als LJV-Präsident abgewählt. Die sächsische Jägerschaft wählte mit eindeutiger Mehrheit einen neuen Präsidenten für den Landesjagdverband. Zu dieser 24. Jahreshauptversammlung und damit dem höchsten Gremium des Landesjagdverbands Sachsen e.V. waren insgesamt 128 Stimmberechtigte und 31 Gäste aus Politik, Institutionen und Verbänden vertreten. Neuer Präsident ist Dr. Gerd Dittrich.

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